Emily's Power Teil 2

Powerstory

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Der zweite Teil soll die Charaktere Fynn und Chris in Szene setzen :)


Dieses Jahr will er es allen zeigen. Die Ansage von Fynn hat ihm gefallen. Nachdem beide letztes Jahr ihren Traum von Toulon begraben mussten, muss es doch dieses Jahr geliegen, dachte sich Chris. Er ist einer der besten in der Klasse und würde sich gerne einmal bei einem größeren Projekt engagieren. Noch nie hatte Chris die Möglichkeit, wirklich mal herumzukommen in der Welt. Seine Eltern können sich seit Jahren keinen Urlaub leisten. Gestern Abend gab es erst wieder Streit zwischen seinem Vater und seiner Mutter, weil seine Mutter wieder einmal das Geld versoffen hat, das eigentlich für die Miete bestimmt war. Doch wie immer macht Chris das Beste aus der Situation und lässt sich nichts anmerken. Genauso wie keiner in der Klasse weiß, dass er auf einem Ohr taub ist. Aus Angst vor dummen Kommentaren, die ihm in der Grundschulzeit widerfahren sind, erzählt er keinem davon. Im Grunde kann er es ja kompensieren, da er in ruhigen Situationen ja versteht. Und meistens sorgt Frau Rapinski ja doch für Ruhe oder visualisiert ihren Unterricht an der Tafel, sodass er dort insgesamt gut zurechtkommt. Frau Rapinski ist auch die einzige Person, der Chris es irgendwann doch anvertraut hat.

In größerer Geräuschumgebung merkt Chris aber dann doch, dass es für ihn eine Beeinträchtigung ist. Manchmal versteht er seine Mitschüler dann nur mit sehr großer Anstrengung und er zieht sich zurück. Einmal, als er mit Fynn auf einem Festival war, ist er in den falschen Bus gestiegen, da er seine Freunde falsch verstanden hat bezüglich der Abfahrtszeiten und er nicht nochmal nachfragen wollte. Manchmal fragt er sich auch, ob seine Freunde nicht längst gemerkt haben, dass er nicht so gut hört.

Wie es auch sei, jetzt stand erstmal die Vorbereitung auf den Vorentscheid an. Als der Unterricht aus war, stürmten alle nach draußen zum Bus. Nachdem gefühlt alle weg waren, setzten sich Fynn und Chris in die Aula, wo sie ihre Ruhe hatten. Nur die Lehrer halten sich jetzt gewöhnlich noch im Gebäude auf.

Chris sammelte mit Fynn Gründe, weshalb beide gerne mitmachen möchten. Außerdem haben sie mit dem ökologischen Fußabdruck und einem Quiz zu Fairtrade-Produkten schonmal eine grobe Projektidee zum Thema Umwelt & Nachhaltigkeit gefunden. In den nächsten Tagen soll diese noch verfeinert werden.

Als sie für heute fertig waren, entschieden Chris und Fynn, bei dem schönen Frühlingswetter noch in die Stadt zu fahren und sich ein Eis zu gönnen. Ins benachbarte Freital, wo es eine Eisdiele gibt, von der Chris nur so schwärmt, sind es von der Schule aus 30 Minuten mit dem Bus.

Als beide kurz davor waren, in eine Seitenstraße zu biegen, hörten sie eine Stimme. "Dankeschön für den Anruf und das Angebot, ich werde das Beste geben, das wissen Sie." Als Chris und Fynn um die Ecke gebogen sind, reagierte das Mädchen schreckhaft, es war Lissy. "Boah, habt ihr mich erschreckt", sagte sie. "Sorry", sagte Chris, ihrem Gesichtsausdruck nach hatte er das Gefühl, dass es Lissy vor allem darum ging, bei ihrem Anruf ungestört zu sein. "Alles gut", sagte Lissy und sie ging in die Richtung weiter, aus der Chris und Fynn gekommen sind.

