Liebe Ubertas,
wunderbar!!! Mich beeindruckt, wie dein Gedicht mit wenigen Worten einen ganzen inneren Vorgang spürbar macht. Du bist eine Meisterin der Verdichtung! Bilder wie" in die nachthaut gespannt" sind zugleich zart und beunruhigend. Die NAcht wird zu etwas Körperlichem, beinahe Berührbarem. Besonders stark finde ich die Verschiebung in "die holzbank / bin ich/ hingerückt"- für einen Moment lösen sich Gegenstand, Ich und Bewegung ineinander auf .(Großartig!) Der Schluss"blinzelschnell" wirkt wie ein Nachbild: Das GEdicht ist vorbei, bevor man es festhalten kann, und wirkt genau deshalb weiter. Wenn das keine Empfehlung des Monats ist........