Für dich

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Max Neumann

Mitglied
Im Fluß aus Zeit schreibe ich für
Dich und alle, die es lesen werden
Nichts ist planbar
Schwarzweiß tanzen die Tasten
Und ich lebe im Moment

Gib dich mir—so werden wir ein Körper
Agni mochte das Klavier
Im Frühling trafen wir uns
Gerüche, Holunder, Schweiß
Der Altbau verschlang unsere Lust

Daraus wurde dieser Tag
Der bloß ein Tag ist
An dem ein Klavier spielt
In der Nähe des Waldes
Für die Worte eines Mannes

Land aus Trümmern und Träumen
Wo ein Klavier spielt
Für uns
Für dich
Für alle
 
Zuletzt bearbeitet:

Aniella

Mitglied
Hallo Max,

sehr gefühlvolles Gedicht, die Aussage
Und ich lebe im Moment
ist sehr bezeichnend und wichtig.

Musik als Brücke von der Vergangenheit bis in die Jetztzeit in Verbindung mit den Worten ist berührend. Auf den Begriff Wörter würde ich verzichten, nur die Worte tragen auch Gedanken und damit die Gefühle. Diese Wortwiederholung würde mich nicht stören.

Gern gelesen.

LG Aniella
 

Max Neumann

Mitglied
Hallo Max,

sehr gefühlvolles Gedicht, die Aussage

ist sehr bezeichnend und wichtig.

Musik als Brücke von der Vergangenheit bis in die Jetztzeit in Verbindung mit den Worten ist berührend. Auf den Begriff Wörter würde ich verzichten, nur die Worte tragen auch Gedanken und damit die Gefühle. Diese Wortwiederholung würde mich nicht stören.

Gern gelesen.

LG Aniella
Hallo Aniella,
guter Hinweis – danke dir! Ich habe das jetzt in für uns geändert, weil es ja danach auch um Personen geht: für dich und für alle. Und so entsteht, finde ich, eine noch viel stärkere Harmonie – auch zwischen den Personen im Gedicht, für die Personen im Gedicht.

Viele Grüße
Max
 



 
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