Ein Neues

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Daniel Techet

Mitglied
Ein Neues

Ein wenig wie das Zwitschern der ersten Vögel beginnt ein Neues in mir aufzusteigen.
Noch unsicher, zaghaft beginnend und hinlauschend, ob auch Anderes zu zwitschern beginnt.
Wie eine erste Helle in der Morgendämmerung, die die leere Straße ausfüllt, während hinter den verschlafenen Fenstern noch alles in die Nacht versunken ist.
Dann langsam sich weitend, ausbreitend und immer mehr sich seiner eigenen Wirklichkeit bewusst werdend und seiner eigenen Unaufhaltbarkeit.
Das vorsichtige Nähren und Hüten der ersten Keime im Dunkel hinter sich gelassen habend.
Den Absprung geschaff, das Leere, wenn ein Klang verklungen ist und der Moment da ein Neues wirklich wirklich wird.
Unabänderlich.

aus Impressionen 1
 
Hallo Daniel

Das packt mich nicht, die Bilder, die du gebrauchst sind allesamt abgedroschen. Es kommt kein Originelles Bild zustande, das mich irgendwie berühren würde. Und der Gedanke ist auch nicht gerade neu, auch nicht packend, sondern eher abgenutzt. Nichts für ungut.

L.G
Patrick
 

Daniel Techet

Mitglied
Hallo Daniel

Das packt mich nicht, die Bilder, die du gebrauchst sind allesamt abgedroschen. Es kommt kein Originelles Bild zustande, das mich irgendwie berühren würde. Und der Gedanke ist auch nicht gerade neu, auch nicht packend, sondern eher abgenutzt. Nichts für ungut.

L.G
Patrick
Ich denke dann sind meine Texte nichts für dich und du solltest dir zukünftig das Lesen meiner Texte ersparen!
Viel Erfolg dabei :)
 
Na ja, die Leselupe versteht sich auch als Textarbeitsforum. Ich wollte dir sagen: dein Text ist schlecht. Und ich hab dir den Grund dafür genannt. Nimm es mir nicht übel, aber lass Kritik nicht so von dir abperlen, du kannst nur besser werden dadurch ;)

L.G
Patrick
 
Hallo Daniel
Mir hat dein Text gut gefallen - als ich ihn sehr langsam las und auf mich wirken ließ.
Als Kind liebte ich die Überraschungstüten für eine Mark aus unserem Dorfspielwarenladen. Ähnlich vollgepackt mit Substantiven, wenig Verben verlor ich beim lesen deiner Zeilen am Anfang den Überblick - erschlug mich etwas die Fülle an guten Ideen.
Du hast meiner Meinung nach viele wertvolle Gedanken und Stimmungen kreiert. Lass dich nicht entmutigen und nimm es als Sachkritik.
Ermunternde Grüße
Rainer
 

Cellist

Mitglied
Ich denke dann sind meine Texte nichts für dich und du solltest dir zukünftig das Lesen meiner Texte ersparen!
Viel Erfolg dabei :)

Eindeutig die falsche Antwort! OK, du hättest sagen können, dass der Text dann eben nichts für Patrick ist! Aber gleich Kritik als Majestätsbeleidigung zu sehen und ihn aufzufordern, künftig deine Texte zu meiden, finde ich ziemlich daneben. Die Leselupe ist ein Forum für Textarbeit.

Aber vielleicht meinst du ja auch nur, dass Patrick dem Link zu deiner Homepage mit all deinen Mini-eBooks nicht folgen soll, weil sie nichts für ihn sind.

Wärest du an Kritik interessiert, hättest du Patrick ja auch auffordern können, dir Anhaltspunkte für seine Kritik zu nennen.

