Gegen den Strich

Walther

Mitglied
Gegen den Strich


Wenn einer glaubt, was keiner glaubt,
Ist der dann seines Hirns beraubt?
Vielleicht kann er nur weiter sehen,
Wenn alle sonst im Nebel stehen!

Er bohrt in seiner Nase, wiegt
Sein Haupt. Der Zweifel kommt. Er siegt.
Er wird die Superchance verpassen.
Er möchte zu den andern passen.

Er hat es satt, herauszuragen.
Doch in der Nacht kommt das Versagen,
Das vor ihm steht, zu ihm im Traum.
Er steht im Bett und glaubt es kaum,

Wie ihm der Wille, Recht zu kriegen,
Die Kräfte bringt, doch quer zu liegen.
Er tut jetzt das, woran er glaubt,
Macht Dampf, haut rein, bis dass es staubt,

Und räumt blockierte Wege selber frei:
Denn, nur wer wagt, ist vorne mit dabei.
 

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