Für meine Frau zum heutigen Hochzeitstag

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Lesmo

Mitglied
Mein lieber Schatz ich liebe dich,
zwar habe ich es nie gesagt,
doch Worte sind so grobstofflich,
darum hab ich es nicht gewagt,
diesen Satz hervorzubringen,
auch wenn du ihn manchmal vermisst,
doch wichtig ist vor allen Dingen,
das man zu lieben nie vergisst.


Du bist so stark,
hast so viel Mut,
trotzdem ganz zart,
du tust mir gut.


Und hiermit hast du´s schwarz auf weiß,
ich hoffe sehr du bist entzückt
und damit schließt sich auch der Kreis,
ich hab mich lang genug gedrückt,
denn hat man einen Schatz gefunden,
den man mit Gold aufwiegen kann,
muss man auch mal sein Glück bekunden,
als reich beschenkter Ehemann.


Du bist so stark,
hast so viel Mut,
trotzdem ganz zart,
du tust mir gut.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lesmo

Mitglied
Für dich habe es ja auch nicht geschrieben! :p

Ansonsten ist das der Text eines Liedes, das sich, zusammen mit 9 anderen, auf einer CD befand, die ich produziert hatte.

Das war vor ca. 25 Jahren.


Gruß

Lesmo
 

Tula

Mitglied
Hallo Lesmo
Nun hast du alles eingerissen. Für mich war es ein ehrliches, wenn auch etwas blümchen-dichterisches Bekenntnis, frei nach dem Motto "ich bin doch eigentlich ein Lieber".
Ja, ein Lied, der Refrain ist ersichtlich. Durchaus ok.
Aber zu erfahren, dass das Ding 25 Jahre alt ist, nimmt mir - sorry - irgendwie die Symphatie für dieses Werk.
Wie würdest du es heute schreiben? - Mit mehr Erfahrung , was Leben und Verdichtung anbelangt?

LG
Tula
 

Oscarchen

Mitglied
Hallöchen,
es nimmt tragische Formen an mit unserem bedauernswerten Kameraden. Walther hat ihm ja schon elegant und behutsam den Weg gezeigt.
Wenn jemand schon behauptet, er hat genug Selbstbewusstsein, dann hat er keins. Auch der Hinweis auf ein bewegendes, leidvolles Leben
ist nicht Rechtfertigung für ein postpubertäres, unhöfliches Verhalten. Seine bisherigen Beiträge sind der Erwähnung nicht wert.
Also...Reinhard Mey kann das nicht sein....

Lieben Gruß an alle

Oscarchen
 

MarieA.

Mitglied
Da bin ich aber wirklich froh, mein Lieber! :(
Nein, im Ernst, es klingt nicht sehr poetisch für mich.

Um gute Lyrik zu schreiben, brauchts fundamentaler handwerklicher Kenntnisse und/oder eines außergewöhnlichen Talents. ;)
Gruß
Marie
 

rainer Genuss

Mitglied
für konstruktive Kritik sollte hier immer Platz sein
für Anfeindungen und verletzende Polemik nicht
Freigeister sind um einen respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen bemüht.
Seid ihr nicht der Meinung, dass ein herablassender Umgang hier keinen Platz haben sollte?

Mein Gott, wenn er es vor 25 Jahren geschrieben hat, dann gönnt ihm doch diesen Rückblick und die Vergangenheitsgefühle..
Wenn es kein Meisterwerk der hohen Dichterkunst ist.....gönnt ihm doch seine Nische und den Wunsch andere daran teilnehmen zu lassen.
In jedem Garten singen viele verschiedene Vögelein. Ich freu mich über das Tschip meiner Spatzenbande genauso wie über den Gesang der Nachtigall

Schade, dieses Personenbashing hätte ich hier nicht erwartet.
Gute Nacht grüßt - nachdenklich - Rainer
 

Oscarchen

Mitglied
Ne ne Rainer,

dein Einsatz für Lesmo ehrt dich, keine Frage. Um sich aber einen Gesamteindruck zu verschaffen, sollte man alle seine Beiträge lesen. Aufmerksam.
Und dann merkt man schnell, dass einiges nicht stimmt in der Selbstdarstellung von Lesmo. Er hat angefangen zu räuchern, nicht Walther, nicht revilo, nicht Tula, nicht Marie, nicht Mondnein, noch nichtmals ich. Da geht es nicht um Dichterkunst sondern um einen Umgangston, der seitens Lesmo an Respekt und
Höfflichkeit alles vermissen ließ. Und ob der nun seine Liedeshymnen vor 10, 20, oder 50 Jahren geschrieben hat, ist völlig egal.
Er hätte sie auf der Geige spielen sollen, vielleicht kann er ja das. Völlig egal. Mit seinem Holzfällerauftreten kann er hier die Unbedarften beeindrucken.
Nicht die von mir Genannten. Dein Vergleich mit den Vögelein ist gar so verkehrt. Nur fliegen sollte man können....

Schönen Abend noch

Oscarchen
 

Lesmo

Mitglied
Hallo Lesmo
Nun hast du alles eingerissen. Für mich war es ein ehrliches, wenn auch etwas blümchen-dichterisches Bekenntnis, frei nach dem Motto "ich bin doch eigentlich ein Lieber".
Ja, ein Lied, der Refrain ist ersichtlich. Durchaus ok.
Aber zu erfahren, dass das Ding 25 Jahre alt ist, nimmt mir - sorry - irgendwie die Symphatie für dieses Werk.
Wie würdest du es heute schreiben? - Mit mehr Erfahrung , was Leben und Verdichtung anbelangt?

LG
Tula

Hi Tula


Tut mir leid, wenn ich dich enttäuscht habe !

Würde es dich trösten, wenn ich dir versichere, dass ich immer noch genauso lieb bin wie damals ?

Ansonsten denke ich, dass sich dieser Text nicht auf heute übertragen lässt, das war eine spezielle Situation.


Liebe Grüße

Lesmo
 

Tula

Mitglied
Hallo

Würde es dich trösten, wenn ich dir versichere, dass ich immer noch genauso lieb bin wie damals ?

Sicher doch :)

Ich meinte allerdings: es ist gewiss ok, ein sehr altes Werk einzustellen. Aber der Mensch reift, oder sollte es, im Laufe der Jahre. Das schließt künstlerisches Wirken und Werkeln mit ein. Die Frage war also durchaus ernst gemeint, wenn auch in gewisser Hinsicht rhetorisch.
Meinerseits fasse ich mir an den Kopf, wenn ich auf einige Gedichte schaue, die ich vor erst zwei Jahren schrieb.

Take it easy. Niemand will dir hier etwas antun.

LG
Tula
 

rainer Genuss

Mitglied
an Lesmo: meine nicht für mich!
...die Schriftsteller scheinen sich zu kennen. Ich wollte niemanden zu Nahe treten. Als Neuling bei der Leselupe möchte ich meine Einwände zum gegenseitigen Austausch so verstanden wissen
 

revilo

Mitglied
Lesmo und ich haben längst die Friedensglocke geläutet . Hauptsache, deine Frau hat sich damals gefreut ! LG revilo
 

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