Es begann harmlos. Zwei Männer standen auf einem Minigolfplatz. Der eine arbeitete beim Amt für Verkehr, der andere vermutlich auch. Dann rollte der erste Ball und landete in einem abgesenkten Gullydeckel.
„Dein Schlag“, sagte der Jüngere.
Der Ältere betrachtete die Stelle nachdenklich. „Das ist kein Schlagloch“, stellte er fest. „Das ist eine bauliche Vertiefung.“
„Und jetzt?“
„Jetzt bleibt er liegen.“
Am nächsten Morgen war die Straße verschwunden. An ihrer Stelle befand sich nun eine Baustelle. Absperrgitter, und ein Schild, das auf eine Maßnahme hinwies, von der offenbar keiner was wusste. Nicht einmal das Amt für Verkehr. Das war zunächst irritierend, aber keineswegs ungewöhnlich. Schließlich kann eine Baustelle nicht nur entstehen, weil gebaut werden muss. Manchmal entsteht sie auch, weil jemand festgestellt hat, dass dort etwas gebaut werden könnte. Oder weil jemand vermutet, dass dort irgendwann einmal etwas gebaut worden sein muss.
Am Nachmittag erschien ein Mann mit Klemmbrett. Er betrachtete die Baustelle, und erklärte schließlich, sie sei aus versehen angelegt worden.
„Was war denn vorher hier?“, fragte er den älteren.
„Eine Straße.“
„Und davor?“
„Keine Ahnung. Wir sind ja selbst erst seit gestern hier.“
Der Mann nickte. Er notierte was auf seinem Klemmbrett. Vermutlich eine Straße. Zwei Stunden später folgte eine Mitteilung der Stadt. Die Baustelle werde saniert. Ein genauer Termin stehe nicht fest. Ebenso sei offen, ob anschließend eine Umleitung, oder stattdessen doch eine Dauerbaustelle vorgesehen sei. Jedenfalls bat die Stadt um Verständnis. Der Golfball liegt seit dem übrigens immer noch auf der Fensterbank des jüngeren. Er hatte ihn nachts aus dem Gully geholt, ohne zu wissen, ob dafür überhaupt eine Berechtigung vorlag. Wenn es ganz still ist, hört er ihn nachts sogar leise rollen.Aber er berührt ihn nie. Denn man weiß ja nicht, ob daraus später nicht vielleicht doch eine Umleitung, oder wenigstens eine Dauerbaustelle mit Vollsperrung wird.
„Dein Schlag“, sagte der Jüngere.
Der Ältere betrachtete die Stelle nachdenklich. „Das ist kein Schlagloch“, stellte er fest. „Das ist eine bauliche Vertiefung.“
„Und jetzt?“
„Jetzt bleibt er liegen.“
Am nächsten Morgen war die Straße verschwunden. An ihrer Stelle befand sich nun eine Baustelle. Absperrgitter, und ein Schild, das auf eine Maßnahme hinwies, von der offenbar keiner was wusste. Nicht einmal das Amt für Verkehr. Das war zunächst irritierend, aber keineswegs ungewöhnlich. Schließlich kann eine Baustelle nicht nur entstehen, weil gebaut werden muss. Manchmal entsteht sie auch, weil jemand festgestellt hat, dass dort etwas gebaut werden könnte. Oder weil jemand vermutet, dass dort irgendwann einmal etwas gebaut worden sein muss.
Am Nachmittag erschien ein Mann mit Klemmbrett. Er betrachtete die Baustelle, und erklärte schließlich, sie sei aus versehen angelegt worden.
„Was war denn vorher hier?“, fragte er den älteren.
„Eine Straße.“
„Und davor?“
„Keine Ahnung. Wir sind ja selbst erst seit gestern hier.“
Der Mann nickte. Er notierte was auf seinem Klemmbrett. Vermutlich eine Straße. Zwei Stunden später folgte eine Mitteilung der Stadt. Die Baustelle werde saniert. Ein genauer Termin stehe nicht fest. Ebenso sei offen, ob anschließend eine Umleitung, oder stattdessen doch eine Dauerbaustelle vorgesehen sei. Jedenfalls bat die Stadt um Verständnis. Der Golfball liegt seit dem übrigens immer noch auf der Fensterbank des jüngeren. Er hatte ihn nachts aus dem Gully geholt, ohne zu wissen, ob dafür überhaupt eine Berechtigung vorlag. Wenn es ganz still ist, hört er ihn nachts sogar leise rollen.Aber er berührt ihn nie. Denn man weiß ja nicht, ob daraus später nicht vielleicht doch eine Umleitung, oder wenigstens eine Dauerbaustelle mit Vollsperrung wird.