Grimmiges märchen

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HerbertH

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Lieber Walther,

die beiden letzten Zeilen sind der Hammer in diesem märchenhaften Abschiedsgedicht.

Liebe Grüße

Herbert
 

Walther

Mitglied
Hi Herbert,

das märchenthema ist uns ja allen in den ohren geblieben, dort schlummert es, und manchmal wacht es auf und feiert fröhliche urständ. hier sind die urständ nicht unbedingt fröhlich, aber, so hoffe ich, doch "bemerkenswert".

es erschien spannend, das schneeflittchen thema einmal anders gegen den strich zu bürsten, im wahrsten sinne des wortes. schön, daß dir dieser einfall zusagt. und natürlich mußte dann auch das märchenende selbst aufs korn genommen werden.

danke für den freundlichen eintrag und die ebenso freundliche "bewertung".

lg w.
 

Mondnein

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Wer hat von meinem Herzblut getrunken?

Das ist ein Supergedicht! Durch die Fragen der sieben Zwerge hindurchgesungen.
Mit dem Schluß tue ich mich noch etwas schwer: wieso ist der Verlassene denn gleich tot? Das ist doch arg übertrieben.
Er hätte doch Gedichte schreiben können, die Verwandlung seines Schmerzes in ästhetische Lust - singen können.
Ach so, hat er ja. Logischerweise lebt er doch, indem er lustvoll seinen Schmerz singt: eben dies Lied hier oben.
 

Walther

Mitglied
lb Mondnein,

die märchen enden gerne: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ..." es lag nahe, diesem märchen kein solches ende zuzumuten. denn dem schmerz muß eine ende gegeben werden. im übrigen löst sich so die trauer in sarkasmus auf.

es freut mich, daß dir meine sprüchleinsammlung zusagt. das ist ja durchaus nicht bei allen lesern der fall.

danke fürs auffinden und besprechen!

lg w.
 
Lieber Walther,
mit Märchen großartig assoziert.
Und das "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute" perfekt verweigert...
Herzliche Grüße
Karl
 

Walther

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lb. Karl,

danke für deinen mehr als freundlichen kommentar, der mir sehr viel bedeutet. alles gute für dich!

lg w.
 

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