Großstadtnovelle

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petrasmiles

Mitglied
Liebe Esther Schwarz,

willkommen auf der Leselupe!

Ich muss gestehen, dass ich Deine Geschichte nicht komplett gelesen habe, weil die großen Absätze ständiges Scrollen bei mir verlangen und das ermüdet dann doch sehr, zumal natürlich schnell klar wird, worum es geht.

Ich finde aber, dass Du dieses Behutsame, Schüchterne, Ungewisse sehr schön in Worte gefasst hast, die eine Handlung vor dem inneren Auge entstehen lassen.

Hier will mir scheinen, dass Du die Sprechposition änderst,
Er sitzt doch längst in meiner Wohnung.
Sollte es nicht 'ihrer' sein?

Liebe Grüße
Petra
 
Liebe Esther Schwarz,

willkommen auf der Leselupe!

Ich muss gestehen, dass ich Deine Geschichte nicht komplett gelesen habe, weil die großen Absätze ständiges Scrollen bei mir verlangen und das ermüdet dann doch sehr, zumal natürlich schnell klar wird, worum es geht.

Ich finde aber, dass Du dieses Behutsame, Schüchterne, Ungewisse sehr schön in Worte gefasst hast, die eine Handlung vor dem inneren Auge entstehen lassen.

Hier will mir scheinen, dass Du die Sprechposition änderst,

Sollte es nicht 'ihrer' sein?

Liebe Grüße
Petra

Hallo Petra,
vielen Dank für den Hinweis mit den großen Abständen. Da ich nicht wusste, wie das ganze dann in diesem Forum wirkt, habe ich den 1,5er Zeilenabstand übernommen, daher zieht sich das etwas arg. Ich versuche es zu korrigieren.

Und vielen Dank, für Deine lobende Kritik.

Schöne Grüße,
Esther
 

Shallow

Mitglied
Hallo @Esther Schwarz,

auch von mir ein herzliches Willkommen. Da das hier keine Textwerkstatt ist, lasse ich Einzelheiten beiseite und darf anmerken, dass du einen sehr einfühlsamen, sensiblen Stil hast, der mir sehr gefallen hat. Es gibt keine Pointe, aber eine schöne, behutsame Annäherung an eine beginnende Affäre, die du gut beschreibst, nicht überhastet, sondern in einem ruhigen Fluss. Sehr gern gelesen! Einen schönen Abend wünscht

Shallow
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Esther Schwarz,

ich habe mal den Anfang entfernt, er ist überflüssig. So lässt sich jetzt direkt in die Geschichte einsteigen!

Gruß DS
 

Heinrich VII

Mitglied
Hallo ES,

sprachlich gekonnt - das regt einen schon mal zum Lesen an. Die Gefühle sind sehr nachvollziehbar beschrieben - man ist als Leser dabei.
Allerdings, meine ich jedenfalls, ziehen sich diese Beschreibungen dann doch. So im letzten Drittel hätte ich etwas mehr Handlung erwartet.
Man weiß ja an der Stelle schon, wie die beiden gefühlsmäßig ticken. Also - zur Tat schreiten. Oder die weiteren Beschreibungen in Handlung ummünzen.
Dass es am Ende zum Kuss führen muss, ist vorhersehbar, aber auch logische Konsequenz. Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe es gerne und vollständig gelesen und fand es erbaulich. ;)

Gruß, Heinrich
 

Hundsstern

Mitglied
Hi, liebe Esther
Zu der Sache mit dem 1,5er Zeichenabstand - in Relation zur gesamten, schön ausgearbeiteten und erzählten Geschichte - fiel mir noch ein Witz ein, den mir eine schwäbische Kollegin erzählt hatte.

Klingelt der Lotto-Geldbote mit seinem Millionen-Koffer an der Tür einer alten Stuttgarterin. Die macht die Tür einen Spalt auf, guckt raus, sagt "Mir gäbet nix" und knallt sie wieder zu.

Gerne und komplett gelesen. Mehr ist willkommen. LG Hundsstern
 
@Heinrich VII
Hallo und vielen Dank fürs Lesen und für deine Rückmeldung.
Zum letzten Drittel wollte ich kurz etwas sagen, weil du dir dort mehr Handlung gewünscht hättest. Für mich liegt die Spannung in diesem Teil weniger im äußeren Tun als in der inneren Bewegung der beiden. Der nächtliche Weg zu ihr nach Hause ist für mich deshalb so aufgeladen – die Architektur, die Stimmung, das Zögern und Annähern. Das ist bewusst eher leise erzählt und soll eine klassische Italienreise implizieren, also Flucht vor alten Gewohnheiten, ein Neuanfang oder der Überwindung eines Stillstands.
Es gibt übrigens noch eine ältere Version aus 2005, in der der Fokus viel stärker auf Körperlichkeit lag – da „schreiten sie zur Tat“. In der neuen Fassung wollte ich das zurücknehmen und mehr die psychologische Entwicklung in den Vordergrund stellen.
Danke dir auf jeden Fall fürs Lesen – ich freue mich wirklich über deine Gedanken dazu.
 



 
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