end-spannung

4,30 Stern(e) 6 Bewertungen

Anonym

Gast
end-spannung


ich schaue dem auslaufenden Schiff hinterher
damals fuhr es noch nach Papeete oder Valparaiso
die Mannschaft bekam jeden Tag Sauerkaut, der Koch
hatte ein Holzbein und der Alte stets schlechte Laune

das Leben an Land ist aufregender, so bieb ich zurück
und fahre im Schritttempo zur Arbeit, immerhin Mittelklasse,
in der Kantine bekomme ich alles, außer Sauerkraut, mein
Kollege hat ein Brett vorm Kopf und mein Chef stets schlechte Laune

ich grabe meine Füße in den Sand und suche Halt
die Kühle tut gut, ich schließe die Augen und stelle mir
einen Sturm vor, brüllende See! Gischt peitscht mir ins Gesicht
der Kollege kotzt gegen den Wind und mein Chef geht über Bord

eine Rahe stürzt mir direkt auf die Füße, ein höllischer Schmerz!
aber ich halte tapfer das Steuerrad, bis mir eine zweite Rahe (?)
wir starren uns beide entsetzt an: ich und der blöde Kerl, der
seinen Windschutz zehn Zentimeter vor mir in den Sand bohrt …

ich bekomme schlechte Laune
 

Anonym

Gast
Hallo Jürgen und anonym
Danke für die freundlichen Bewertungen. Da bekam ich sofort wieder gute Laune :)
LG
 

Anonym

Gast
end-spannung


ich schaue dem auslaufenden Schiff hinterher
damals fuhr es noch nach Papeete oder Valparaiso
die Mannschaft bekam jeden Tag Sauerkaut, der Koch
hatte ein Holzbein und der Alte stets schlechte Laune

das Leben an Land ist aufregender, so bieb ich zurück
und fahre im Schritttempo zur Arbeit, immerhin Mittelklasse,
in der Kantine bekomme ich alles, außer Sauerkraut, mein
Kollege hat ein Brett vorm Kopf und mein Chef stets schlechte Laune

ich grabe meine Füße in den Sand und suche Halt
die Kühle tut gut, ich schließe die Augen und stelle mir
einen Sturm vor, brüllende See! Gischt peitscht mir ins Gesicht
der Kollege kotzt gegen den Wind und mein Chef geht über Bord

eine Rahe stürzt mir direkt auf die Füße, ein höllischer Schmerz!
aber ich halte tapfer das Steuerrad, bis mir der Rest der Takelage (?)
wir starren uns beide entsetzt an: ich und der blöde Kerl, der
seinen Windschutz zehn Zentimeter vor mir in den Sand bohrt …

ich bekomme schlechte Laune
 

Anonym

Gast
Hallo revilo und anonym

nochmals vielen Dank. Habe noch eine kleine Aenderung eingebaut, schlechter wurde es damit hoffentlich nicht

LG
Tula
 

Anonym

Gast
end-spannung


ich schaue dem auslaufenden Schiff hinterher
damals fuhr es noch nach Papeete oder Valparaiso
die Mannschaft bekam jeden Tag Sauerkaut, der Koch
hatte ein Holzbein und der Alte stets schlechte Laune

das Leben an Land ist aufregender, so blieb ich zurück
und fahre im Schritttempo zur Arbeit, immerhin Mittelklasse,
in der Kantine bekomme ich alles, außer Sauerkraut, mein
Kollege hat ein Brett vorm Kopf und mein Chef stets schlechte Laune

ich grabe meine Füße in den Sand und suche Halt
die Kühle tut gut, ich schließe die Augen und stelle mir
einen Sturm vor, brüllende See! Gischt peitscht mir ins Gesicht
der Kollege kotzt gegen den Wind und mein Chef geht über Bord

eine Rahe stürzt mir direkt auf die Füße, ein höllischer Schmerz!
aber ich halte tapfer das Steuerrad, bis mir der Rest der Takelage (?)
wir starren uns beide entsetzt an: ich und der blöde Kerl, der
seinen Windschutz zehn Zentimeter vor mir in den Sand bohrt …

ich bekomme schlechte Laune
 

Anonym

Gast
Moin,

ein guter Text, gern gelesen! - Aber warum steht er im Anonymen???

Ein Haar in der Suppe, bzw. dem Sauerkraut hätte ich noch: Beim ersten "Sauerkraut" fehlt ein "r".

Liebe Grüße

Andreas
 

Anonym

Gast
end-spannung


ich schaue dem auslaufenden Schiff hinterher
damals fuhr es noch nach Papeete oder Valparaiso
die Mannschaft bekam jeden Tag Sauerkraut, der Koch
hatte ein Holzbein und der Alte stets schlechte Laune

das Leben an Land ist aufregender, so blieb ich zurück
und fahre im Schritttempo zur Arbeit, immerhin Mittelklasse,
in der Kantine bekomme ich alles, außer Sauerkraut, mein
Kollege hat ein Brett vorm Kopf und mein Chef stets schlechte Laune

ich grabe meine Füße in den Sand und suche Halt
die Kühle tut gut, ich schließe die Augen und stelle mir
einen Sturm vor, brüllende See! Gischt peitscht mir ins Gesicht
der Kollege kotzt gegen den Wind und mein Chef geht über Bord

eine Rahe stürzt mir direkt auf die Füße, ein höllischer Schmerz!
aber ich halte tapfer das Steuerrad, bis mir der Rest der Takelage (?)
wir starren uns beide entsetzt an: ich und der blöde Kerl, der
seinen Windschutz zehn Zentimeter vor mir in den Sand bohrt …

ich bekomme schlechte Laune
 

Anonym

Gast
Hallo Andreas

Danke dir! Das Haar in der Suppe ist auch raus.

Ja, ich wollte einfach mal wissen, wie's auch onhe Namensschild aufgenommen wird. Das frage ich mich allerdings des öfteren :)

LG
A
 

Anonym

Gast
Ich frag mich auch, warum es im a. steht.
Der Stil ist unverkennbar.

Aber ja, es ist ein sehr gutes Gedicht, wie immer ;)
 

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