Hallo Edgar,
deine "Pingeligkeiten" nehme ich dir nicht übel! Vielen Dank erst Mal für dein Lob!! Die eventuell unplausible Konstruktion in meiner Story, die Schnelligkeit, mit der die Polizei in diesem Fall handelt, habe ich auch schon kritisch beäugt. Obwohl ich hoffte, deutlich gemacht zu haben, in welchem kurzen Zeitraum sich das ganze Geschehen abspielt. Es könnte nämlich sein, dass das Ehepaar mitten in der Stadt wohnt, U-Bahn Station vor dem Haus. Dann liegt für die Polizei auf der Hand, die U-Bahn-Strecken als erstes unter die Lupe zu nehmen. Als die Protagonistin aus dem Haus stürzt, stösst sie bekanntlich mit ihrer Nachbarin zusammen. Diese hat nur Sekunden später die Leiche entdeckt. Das ist die Stelle, an der das Unterbewusstsein meiner Protagonistin von weither einen gellenden Aufschrei registriert, bevor sie aus dem Haus auf die Strasse flieht. Die Nachbarin ist natürlich durch das mehr als seltsame Verhalten der sonst immer so stillen und unauffälligen Frau von nebenan misstrauisch geworden und hat einen Blick in die "Tatwohnung" geworfen, deren Tür sperrangelweit offen steht. Hysterisch schluchzende Fliehende halten sich nicht mit dem sorgfältigen Schliessen von Türen auf. Es folgen Schock der Nachbarin beim Anblick des Toten, besagter Aufschrei und das Polizei Alarmieren. Das alles spielt sich innerhalb kürzester Zeit ab. Die Leiche ist bereits entdeckt, als meine Mörderin die Strasse erreicht. Und die Polizei wird in diesem Fall die flüchtende Ehefrau als Hauptverdächtige verfolgen. Die Nachbarin ist ja fast sowas wie eine Zeugin des Mordes.Ich warte allerdings noch, dass jetzt jemand schreit: "Und wo ist das ganze Blut?" Das ist nur auf dem Teppichboden. Basta! ;-)
Aha, die Angst des Schwarzfahrers kennst du?? Interessant...;-)
Nächster Punkt, die Pendler. Was mache ich mit denen?
Ich könnte sie einfach Fahrgäste nennen und da die Nacht bereits hereinbricht, könnte es schon relativ spät sein. Im Sommer zumindest. Also kein Berufsverehr mehr. Deshalb leert sich der Zug zusehends. Bis zur Endstation fahren dann eben nur noch zwei Leute. Ich wollte, dass am Ende nur noch meine Protagonistin und der Zivilpolizist im Zug sind. Deshalb habe ich die Mitreisenden nach und nach aussteigen lassen.
Bei dem "blauen Auge" hast du dich allerdings verlesen: Sie hat ja gar keines. Sie wünscht sich, es hätte Spuren von Gewaltanwendung gegeben. Aber ihr Mann hat sie viel tiefer verletzt, als es Schläge hätten tun können.
Ich danke dir für das ausführliche Beschäftigen mit meiner Story. Sobald ich eine ruhige Minute habe, werde ich sehen, ob ich noch ein wenig dran feilen kann.
lg
DarkskiesOne