Gegensatz II

HerbertH

Mitglied
Hi Patrick,

ein Senryu, denke ich :)

Wenn ja, solltest Du eventuell die drei "Die" überdenken. Auf mich würde das Gedicht noch stärker wirken, wenn nur das mittlere "Die" bliebe.

Herzliche Grüße

Herbert
 
Hi Herbert

Hmm sehr guter Einwand. Da muss ich mal drüber nachdenken. Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand. Aber ich könnte mir beide Versionen vorstellen, dachte aber das die einzelnen Zeilen nicht direkt bezug aufeinander nehmen sollen, daher habe ich das "die" davorgesetzt.

L.G
Patrick
 

HerbertH

Mitglied
Hi Herbert

Hmm sehr guter Einwand. Da muss ich mal drüber nachdenken. Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand. Aber ich könnte mir beide Versionen vorstellen, dachte aber das die einzelnen Zeilen nicht direkt bezug aufeinander nehmen sollen, daher habe ich das "die" davorgesetzt.

L.G
Patrick
Lieber Patrick,

ich habe bisher noch nie über ein Gedicht so nachgedacht, dass die einzelnen Zeilen nicht direkt Bezug aufeinander nehmen sollen.
Interessante Idee, da muss ich jetzt mal drüber nachdenken :)

L.G.

Herbert
 
Hi Herbert

Natürlich soll der Leser auch Verknüpfungen schaffen. Mich hat bei Haiku/Senryu immer fasziniert, dass in drei Zeilen ein einzelnes Bild gezeichnet werden soll. Ich wollte das Umdrehen und in drei Bildern den Leser auffordern, daraus ein einzelnes zu machen. Daher auch zwei Sätze und ein Gedankenstrich in der mittleren Zeile, der zur Verknüpfung einladen soll.

L.G
Patrick
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Patrick,

ein ambitioniertes Ziel.

Ich habe tatsächlich versucht, aus den drei Zeilen ein stimmiges Bild nachzuvollziehen.
Für mich las es sich wie die Vorbereitung auf die ewige Nacht, also den Tod, wohl weil jeder Pulsschlag wie eine Totenglocke klingt - vielleicht wegen einer Erkrankung, und die Stunden schon gezählt sind. Den Gedankenstrich las ich als Nachdenken des LyrI und erkennen der Unausweichlichkeit der Nacht des Todes.

LG

Herbert
 
Ja, so lässt sich das lesen. Ich hatte beim schreiben ähnliches im Kopf und der Text knüpft ja an den ersten Teil an, der den Tod höchstens erahnen lässt, aber nicht ausspricht. Gefällt mir, deine Lesart.

L.G und Danke fürs hineindenken/fühlen
Patrick
 

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