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Geliebtes Gift - Sonett rasant (vierhebig)

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Walther

Mitglied
Geliebtes Gift


Das Gift zu trinken, das du schenkst,
Ist mir die Freude, auch der Tod.
Ein Ende nur der lieben Not,
Ist das, mit dem du mich jetzt tränkst,

Ein Balsam in der Welt voll Kot:
Es ist ganz anders, als du denkst.
Wohin du meine Schritte lenkst,
Ist besser als kein Seelenbrot,

Als Seelenpein und Angst und Hass:
Auf Nacht und Tod allein Verlass
Ist in der Zeit, die nichts mehr kennt,

Als Raffen, Gier, als Tand und Strass:
Ich möchte gehn - du schenkst mir das,
Was man ein wenig Mitleid nennt.
 

Walther

Mitglied
Geliebtes Gift


Das Gift zu trinken, das du schenkst,
Ist mir die Freude, auch der Tod.
Ein Ende nur der lieben Not
Ist das, mit dem du mich jetzt tränkst,

Ein Balsam in der Welt voll Kot:
Es ist ganz anders, als du denkst.
Wohin du meine Schritte lenkst,
Ist besser als kein Seelenbrot,

Als Seelenpein und Angst und Hass:
Auf Nacht und Tod allein Verlass
Ist in der Zeit, die nichts mehr kennt,

Als Raffen, Gier, als Tand und Strass:
Ich möchte gehn - du schenkst mir das,
Was man ein wenig Mitleid nennt.
 

Walther

Mitglied
Lieber Herbert,

danke für deinen hinweis. das komma habe ich weggenommen, man könnte es wohl aber auch stehen lassen - rein grammatisch.

und für die freundliche begutachtung selbstredend ein herzliches dankeschön!

lg W.
 

Walther

Mitglied
Lieber herbert,

das ist wahr, und daher habe ich's ja auch umgebaut!

lg W.


Hi Patrick,

danke für die freundliche einordnung. :)

lg W.
 

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