Die beiden Jungs fuhren nun mit dem Bus in die Stadt und setzten sich ins Eiscafé am Marktplatz. Hier gibt es das beste Eis weit und breit. Fynn bestellte sich ein Spaghetti-Eis und Chris einen Nougat-Nuss-Becher. Chris und Fynn genossen ihr Eis und ihren freien Nachmittag und stimmten sich auf den Vorentscheid ein.

Als sie ihr Eis fertig gegessen hatten, sagte Fynn: "Ich lad dich ein, hatte ja vor 3 Tagen Geburtstag und du hilfst mir immer in Mathe". "Wie lieb von dir, das brauchst du aber nicht", sagte Chris. "Doch, klar, für dich gerne." "Dankeschön", sagte Chris überrascht. Ganz selten ist es, dass ihn mal jemand einlädt und ihn wertschätzt.

Als Fynn für beide bezahlt hatte und sie gerade gehen wollten, erhielt er eine überraschende Nachricht von Jan. "Ich würde dich gerne zu meiner Geburtstagsfeier am nächsten Samstag einladen um 18:00 Uhr. Pünktlich zu meinem 18. Geburtstag möchte ich gerne meine Partyhütte einweihen." Weniger Minuten später klingelte auch Chris' Handy mit der gleichen Nachricht.

Chris und Fynn wussten gar nicht, dass Jan auch Geburtstag hat. Auch, dass Jan sie beide wenige Tage vor dem Vorentscheid zur Party einlädt. Doch warum eigentlich nicht, dachte sich Fynn. Er wollte selbst auch noch zur großen Party einladen und warum nicht drei Tage vor dem Vorentscheid noch zusammen feiern.

Chris hingegen war noch skeptisch, er wusste nicht wieso. Vielleicht war es einfach, weil er schon länger keine großen Feiern mehr gewohnt war oder ihm die Akustik zu viel ist. Fynn dagegen sagte der Einladung in der Zwischenzeit zu: "Dankeschön für die Einladung. Gerne bin ich dabei! Ich hatte auch vorgestern Geburtstag und habe auch Bock, etwas zu feiern".

Chris schaute Fynn skeptisch an. "Hast du direkt zugesagt?" "Ja", erwiderte Fynn. "Warum so unsicher?" "Ich weiß noch nicht, aber ich überlege es mir noch."
 

jon

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Was soll der erste Satz? Würde der so auch im Buch stehen? Nein? Dann weg damit!

Lange Texte bitte nicht in lauter Schnipseln einstellen! Und wie wäre es, wenn du Teil 1 erstmal überarbeitest, ehe du weitere Halbgarheiten in die LL wirfst?
 

jon

Mitglied
Der zweite Teil soll die Charaktere Fynn und Chris in Szene setzen :)
Streichen! Das würde im Buch ja auch nicht stehen.


Dieses Jahr will er es allen zeigen. Die Ansage von Fynn hat ihm gefallen. Nachdem beide letztes Jahr ihren Traum von Toulon begraben mussten, muss es doch dieses Jahr geliegen, dachte sich Chris.
Was für eine Ansage?
gelingen
Das Verb "denken" gibt es nicht in rückbezüglicher Form, auch wenn sich das in der Alltagssprache eingeschlichen hat. Also: dachte Chris

Er ist einer der besten Besten in der Klasse und würde sich gerne einmal bei einem größeren Projekt engagieren.
Ja warum tat er es dann nicht schon längst? Und warum ist der Ausscheid voriges Jahr kein "größeres Projekt" gewesen?

Noch nie hatte Chris die Möglichkeit, wirklich mal herumzukommen in der Welt.
DAS ist das "größere Projekt"?

Seine Eltern können sich seit Jahren keinen Urlaub leisten. Gestern Abend gab es erst wieder Streit zwischen seinem Vater und seiner Mutter, weil seine Mutter wieder einmal das Geld versoffen hat, das eigentlich für die Miete bestimmt war. Doch wie immer macht Chris das Beste aus der Situation und lässt sich nichts anmerken.
Sie können sich keine Urlaubsreise leisten.
Was genau macht er denn als "das Beste"? Nein: Sich nicht anmerken zu lassen, ist was anderes.
Wann und wem gegenüber lässt er sich nichts anmerken?

