geschundene zeilen

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vermutlich ein worteschänder
verirrte sich im moralsumpf
meiner sprachlosigkeiten

gern wäre ich dabei gewesen
doch meine gedanken schweiften ab
vom logigpfad ins auswegslose

zwischen den stühlen der erkenntnis
vermehrte ich stille um
mein schweigen zu ertragen

noch wollte niemand ahnen
wer schamlos in gruppen
wahrheiten zu entjungfern wagte

und wieder setze ich mich wortlos
zu niemandem
 
vermutlich ein worteschänder
verirrte sich im moralsumpf
meiner sprachlosigkeiten

gern wäre ich dabei gewesen
doch meine gedanken schweiften ab
vom logikpfad ins auswegslose

zwischen den stühlen der erkenntnis
vermehrte ich stille um
mein schweigen zu ertragen

noch wollte niemand ahnen
wer schamlos in gruppen
wahrheiten zu entjungfern wagte

und wieder setze ich mich wortlos
zu niemandem
 
Liebe Marie-Luise,
danke Dir fürs genaue Lesen. Ja, ich habe den Eindruck, dass ich in (gesellschaftlich und politisch)schwierigen Zeiten lebe.
Allerdings bin ich trotz allem Optimist geblieben, selbst wenn mir das zurzeit nicht ganz leicht fällt.
Herzliche Grüße
Karl
 
Lieber Walther,
die Melancholie ist angeblich jene Stimmung, die Lyrikern Antrieb bedeuten soll.
Aber ich habe den Eindruck, dass wir gerade in nicht einfachen Zeiten leben.
Danke für Deinen Kommentar und herzliche Grüße
Karl
 

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