farbwechsel

5,00 Stern(e) 1 Stimme
G

Gelöschtes Mitglied 15780

Gast
[ 4]farbwechsel


frage nicht meinen immer dich sinnenden sinn
suche nicht unser sein mein ich-bin dein ich-bin
[ 4]dein du-bist mein wir-sind die verdarben
[ 4]in den tagen der sterne die starben

nun wechselt ihr töne die farben
den stoff eurer segel die bahnen der boote
[ 4]durch wolken von gischt jener brandung hoch oben
[ 4]das blatt eurer ruder greift winde von nord

da schaukelt ihr hin
perlt note für note
[ 4]gezogen geschoben
[ 4]so fern so weit fort

von dem ort dem hier drin
diesem hort wo ich bin
[ 4]bin ich hier bin ich dort nur ein wort
[ 4]sinnesinn
 
O

orlando

Gast
Grandiose Versmelodie, schnucklige Binnenreime ... ein wahrer Ohrenschmaus!
LG, orlando
 
G

Gelöschtes Mitglied 15780

Gast
dank dir, Orlando! mich freuts, wenn meine lieder freude bereiten.
 
O

orlando

Gast
Zu all deinen Gedichten gäbe es natürlich viel mehr zu sagen. Doch das "Problem" mit dir ist, dass du ohnehin alles weißt, was ich dir zur Form sagen könnte und inhaltlich eh von Anfang an ein inneres Verständnis zwischen uns herrschte
Manchmal finde ich das richtig frustrierend!
Noch frustrierender aber ist, dass mein eigenes Schaffen wie abgeschnitten scheint, seitdem ich an den zeitaufwändigen Details der geplanten Anthologie sitze ...
Leicht neidische Grüße ;)
orlando
 
G

Gelöschtes Mitglied 15780

Gast
du sammelst also für eine anthologie? ich bin neugierig: hast du eine link-adresse, die da hinführt?
eine gedichtsammlung alter meister, getrockneter blüten und versteinerter siegelbaumsiegel? oder auch rezentes?
 



 
Oben Unten