Fluss

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Ubertas

Mitglied
Lieber Bertold,

was für ein großartiges Gedicht!
wir sind auch verharrende:
Du schaffst es, ein verharrend, das zunächst nach etwas Hartnäckigem klingt, nur eher statisch ist und vornehmlich festhält, erneut zu etwas Weichem werden zu lassen:
du und ich – im fluss.
Gleichzeitig bleibend.
Wieder fließend zu einem.
In ewigem Kreislauf:
Alle.
Nur meine Worte dazu - noch im Versuch des Begreifens :)

WUNDERVOLL!

Liebe Grüße,
ubertas
 

wirena

Mitglied
@Ubertas - ich erlebe auch das Fliessende, das zerfällt im Werden. Das Bleibende ist der Fluss. Und dennoch sind wir alle Fliessende: du, ich und der Fluss. Wir sind das Verharrende, das im Fliessen zerfällt um zu Werden, zu fliessen im Fluss -

PS. irgendwie, kann ich diese Gedanken, dieses Erleben nicht in kleinschrift schreiben, pressen -

LG wirena
 
Vielen Dank, Ubertas und Wirena - übrigens: Die Verse sind mir schlaftrunken zugefallen, als ich unlängst mitten in der Nacht erwachte. Ich wusste zuerst gar nicht, was sie zu bedeuten hatten, speicherte sie aber erst einmal gewissenhaft in meinem Gedächtnis, bevor ich mich wieder schlafen legte. Am Morgen kramte ich sie hervor und dachte: Doch doch, sie sind, mit etwas Feinpolitur, duchaus zu gebrauchen... :)
 



 
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