Faust. Schlägt. Glocke.

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Walther

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Faust. Schlägt. Glocke.

Wer immer strebend sich bemüht,
Ist rasch am Straßenrand verblüht.
Dort scheißt der Hund, da pisst die Katz,
Für Plastikabfall wär noch Platz.

Gott schütze mir die Burgerbrater
Und allen Trebern ihre Kater.
Vielleicht hält auch einmal der Bus,
Kriegt jemand seinen ersten Kuss.

Den Goethe juckt das alles nicht;
Der schlägt den Faust dir ins Gesicht:
Er hat gleich das Geschlecht geändert
Und die Gewalt korrekt gegendert.

Der Schiller klebt sich seine Locke
Als Zierde an die Fahrradglocke,
Die er beim Radeln nicht bedient.
Der, der sich mühte, hat gegrient.
 

Tula

Mitglied
Hallo Walther
'das' Gewalt wäre witziger ;)

Inhaltlich stört mich eher S1V4, weil der Abfall als Möglichkeit und nicht als offene Tatsache erscheint. Ich würde dahingehend das 'wäre' umformulieren.

LG
Tula
 

Walther

Mitglied
Hallo Walther
'das' Gewalt wäre witziger ;)

Inhaltlich stört mich eher S1V4, weil der Abfall als Möglichkeit und nicht als offene Tatsache erscheint. Ich würde dahingehend das 'wäre' umformulieren.

LG
Tula
lb Tula,
nachvollziehbar. aber auch dort habe ich es belassen - weil die debatte allein schon zeigt, dass die idee nicht ganz schlecht war.
danke fürs lesen!
lg W.
Immerhin gibt es die "drei Gewaltigen" im (in der?) Faust.
ja,
lb Hansz,
unser Goethe hats gerne "gewaltig".
lg W.

der dichter dankt @Tula für die lesempfehlung!
 



 
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