LG
Cellist
 

Cellist

Mitglied
Hallo Daniel
Mir hat dein Text gut gefallen - als ich ihn sehr langsam las und auf mich wirken ließ.
Als Kind liebte ich die Überraschungstüten für eine Mark aus unserem Dorfspielwarenladen. Ähnlich vollgepackt mit Substantiven, wenig Verben verlor ich beim lesen deiner Zeilen am Anfang den Überblick - erschlug mich etwas die Fülle an guten Ideen.
Du hast meiner Meinung nach viele wertvolle Gedanken und Stimmungen kreiert. Lass dich nicht entmutigen und nimm es als Sachkritik.
Ermunternde Grüße
Rainer

Hallo Rainer,

du bewertest, dass mit etwas Textarbeit aus dem Text eine Wunderkerze wird.

Das hört sich doch gut an. Aber mal Butter "bei die Fische": Wo soll denn die Textarbeit beginnen? Ich finde schon, dass du dem Autor und uns ein paar Hinweise dazu schuldest.
 
Zuletzt bearbeitet:

Daniel Techet

Mitglied
Hallo Daniel
Mir hat dein Text gut gefallen - als ich ihn sehr langsam las und auf mich wirken ließ.
Als Kind liebte ich die Überraschungstüten für eine Mark aus unserem Dorfspielwarenladen. Ähnlich vollgepackt mit Substantiven, wenig Verben verlor ich beim lesen deiner Zeilen am Anfang den Überblick - erschlug mich etwas die Fülle an guten Ideen.
Du hast meiner Meinung nach viele wertvolle Gedanken und Stimmungen kreiert. Lass dich nicht entmutigen und nimm es als Sachkritik.
Ermunternde Grüße
Rainer
Hallo Rainer,

danke für dein Feedback.
Ja, sich Zeit zum Lesen zu nehmen um die Worte wirken zu lassen ist wohl der Schlüssel und der Zugang zu diesem Text.
Würde das Erschlagende sich deinem Empfinden nach auflösen und der Text leichter verdaubar, verständlich werden, wenn die einzelnen Ideen und Abschnitte jeweils mit mehr Zeit und daher mit mehr Umfang dargestellt würden, in ihrer Thematik gleichbleibend und mit mehr Worten ausgefüllt, ausgeführt und so nicht ganz so heftig in ihrer Konzentration? Würde dies dem Leser helfen, in dem es den Text leichter verständlich und überschaubar macht und ihm Raum gibt in dem er zwar weiter liest aber dennoch beim Thema ist und dies in Ruhe verdauen kann?
Was für mich besonders wertvoll an deinem Feedback ist, ist das Wörtchen wertvoll. Denn das sollen meine Texte sein und zwar vor Allem für den Leser - sie sollen für ihn nützlich sein und anregend.
Daher schreibe ich bei meinen aktuellen Texten - dieser ist ja bereits etwas älter - auch noch mehr für den Leser und weniger für mich.
Um diese momentan entstehenden Texte noch mehr zu verfeinern bitte ich dich um eine nochmalige Rückmeldung und Beantwortung der von mir gestellten Fragen..

Herzlichen Dank und liebe Grüße
Daniel
 

revilo

Mitglied
Tut mir leid , aber das war nix.....ich sehe das eher als eine Schreibübung an.. du beschreibst mit ziemlich abgedroschen Bildern einen Prozess , mit dem du offensichtlich eine Veränderung andeuten willst....lass doch einfach mal diese faden Metaphern weg,.....und ja....das hier ist ein Forum für Textarbeit.....wenn du Kritik nicht abkannst , bist du hier definitiv falsch.....dann musst du in eines der Jubelforen gehen, in dem selbst noch der müdeste lyrische Furz beklatscht wird...dann lernst du aber nichts...LG revilo

PS: Schau dir mal die Texte von Cellist an.....er hat es drauf.....von ihm kannst du ne Menge lernen......
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Daniel,

genauso wie in der Lyrik eine prosaische Sprache verwendet werden kann, ist natürlich auch eine poetische Sprache in der Prosa möglich. Dies hat der Leser zwar nicht erwartet, aber warum nicht.