Genauso wie keiner in der Klasse weiß, dass er auf einem Ohr taub ist.
Genauso wie was?

Aus Angst vor dummen Kommentaren, die ihm in der Grundschulzeit widerfahren sind, erzählt er keinem davon.
Kommentare widerfahren einem nicht.

Im Grunde kann er es ja kompensieren, da er in ruhigen Situationen ja versteht.
Ein taubes Ohr heißt nicht, dass man in unruhigen Situationen (was immer damit gemeint ist) schlecht versteht. Es bedeutet erstmal nur, dass das "räumliche Hören" nicht funktioniert.

Und meistens sorgt Frau Rapinski ja doch für Ruhe oder visualisiert ihren Unterricht an der Tafel, sodass er dort insgesamt gut zurechtkommt. Frau Rapinski ist auch die einzige Person, der Chris es irgendwann doch anvertraut hat.
… auch in der Pause??
Er könnte - rein hörtechnisch - dem Unterricht auch folgen, wenn sie nichts "visualisiert".
Warum hat er das getan?

Ist alles schon etwas wirr.


In größerer Geräuschumgebung merkt Chris aber dann doch, dass es für ihn eine Beeinträchtigung ist. Manchmal versteht er seine Mitschüler dann nur mit sehr großer Anstrengung und er zieht sich zurück.
Was soll eine "größere Geräuschumgebung" sein? Der Wald z. B. ist eine größere Umgebung als die Sporthalle, in der grade eine Schuldisko stattfindet.
Nicht, wenn nur ein Ohr taub ist. Dafür muss auch das andere Ohr schlecht funktionieren.

Einmal, als er mit Fynn auf einem Festival war, ist er in den falschen Bus gestiegen, da er seine Freunde falsch verstanden hat hatte bezüglich der Abfahrtszeiten und er nicht nochmal nachfragen wollte. Manchmal fragt er sich auch, ob seine Freunde nicht längst gemerkt haben, dass er nicht so gut hört.
Also war ihm klar, dass er es falsch verstanden hat. Da wäre es schon sinnvoll gewesen, nochmal zu fragen.
Also stimmt der Satz oben gar nicht.

Wie es auch sei, jetzt stand erstmal die Vorbereitung auf den Vorentscheid an.
Was sollte diese ganze lange Rederei über das taube Ohr dann? Die Info hätte man dort unterbringen können, wo sie von Belang ist.
Zeitfehler

Als der Unterricht aus war, stürmten alle nach draußen zum Bus. Nachdem gefühlt alle weg waren, setzten sich Fynn und Chris in die Aula, wo sie ihre Ruhe hatten. Nur die Lehrer halten sich jetzt gewöhnlich noch im Gebäude auf.
Wenn alle zum Bus stürmen, wie können sich zwei davon dann in die Aula setzen?
Haben alle Klassen zur selben Zeit Schulschluss?
Die können einfach so in die Aula rein? Warum die Aula, warum kein Klassenzimmer?
Zeitfehler

Chris sammelte mit Fynn Gründe, weshalb beide gerne mitmachen möchten.
Wozu? Sie sind sich doch offenbar schon einig, dass sie mitmachen wollen.
Zeitfehler

Außerdem haben sie mit dem ökologischen Fußabdruck und einem Quiz zu Fairtrade-Produkten schonmal eine grobe Projektidee zum Thema Umwelt & Nachhaltigkeit gefunden.
Wann haben sie das? Offenbar vor den "Gründen zum Mitmachen".
Kein &-Zeichen im erzählenden Text.

