Powerstory
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Der zweite Teil soll die Charaktere Fynn und Chris in Szene setzen
Dieses Jahr will er es allen zeigen. Die Ansage von Fynn hat ihm gefallen. Nachdem beide letztes Jahr ihren Traum von Toulon begraben mussten, muss es doch dieses Jahr geliegen, dachte sich Chris. Er ist einer der besten in der Klasse und würde sich gerne einmal bei einem größeren Projekt engagieren. Noch nie hatte Chris die Möglichkeit, wirklich mal herumzukommen in der Welt. Seine Eltern können sich seit Jahren keinen Urlaub leisten. Gestern Abend gab es erst wieder Streit zwischen seinem Vater und seiner Mutter, weil seine Mutter wieder einmal das Geld versoffen hat, das eigentlich für die Miete bestimmt war. Doch wie immer macht Chris das Beste aus der Situation und lässt sich nichts anmerken. Genauso wie keiner in der Klasse weiß, dass er auf einem Ohr taub ist. Aus Angst vor dummen Kommentaren, die ihm in der Grundschulzeit widerfahren sind, erzählt er keinem davon. Im Grunde kann er es ja kompensieren, da er in ruhigen Situationen ja versteht. Und meistens sorgt Frau Rapinski ja doch für Ruhe oder visualisiert ihren Unterricht an der Tafel, sodass er dort insgesamt gut zurechtkommt. Frau Rapinski ist auch die einzige Person, der Chris es irgendwann doch anvertraut hat.
In größerer Geräuschumgebung merkt Chris aber dann doch, dass es für ihn eine Beeinträchtigung ist. Manchmal versteht er seine Mitschüler dann nur mit sehr großer Anstrengung und er zieht sich zurück. Einmal, als er mit Fynn auf einem Festival war, ist er in den falschen Bus gestiegen, da er seine Freunde falsch verstanden hat bezüglich der Abfahrtszeiten und er nicht nochmal nachfragen wollte. Manchmal fragt er sich auch, ob seine Freunde nicht längst gemerkt haben, dass er nicht so gut hört.
Wie es auch sei, jetzt stand erstmal die Vorbereitung auf den Vorentscheid an. Als der Unterricht aus war, stürmten alle nach draußen zum Bus. Nachdem gefühlt alle weg waren, setzten sich Fynn und Chris in die Aula, wo sie ihre Ruhe hatten. Nur die Lehrer halten sich jetzt gewöhnlich noch im Gebäude auf.
Chris sammelte mit Fynn Gründe, weshalb beide gerne mitmachen möchten. Außerdem haben sie mit dem ökologischen Fußabdruck und einem Quiz zu Fairtrade-Produkten schonmal eine grobe Projektidee zum Thema Umwelt & Nachhaltigkeit gefunden. In den nächsten Tagen soll diese noch verfeinert werden.
Als sie für heute fertig waren, entschieden Chris und Fynn, bei dem schönen Frühlingswetter noch in die Stadt zu fahren und sich ein Eis zu gönnen. Ins benachbarte Freital, wo es eine Eisdiele gibt, von der Chris nur so schwärmt, sind es von der Schule aus 30 Minuten mit dem Bus.
Als beide kurz davor waren, in eine Seitenstraße zu biegen, hörten sie eine Stimme. "Dankeschön für den Anruf und das Angebot, ich werde das Beste geben, das wissen Sie." Als Chris und Fynn um die Ecke gebogen sind, reagierte das Mädchen schreckhaft, es war Lissy. "Boah, habt ihr mich erschreckt", sagte sie. "Sorry", sagte Chris, ihrem Gesichtsausdruck nach hatte er das Gefühl, dass es Lissy vor allem darum ging, bei ihrem Anruf ungestört zu sein. "Alles gut", sagte Lissy und sie ging in die Richtung weiter, aus der Chris und Fynn gekommen sind.
Die beiden Jungs fuhren nun mit dem Bus in die Stadt und setzten sich ins Eiscafé am Marktplatz. Hier gibt es das beste Eis weit und breit. Fynn bestellte sich ein Spaghetti-Eis und Chris einen Nougat-Nuss-Becher. Chris und Fynn genossen ihr Eis und ihren freien Nachmittag und stimmten sich auf den Vorentscheid ein.
