Erster Schultag

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Zefira

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Liebe Chocos - ich habe die Geschichte gerne gelesen, weil ich ganz ähnliche Erinnerungen habe... Ich bin kurz nach einem Umzug in die Schule gekommen und habe anfangs keines der Kinder gekannt. Da war ich auch sehr allein.
Mir hat es besonders gefallen, wie Sandra in den Pausen sich zwar nicht an die Mitschüler herantraut, und dann ein Stückchen weiter unten dieser Satz:
>Tag für Tag wiederholte sich dieses stumme Schauspiel, und Sandra war oft den Tränen nahe, wenn die Glocke schellte und der Chance, mit den anderen zusammen zu sein, ein Ende setzte. <
- der zeigt, wie gern sie würde, wenn sie bloß könnte. Diesen Zwiespalt hast Du herrlich herausgearbeitet, auch dann dieser trotzige Gedanke: wenn die sich nicht um mich kümmern, brauche ich mich auch nicht um sie zu kümmern.
Und was mir ganz besonders gefällt, Chocos, ist der Schluß: Du deutest da sehr gekonnt die Spur eines Hoffnungsschimmers an, daß Sandra doch eines Tages über ihren Schatten springen wird. Ich finde es gut, daß Du die Geschichte weder ein "eitel Sonnenschein", noch grau in grau enden läßt.
Sandra wird es schaffen und bald eine richtige Freundin finden, da bin ich sicher!
Ich habe übrigens gegrinst über die Zeichnung in Deinem Profil. Die könnte von einer meiner eigenen Töchter sein! Die beiden sind 12 und 15 und verzieren alle ihre Hefte mit solchen Gesichtern :)

Liebe Grüße!
Zefira
 

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