Als sie für heute fertig waren, entschieden Chris und Fynn, bei dem schönen Frühlingswetter noch in die Stadt zu fahren und sich ein Eis zu gönnen. Ins benachbarte Freital, wo es eine Eisdiele gibt, von der Chris nur so schwärmt, sind es von der Schule aus 30 Minuten mit dem Bus.
Zeitfehler

Als beide kurz davor waren, in eine Seitenstraße zu biegen, hörten sie eine Stimme. "Dankeschön für den Anruf und das Angebot, ich werde das Beste geben, das wissen Sie." Als Chris und Fynn um die Ecke gebogen sind, reagierte das Mädchen schreckhaft, es war Lissy. "Boah, habt ihr mich erschreckt", sagte sie. "Sorry", sagte Chris, ihrem Gesichtsausdruck nach hatte er das Gefühl, dass es Lissy vor allem darum ging, bei ihrem Anruf ungestört zu sein. "Alles gut", sagte Lissy und sie ging in die Richtung weiter, aus der Chris und Fynn gekommen sind.
Hier weiß ich gar nicht, was ich im Detail anstreichen soll - das ist insgesamt schlecht. Inklusive Zeitfehlern und falschen Dialog-Absätzen.


Als sie ihr Eis fertig gegessen hatten, sagte Fynn: "Ich lad dich ein, hatte ja vor 3 Tagen Geburtstag und du hilfst mir immer in Mathe". Mathe." ABSATZ "Wie lieb von dir, das brauchst du aber nicht", sagte Chris. ABSATZ "Doch, klar, für dich gerne." ABSATZ "Dankeschön", sagte Chris überrascht. Ganz selten ist es, dass ihn mal jemand einlädt und ihn wertschätzt.
Sie sind Freunde und Fynn arbeitet mit Chris (und zwar nur mit ihm) - warum zum Teufel ist Chris also überrascht?

Als Fynn für beide bezahlt hatte und sie gerade gehen wollten, erhielt er eine überraschende Nachricht von Jan. "Ich würde dich gerne zu meiner Geburtstagsfeier am nächsten Samstag einladen um 18:00 Uhr. Pünktlich zu meinem 18. Geburtstag möchte ich gerne meine Partyhütte einweihen." ABSATZ Weniger Minuten später klingelte auch Chris' Handy mit der gleichen Nachricht.
Das Erschreckendste an diesem Abschnitt ist für mich die Info, in welcher Altersklasse wir uns hier bewegen. Bislang hatte ich gedacht, es geht um 12-, 13-Jährige oder so. Auch in dem Fall ist das Verhalten der Figuren merkwürdig, was vor allem mit der Erzählweise zu tun hat. Für 17-, 18-Jährige ist aber selbst das Wenige, was man von ihnen sieht/hört/erfährt extrem unglaubhaft.

Chris und Fynn wussten gar nicht, dass Jan auch Geburtstag hat. Auch, dass Jan sie beide wenige Tage vor dem Vorentscheid zur Party einlädt.
Ja woher hätten sie auch vor dem Anruf wissen sollen, dass er sie einlädt? Bitte, bitte, bitte: Lerne logisches Erzählen! Im Ernst: Leg dieses Projekt zur Seite, bis du irgendwann zumindest ansatzweise schreiben gelernt hast. Man weiß hier gar nicht, bei welchen Details man dir helfen soll - man muss das eigentlich komplett neu schreiben.
 

Powerstory

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Streichen! Das würde im Buch ja auch nicht stehen.
Okay, bei dem dem Punkt gebe ich dir Recht.

Was für eine Ansage?
gelingen
Das Verb "denken" gibt es nicht in rückbezüglicher Form, auch wenn sich das in der Alltagssprache eingeschlichen hat. Also: dachte Chris
Das bezieht sich auf die Ansage von Isabella im ersten Teil der Geschichte in Richtung von Chris und Fynn.

Ja warum tat er es dann nicht schon längst? Und warum ist der Ausscheid voriges Jahr kein "größeres Projekt" gewesen?

Ich finde es ist schon erkennbar, das sein Ziel die Qualifikationen für den Schulaustausch und nicht nur die reine Teilnahme an dem Vorentscheid ist.

Ein taubes Ohr heißt nicht, dass man in unruhigen Situationen (was immer damit gemeint ist) schlecht versteht. Es bedeutet erstmal nur, dass das "räumliche Hören" nicht funktioniert.
Sorry, aber bei dem Punkt muss ich widersprechen.
Ich bin selbst auf einem Ohr taub und auf dem anderen leicht bis mittelgradig schwerhörig (habe auf dem Ohr aber mal normal gehört).