Als sie ihr Eis fertig gegessen hatten, sagte Fynn: "Ich lad dich ein, hatte ja vor 3 Tagen Geburtstag und du hilfst mir immer in Mathe". "Wie lieb von dir, das brauchst du aber nicht", sagte Chris. "Doch, klar, für dich gerne." "Dankeschön", sagte Chris überrascht. Ganz selten ist es, dass ihn mal jemand einlädt und ihn wertschätzt.
Als Fynn für beide bezahlt hatte und sie gerade gehen wollten, erhielt er eine überraschende Nachricht von Jan. "Ich würde dich gerne zu meiner Geburtstagsfeier am nächsten Samstag einladen um 18:00 Uhr. Pünktlich zu meinem 18. Geburtstag möchte ich gerne meine Partyhütte einweihen." Weniger Minuten später klingelte auch Chris' Handy mit der gleichen Nachricht.
Chris und Fynn wussten gar nicht, dass Jan auch Geburtstag hat. Auch, dass Jan sie beide wenige Tage vor dem Vorentscheid zur Party einlädt. Doch warum eigentlich nicht, dachte sich Fynn. Er wollte selbst auch noch zur großen Party einladen und warum nicht drei Tage vor dem Vorentscheid noch zusammen feiern.
Chris hingegen war noch skeptisch, er wusste nicht wieso. Vielleicht war es einfach, weil er schon länger keine großen Feiern mehr gewohnt war oder ihm die Akustik zu viel ist. Fynn dagegen sagte der Einladung in der Zwischenzeit zu: "Dankeschön für die Einladung. Gerne bin ich dabei! Ich hatte auch vorgestern Geburtstag und habe auch Bock, etwas zu feiern".
Chris schaute Fynn skeptisch an. "Hast du direkt zugesagt?" "Ja", erwiderte Fynn. "Warum so unsicher?" "Ich weiß noch nicht, aber ich überlege es mir noch."
Dieses Jahr will er es allen zeigen. Die Ansage von Fynn hat ihm gefallen. Nachdem beide letztes Jahr ihren Traum von Toulon begraben mussten, muss es doch dieses Jahr geliegen, dachte sich Chris. Er ist einer der besten in der Klasse und würde sich gerne einmal bei einem größeren Projekt engagieren. Noch nie hatte Chris die Möglichkeit, wirklich mal herumzukommen in der Welt. Seine Eltern können sich seit Jahren keinen Urlaub leisten. Gestern Abend gab es erst wieder Streit zwischen seinem Vater und seiner Mutter, weil seine Mutter wieder einmal das Geld versoffen hat, das eigentlich für die Miete bestimmt war. Doch wie immer macht Chris das Beste aus der Situation und lässt sich nichts anmerken. Genauso wie keiner in der Klasse weiß, dass er auf einem Ohr taub ist. Aus Angst vor dummen Kommentaren, die ihm in der Grundschulzeit widerfahren sind, erzählt er keinem davon. Im Grunde kann er es ja kompensieren, da er in ruhigen Situationen ja versteht. Und meistens sorgt Frau Rapinski ja doch für Ruhe oder visualisiert ihren Unterricht an der Tafel, sodass er dort insgesamt gut zurechtkommt. Frau Rapinski ist auch die einzige Person, der Chris es irgendwann doch anvertraut hat.
In größerer Geräuschumgebung merkt Chris aber dann doch, dass es für ihn eine Beeinträchtigung ist. Manchmal versteht er seine Mitschüler dann nur mit sehr großer Anstrengung und er zieht sich zurück. Einmal, als er mit Fynn auf einem Festival war, ist er in den falschen Bus gestiegen, da er seine Freunde falsch verstanden hat bezüglich der Abfahrtszeiten und er nicht nochmal nachfragen wollte. Manchmal fragt er sich auch, ob seine Freunde nicht längst gemerkt haben, dass er nicht so gut hört.
