gardez

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Mondnein

Mitglied
[ 4]gardez


ich ich bin so fertig verzweifelt zwei dreifeld vier
des verfluchten flüchlings geflücht flieh ich vor dir
ach ich kann dir ja nicht mehr in die augen sehn
alles dreht sich um derwische die sich um mich drehn

denn ich habe dich kaum bemerkt im gewühl meiner stadt
jammer klage ich - nein nimmer schlage ich dich schach matt
nein ich habe dich kaum bestärkt im gefühl deines: ja!
immer trag ich den schuld-hammer - frag mich: bist du noch da?

alles fließt auseinander - vielleicht ragt mitten im schwarm
aus dem ameisenhaufen dein arm-eisen auf ohn alarm
oder taucht aus dem pixel-geflirr nicht dein füßelein-zeh
dran geheftet ein flatterband morst s o s über see?

du erschreckst mich zu tode wenn du mich anrufst zur nacht
in dem blau des bildschirms schwimm ich zum schlafe erwacht
laß mich träumen vom antipoden-reich her wo der tag
durch die lettern dir leuchtend verrät was ich hier mir sag
 

Mondnein

Mitglied
zur letzte Strophe: Ich pflege mit Hellgrau oder Blaßrosa auf dunkelblauem Hintergrund zu schreiben.

Hier wären natürlich eher Anspielungen auf Aquarienalgenwände oder dehydrierte Golfrasen angebracht. Das wäre aber ein anderes Lied.
 

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