Forentext - über feste Formen

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Beispiele und Beschreibungen für Gedichtformen in "Theoretisches"

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In diesem Forum möchte ich lyrische Texte versammeln, die eine feste Form besitzen. Zugelassen sind nur eigene Werke.
Kurzzitate aus anderen Werken sind im Werk nur mit Angabe des Urhebers möglich, zum Beispiel als Motto.

Experimentelles, Gereimtes, und Ungereimtes, sofern sie sich nicht eindeutig einer festen Form zuordnen lassen bzw. mit einer festen Form gekennzeichnet sind, -- sowie Mundartliches/Fremdsprachiges -- verschiebe ich in die entsprechenden Foren.

Pornografische oder diskriminierende Texte werde ich sofort löschen.

Deutlich unfertige und/oder stark fehlerbehaftete Texte können von der Autorin oder dem Autor bei Interesse an einer Überarbeitung in die Schreibwerkstatt verschoben werden.

Was sind feste Formen?
Dazu gehören traditionelle und moderne Formen, die einen eigenen Namen haben, wie zum Beispiel Sonett, Limerick, Elfchen, Haiku und Senryu.

Die Formen sollen möglichst gut eingehalten werden, insbesondere zu achten ist auf Versmaß, Reim (sofern vorhanden) und Inhalt, Rechtschreibung und Zeichensetzung, wobei diese durchaus von der Standardschreibweise in Einzelfällen abweichen kann. Feste Formen unterscheiden sich deutlich in Stil und Aufbau und hierdurch auch in sprachlichen Mitteln. Einige sind taktzählend, andere silbenzählend, wieder andere wortzählend. Reime können zum Beispiel in einigen Formen umgangssprachlich sein (Limerick), in anderen wird Standardsprache bevorzugt (Sonett).


Die Form, um die es geht, soll immer im Anschluss an den Titel stehen, dann ist sie über die Suchfunktion leicht zu finden.

Beispiel: Grasmücke (Sonett)



Nicht jede Form ist völlig starr, oft gibt es auch ältere und modernere Regeln für die gleiche Form. Das schließt nicht aus, sich für eine davon zu entscheiden.

"Feste Form" bedeutet nicht, dass die Form im Sinne der Struktur vollständig fest ist, sondern, dass sie bestimmte feste Eigenschaften hat, wie Reimstruktur, Betonung, Silbenzahl, Verszahl, inhalt, Stil, feste Fügungen oder andere. Dabei sind nur die relevanten Eigenschaften fest, andere können variieren. Das hängt von der jeweiligen Form ab.

Im Forum „Theoretisches“ sind Beispiele für Regeln, die wir auch dort diskutieren und ergänzen können.

Beachte: Bilder und Videos in Themen und Kommentaren sind nicht erlaubt.

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Beispiele:

Gedichtform

z.B. Sonett, Limerick, Schüttelreime, Klapphornverse, Haiku, Elfchen


Metrum (Versfüße)
Jambus, Trochäus, Anapäst, Daktylus

Reimformen

Unreiner Reim, Paarreim, Kreuzreim, umarmender Reim

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Bilder und Videos in Themen und Kommentaren sind nicht erlaubt.

Kommentare und Textarbeit – eine Definition

Textarbeit ist alles, was auch in einem Lektorat stehen könnte sowie die Auseinandersetzung damit.
Und keine Angst: Das, was ein Lektorat ausmacht, kann JEDE ambitionierte Lupine in ihrem bzw. seinem textbezogenen Kommentar aufzeigen:
  • Fehler in der Wortwahl, Rechtschreib- und Satzzeichen-Fehler, Grammatikfehler
  • Schwächen im Ausdruck, Unsicherheiten im Stil, Probleme mit der Rhythmik, dem Metrum, dem Reim
  • Hinweise auf sachliche Fehler bzw. Problemstellen
  • die Betrachtung darüber, ob die beabsichtigte Wirkung von allen Elementen der Sprache, Darstellung und Metrik/Rhythmus optimal unterstützt wird
  • Rückkopplung, also textbezogene Erkenntnisse, die sich nach dem Lesen ergeben
  • Lob, wenn eines der o. a. Dinge besonders gut gelungen ist.
Zu NICHT textbezogenen Kommentaren zähle ich:

  • ad hominem Angriffe, Verwechslung von lyrischem Ich und Lupine, private Konversationen
  • pure Verrisse ohne begründeten Verweis auf die Textstelle(n)
  • Diskussionen um Bewertungen
  • private Kommunikation

Solche Kommentare werde ich löschen. Darüber hinaus gelten selbstverständlich unsere Leselupen-Regeln sowie die FAQ.

Viel Spaß beim Dichten,
Bernd

Fassung 30.6.2020, Mit "Ungereimtes" abgeglichen
 
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