Ich weiß auch von Betroffenen einer "nur" einseitigen Taubheit das sie z.B. bei Störlärm durchaus Schwierigkeiten haben Geräusche und Informationen zu filtern und die im Text beschrieben Gegebenheiten hinsichtlich dessen sehr wohl realistisch sind. Auch wenn die Auswirkungen im Alltag natürlich von Person zu Person unterschiedlich erlebt werden.

Es gibt mittlerweile auch Studien welche zeigen, das die Auswirkungen einer "nur" einseitigen Taubheit oft eher unterschätzt werden.


Das Erschreckendste an diesem Abschnitt ist für mich die Info, in welcher Altersklasse wir uns hier bewegen. Bislang hatte ich gedacht, es geht um 12-, 13-Jährige oder so. Auch in dem Fall ist das Verhalten der Figuren merkwürdig, was vor allem mit der Erzählweise zu tun hat. Für 17-, 18-Jährige ist aber selbst das Wenige, was man von ihnen sieht/hört/erfährt extrem unglaubhaft.
Was ist daran unglaubhaft, das ein 17 jähriger Schüler seine Mitschüler zum 18. Geburtag einlädt? Finde ich normal und nicht untypisch.

Ich weiß die Geschichte ist nicht perfekt, aber ich frage nach Feedback um diese zu optimieren. Vielleicht muss ich sie aber auch wirklich noch etwas aufziehen.
 

marcm200

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In welcher Zeitform soll dieser Teil geschrieben werden?

"dachte sich Chris", "Unterricht aus war" - damit ist m.E. die Vergangenheitsform die Hauptzeit. Dann passt für mich die Gegenwartsform aber nicht ("er ist einer", "können sich seit Jahren"). Das wäre dann die relative Zukunft.

Die Szene in der Eisdiele würde ich ausbauen, damit dieser Teil 2 - der für mich zu kurz als eigenständiges Kapitel wäre - nicht zur Hauptsache aus Erzähltem besteht. Du könntest z.B. einbauen, dass Chris die Bedienung im Eiscafé nicht gut versteht, und danach dann erst nacherzählen, dass er auch in der Schule Probleme mit dem Hören hat. So erfährt der Leser Chris' Situation live mit, und sie wird ihm nicht einfach vorgesetzt.

"sagte" kommt mir zu häufig vor. Ich würde es in der Reinform "sagte er" nur selten verwenden und Synonyme vorziehen oder ein Adverb dazunehmen ("nachdenklich", "überrascht" (direkt zugesagt).
 

jon

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Das bezieht sich auf die Ansage von Isabella im ersten Teil der Geschichte in Richtung von Chris und Fynn.
Im Text steht aber "Ansage von Fynn", nicht "Ansage von Isabella".


Ich finde es ist schon erkennbar, das sein Ziel die Qualifikationen für den Schulaustausch und nicht nur die reine Teilnahme an dem Vorentscheid ist.
Schon klar: Du weißt ja, was du meinst. Aber glaub mir: Das ist nicht ersichtlich.

Zur Ein-Ohr-Taubheit: Erstens steht im Text nicht, dass Chris auf dem anderen Ohr auch schlecht hört. Zum anderen: Okay, soll er solche Problem haben - ich kann da nur bedingt aus Erfahrung sprechen. Trotzdem bleibt die Tatsache, dass dieser Info-Exkurs hier nichts zu Handlung beiträgt.


Was ist daran unglaubhaft, das ein 17 jähriger Schüler seine Mitschüler zum 18. Geburtag einlädt? Finde ich normal und nicht untypisch.
DAS ist nicht unglaubhaft, im Gegenteil, aber die Figuren insgesamt sind keine glaubhaften 17-Jährigen. Das liegt sicher auch daran, dass da überhaupt keine Figuren gezeichnet werden, du sagst das meiste nur an.



Versuch doch mal, das Ganze als Film vor deinem inneren Auge ablaufen zu lassen, und erzähle, was du dabei siehst. Und die Infos, die unbedingt nötig sind, aber in einem Film nicht so einfach zu zeigen sind, bringst du an den Stellen, an denen sie gebraucht werden.
 



 
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