Wie es auch sei, jetzt stand erstmal die Vorbereitung auf den Vorentscheid an. Als der Unterricht aus war, stürmten alle nach draußen zum Bus. Nachdem gefühlt alle weg waren, setzten sich Fynn und Chris in die Aula, wo sie ihre Ruhe hatten. Nur die Lehrer halten sich jetzt gewöhnlich noch im Gebäude auf.
Chris sammelte mit Fynn Gründe, weshalb beide gerne mitmachen möchten. Außerdem haben sie mit dem ökologischen Fußabdruck und einem Quiz zu Fairtrade-Produkten schonmal eine grobe Projektidee zum Thema Umwelt & Nachhaltigkeit gefunden. In den nächsten Tagen soll diese noch verfeinert werden.
Als sie für heute fertig waren, entschieden Chris und Fynn, bei dem schönen Frühlingswetter noch in die Stadt zu fahren und sich ein Eis zu gönnen. Ins benachbarte Freital, wo es eine Eisdiele gibt, von der Chris nur so schwärmt, sind es von der Schule aus 30 Minuten mit dem Bus.
Als beide kurz davor waren, in eine Seitenstraße zu biegen, hörten sie eine Stimme. "Dankeschön für den Anruf und das Angebot, ich werde das Beste geben, das wissen Sie." Als Chris und Fynn um die Ecke gebogen sind, reagierte das Mädchen schreckhaft, es war Lissy. "Boah, habt ihr mich erschreckt", sagte sie. "Sorry", sagte Chris, ihrem Gesichtsausdruck nach hatte er das Gefühl, dass es Lissy vor allem darum ging, bei ihrem Anruf ungestört zu sein. "Alles gut", sagte Lissy und sie ging in die Richtung weiter, aus der Chris und Fynn gekommen sind.
Die beiden Jungs fuhren nun mit dem Bus in die Stadt und setzten sich ins Eiscafé am Marktplatz. Hier gibt es das beste Eis weit und breit. Fynn bestellte sich ein Spaghetti-Eis und Chris einen Nougat-Nuss-Becher. Chris und Fynn genossen ihr Eis und ihren freien Nachmittag und stimmten sich auf den Vorentscheid ein.
Als sie ihr Eis fertig gegessen hatten, sagte Fynn: "Ich lad dich ein, hatte ja vor 3 Tagen Geburtstag und du hilfst mir immer in Mathe". "Wie lieb von dir, das brauchst du aber nicht", sagte Chris. "Doch, klar, für dich gerne." "Dankeschön", sagte Chris überrascht. Ganz selten ist es, dass ihn mal jemand einlädt und ihn wertschätzt.
Als Fynn für beide bezahlt hatte und sie gerade gehen wollten, erhielt er eine überraschende Nachricht von Jan. "Ich würde dich gerne zu meiner Geburtstagsfeier am nächsten Samstag einladen um 18:00 Uhr. Pünktlich zu meinem 18. Geburtstag möchte ich gerne meine Partyhütte einweihen." Weniger Minuten später klingelte auch Chris' Handy mit der gleichen Nachricht.
Chris und Fynn wussten gar nicht, dass Jan auch Geburtstag hat. Auch, dass Jan sie beide wenige Tage vor dem Vorentscheid zur Party einlädt. Doch warum eigentlich nicht, dachte sich Fynn. Er wollte selbst auch noch zur großen Party einladen und warum nicht drei Tage vor dem Vorentscheid noch zusammen feiern.
Chris hingegen war noch skeptisch, er wusste nicht wieso. Vielleicht war es einfach, weil er schon länger keine großen Feiern mehr gewohnt war oder ihm die Akustik zu viel ist. Fynn dagegen sagte der Einladung in der Zwischenzeit zu: "Dankeschön für die Einladung. Gerne bin ich dabei! Ich hatte auch vorgestern Geburtstag und habe auch Bock, etwas zu feiern".
Chris schaute Fynn skeptisch an. "Hast du direkt zugesagt?" "Ja", erwiderte Fynn. "Warum so unsicher?" "Ich weiß noch nicht, aber ich überlege es mir noch."