folge richtig

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O

orlando

Gast
Hallo Karl,
wie immer ein Gedicht, das professionell gefertigt wirkt.

warte immer nur auf zufälle
und stoße zu oft auf funde
die ich nicht suche

überall liegen schachbretter bereit
und verlangen zahlreiche bauernopfer
unbeweglich hofft der könig auf seine springer

schlaglichtblitze beleuchten die außenszenen
ein entlaufender höllenhund kläfft sich heiser
sirenen melden längst entwarnung

wieder findet meine angst
keine täter
Was mir (noch) fehlt, ist der Bezug der 1. zu den folgenden Textgruppen (durchgängies Bild). Denn das Schachspiel beruht ja nicht auf Zufällen, sondern auf kühler Strategie und überraschenden Einfällen, die zuweilen allerdings nicht die sind, die gesucht oder passend sind. Vielleicht möchtest du noch einmal darüber nachdenken? - Bedarf es überhaupt dieser 1. Textgruppe?

2,3, und 4 finde ich vortrefflich, insbesondere die Außenszene des Spielfelds mit ihrem kläffenden Höllenhund.

Bliebst du kömplett im Schachbrettbild, stellt sich noch die Frage, ob das Fazit des Lebensspiels tatsächlich Angst ist.
Möglich wäre es natürlich ... aber auch Enttäuschung (Remis?), Frustration oder Resignation sind vorstellbar.

Vielleicht meinst du aber insgesamt etwas ganz anderes?

Abwartende Grüße
orlando
 

revilo

Mitglied
warte immer nur
stoße meist auf zufallsfunde
hinter schachbrettern
werden bauernopfer gedemütigt
unbeweglich hofft der könig
auf die springer

schlaglichtblitze benetzen außenszenen
ein entlaufender höllenhund kläfft heiser
sirenen melden längst entwarnung

wieder findet meine angst
keine täter


hab nur spontan gebastelt.....LG revilo
 
warte immer nur
und stoße zu oft auf funde
die ich nicht suche

überall liegen schachbretter bereit
und verlangen zahlreiche bauernopfer
unbeweglich hofft der könig auf seine springer

schlaglichtblitze beleuchten die außenszenen
ein entlaufender höllenhund kläfft sich heiser
sirenen melden längst entwarnung

wieder findet meine angst
keine täter
 

anbas

Mitglied
Vielleicht etwas kleinkariert von mir (oder ich übersehe was) - aber ich stolpere jedes Mal:

Müsste es bei "die schachbretter" nicht logischerweise auch "die könige" heißen?

Liebe Grüße

Andreas
 
überall liegen schachbretter bereit
und verlangen zahlreiche bauernopfer
unbeweglich hofft der könig auf seine springer

schlaglichtblitze beleuchten die außenszenen
ein entlaufender höllenhund kläfft sich heiser
sirenen melden längst entwarnung

wieder findet meine angst
keine täter
 
überall liegen schachbretter herum
dahinter werden bauernopfer gedemütigt
unbeweglich hofft der könig auf seine springer

schlaglichtblitze beleuchten die außenszenen
ein entlaufender höllenhund kläfft sich heiser
sirenen melden längst entwarnung

wieder findet meine angst
keine täter
 
überall liegen schachbretter herum
dahinter werden bauernopfer gedemütigt
unbeweglich hofft der könig auf seine springer

schlaglichtblitze beleuchten die außenszenen
ein entlaufender höllenhund kläfft heiser
sirenen melden längst entwarnung

wieder findet meine angst
keine täter
 
überall liegen schachbretter herum
dahinter werden bauernopfer gedemütigt
unbeweglich hoffen könige auf ihre springer

schlaglichtblitze beleuchten die außenszenen
ein entlaufender höllenhund kläfft heiser
sirenen melden längst entwarnung

wieder findet meine angst
keine täter
 
Hallo anbas,
grundsätzlich wäre denkbar, dass nur ein Brett bespielt wird.
Aber Dein Vorschlag ist folgerichtiger. Somit bin ich ihm gern gefolgt. Danke Dir.
Herzliche Grüße
Karl
 

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