Fremd

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Weil es tiefst im Innersten geschah
Ganz nah am Kern und spross
Weil es das, was Seele war
Tastender umschloss

Kam es leise, wie ein Schleichen
Und so nahmen wir es hin
Dass die Sinne nicht mehr reichen
In das eigene: Ich bin
 
Weil es tiefst im Innersten geschah
Nah am Kern und spross
Weil es das, was Seele war
Tastender umschloss

Kam es leise, wie ein Schleichen
Und so nahmen wir es hin
Dass die Sinne nicht mehr reichen
In das eigene: Ich bin
 
Weil es tief im Innersten geschah
Nah am Kern und spross
Weil es das, was Seele war
Tastender umschloss

Kam es leise, wie ein Schleichen
Und so nahmen wir es hin
Dass die Sinne nicht mehr reichen
In das eigene: Ich bin
 

wüstenrose

Mitglied
Hallo Patrick,

durch die bisher erfolgten Änderungen finde ich nun ein besseren Zugang zu deinem Gedicht.
Folgende Stelle finde ich noch unbefriedigend:

Tastender umschloss
Ich nehme an, rein inhaltlich möchtest du tastenderweise sagen, was sicherlich - klanglich - unpassend an dieser Stelle wäre. Das Bild an sich, das tastende Umschließen, gefällt mir, aber die Wortverkürzung / Wortabwandlung tastender wirkt auf mich hier zu gewagt / schräg.

Eventuell: tastend schwarz ??

... aber vielleicht wäre dann an dieser Stelle schon zu viel ausgesprochen ?

wie siehst du's?

lg wüstenrose
 
Hallo Patrick,
Tastender hat mich auch gestört, doch ich wollte nicht schon wieder etwas schreiben.
Passte es, wenn du schreiben würdest: Tastend fest umschloss?
Oder würde es einen anderen Sinn ergeben?

Wie du siehst interessiert mich dein Gedicht.

Nochmals Grüße von mir
 
Weil es tief im Innersten geschah
Nah am Kern und spross
Weil es das, was Seele war
Tastend zart umschloss

Kam es leise, wie ein Schleichen
Und so nahmen wir es hin
Dass die Sinne nicht mehr reichen
In das eigene: Ich bin
 
Hallo wüstenrose
Ich habe das ganze nun etwas abgeändert
Ist es besser so?

Hallo Marie-Luise
Du darfst dich gerne auch 10 mal melden, wenn es dazu führt das der Text verbessert wird :)
 

wüstenrose

Mitglied
Hi Patrick,

deine Veränderung gefällt mir gut, bei mir kommt es so an: Da nistet sich etwas auf eine kaum merkbare, anschmiegsame, ja: zarte Art und Weise ein - - - doch aus diesem zarten Spross wächst nur Dunkles, Befremdliches, Trennendes.
Man könnte auch sagen: Wolf im Schafspelz; das Rotkäppchen wird liebevoll umspielt, bis dann jemand sein wahres Gesicht zeigt ...

lg wüstenrose
 
Hallo wüstenrose

Ja, dass wollte ich ausdrücken, die Selbst-Entfremdung durch etwas das hier nicht näher benannt wird.(weil es so unendlich vieles sein kann)
Ich wollte darauf hinaus das wir so oft mit dem Gang der Zeit verlernen unser eigenes Ich wirklich noch spüren zu können, immer ist etwas Fremdes da, dass sich in uns einnistet.

Bei mir ganz persönlich ist es vorallem der Eintritt in das Erwachsenalter vor 2 Jahren gewesen, der die Pflichten verdreifacht und mich auf seltsame art und weise taub für mich selbst gemacht hat.

L.G
Patrick
 

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