ferengi latein (sonett)

Mondnein

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[ 4]ferengi latein


latinum ist der stoff den jeder hasst
nur profit unfair geil ferengi quer
gefaltete gesichter halten mehr
von diesem glück das kein metallglanz fasst

als von der menschen lügenbolde gold
denn wenn man das latinum dem entzieht
die lichte welle unterm augenlid
durch schlafes trance den schauenden entrollt

bleibt nur ein schund von beige hellbraun wie dreck!
den wende um schlag um durch schock und schreck
ins komplement der farbe: invertier

den ocker staub genau ins gegen-ü
ber – hundertachtzig grad gewendet: blüh
du himmel blumen bläuling blau licht schier
 

Zirkon

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Latein ist eigentlich etwas gewesen, worauf man sich verlassen kann. Statisch, festgefügt.
Ferengi sagt mir nichts, aber grade das mag hier ausschlaggebend für die Sinngebung deiner Verse sein.
Magst du mich aufklären?
Liebe Grüße von Ziron
 

Mondnein

Mitglied
Ferengi sind Außerirdische des Startrek-Universums, also fiktive Gestalten der bedeutendsten Science-Fiction-Serien im Fernsehbereich. Eine Art Karikatur amerikanischer Kapitalisten: besitzgierig, gerissen und erstaunlich hellhörig.

Sie handeln mit "Latinum", in der Regel in Form von "goldgepreßtem Latinum". In einer "Ferengi"-Folge von "Deep Space Nine" wird dem Gold das Latinum entzogen, so daß dann nur ein ockerfarbener Staub (also Gold ohne Glanz) übrig bleibt, der den handelstüchtigen Ferengi als wertloser Dreck gilt.

In denke, das läßt sich über Wikipedia ausloten.
 

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