Ein wenig wie das Zwitschern der ersten Vögel beginnt ein Neues in mir aufzusteigen.
Das "ein" vor Neues ist entbehrlich. Warum nicht einfach "Neues"?

Noch unsicher, zaghaft beginnend und hinlauschend, ob auch Anderes zu zwitschern beginnt.
Hier ist etwas unschön, dass zweimal "zwitschern" kurz aufeinander folgt.
Ich würde folgendermaßen beginnen:
"Ein wenig wie der Gesang der ersten Vögel ..."

Den Absprung geschaff, das Leere, wenn ein Klang verklungen ist und der Moment da ein Neues wirklich wirklich wird.
Hier fehlt bei "geschafft" das t.
"Die Leere" würde besser klingen.
Die Doppelung von "wirklich" ist nicht nötig.
Vielleicht so: "und der Moment, da Neues wirklich wird"


Insgesamt ist mir der Text in der Aussage zu vage. Warum schreibst du nicht, was dieses Neue jetzt konkret bedeutet?
So bleibt das leider eine Notiz, von der beim Leser wenig hängen bleibt.

Liebe Grüße
Manfred
 

molly

Mitglied
Hallo Daniel,

Du beschreibst das Aufwachen in der Morgendämmerung. Nun ein klein wenig Textarbeit von mir.

Franke hat Dir gute Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt, ohne Deinen Text zu zerstören.
Ein wenig wie der Gesang der ersten Vögel ..."
...beginnt Neues in mir aufzusteigen. Noch unsicher, zaghaft lausche ich, ob auch anderes zu zwitschern beginnt...

Den Absprung geschaff, das Leere, wenn ein Klang verklungen ist ...
Den Absprung habe ich geschafft, die Leere, wenn ein Klang verstummt ist ...

Dir noch einen schönen Sonntag

Viele Grüße

molly
 
Zuletzt bearbeitet:
zaghaft beginnend und hinlauschend, o
Hallo Daniel,

das Fettgedruckte sind unschöne Partizipien, die man meiden sollte, auch hier:

Dann langsam sich weitend, ausbreitend und immer mehr sich seiner eigenen Wirklichkeit bewusst werdend und seiner eigenen Unaufhaltbarkeit.
Das vorsichtige Nähren und Hüten der ersten Keime im Dunkel hinter sich gelassen habend.

LG SilberneDelfine
 

Mimi

Mitglied
Lieber Daniel!

... deine Prosa hat zu viele Partizipkonstruktionen... diese blähen den Text unnötig auf... er wirkt auf mich insgesamt dadurch sehr verklemmt... obwohl ich sicher bin, dass dies nicht deine Absicht gewesen sein kann...
... eine Überarbeitung wäre meiner Meinung nach jedenfalls eine Überlegung wert...

sei herzlich gegrüßt
Mimi
 

Daniel Techet

Mitglied
Hallo Daniel,

genauso wie in der Lyrik eine prosaische Sprache verwendet werden kann, ist natürlich auch eine poetische Sprache in der Prosa möglich. Dies hat der Leser zwar nicht erwartet, aber warum nicht.
Hallo Franke,

danke für deine Hinweise, die ich zum größten Teil als stimmig und hilfreich empfinde!

Grüßle Daniel
 
Hallo Daniel
....sehr gut getroffen, die Konzentration macht mir persönlich den Gedankenraum kleiner, den ich beim Lesen deiner Lyrik betrat.
ich hab mich über deine Antwort gefreut
Gruß Rainer
 

molly

Mitglied
Hallo Cellist,

ich sehe keine Textarbeit von Dir. Was sollte Daniel Dir antworten?
Mit Sonntagsgruß
molly
 

Cellist

Mitglied
Es geht nicht um mich. Es stehen hier einige Kommentare, die einfach unbeantwortet geblieben sind. Das fiel mir auf.
Aber natürlich kann es jeder halten, wie er will.
 

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