Lieber Otto,
"Gewiss" ein ahnen. Im Ahnen liegt Vermutung und Ungewissheit, Unruhe, Aufbruch.
"ein ahnen" lässt mich daran denken wie es wohl sein würde, wenn es einer tiefen Stille gleichkäme. "ein ahnen" ist Bewegung, ob sie sanft gewogt wird, wissen wir am Ufer. Gewiss wissen wir nicht einmal die Linie, die es mit dem Fluss, der See, vielleicht auch mit dem Strand teilt. Irgendwo steht eine Brücke, eingelassen "in gleichmut". Sie könnte gewiss und gleich Mut sein, um sie zu verstehen. Dann nimmt sie ihre Pfeiler, zerbricht sie und beginnt zu verbinden, gewiss.
Ein wundervolles Gedicht ist das.
Liebe Grüße,
ubertas