Guten Morgen Gedicht für Kinder (gelöscht)

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poetix

Mitglied
Hallo Monika,
ein nettes Kindergedicht wieder mal. Kleinere Holperer in der Metrik, z.B.
Der Vater sagt: "Auf, ihr beiden,
Nach dem Jambus wäre "Auf" unbetont, müsste aber betont sein. Aber die Kinder wirds nicht stören.
Viele Grüße
Christoph
 
D

Die Dohle

Gast
Hallo Monika,
schließe mich poetix an, die unebenheiten lassen sich per vortrag umschiffen, allerdings letzte strophe, letzter vers, ich denk, da fehlt dem sitze ein "en"
schöner zugewandter text, ich denk das lohnt, die feile zur hand zu nehmen.

lg
die dohle
 

molly

Mitglied
@ Hallo Christoph, danke für's aufmerksame Lesen und die gute Bewertung.
Aber wieder mit einem Holperer. Wäre das besser: "Der Vater sagt: "nun steht schnell auf, oder "steht nun schnell auf".
Da bin ich echt unsicher, bei mir klang das AUF schon betont.

@Hallo Christof, danke fürs Lesen und Deinen ermunternden Kommentar. Die Feile werde ich ansetzen und auch den Flüchtigkeitsfehler verbessern.

An Euch beide liebe Grüße
Monika
 
Hallo molly,
gerade wollte ich dir einen Vorschlag machen, sehe aber, dass du dein Gedicht schon geändert hast. Nach dem Doppelpunkt würde ich mit der Großschreibung beginnen.

Das wäre mein Vorschlag gewesen:

Der Vatersagt:“ Auf, auf, ihr zwei!
Auch für den Löwen und den Stier
gibt’s heut ein feines Frühstücksei.
Sie sitzen mit am Tische hier.

Viele Grüße,
Marie-Luise
 

molly

Mitglied
Hallo Marie-Luise,
danke Dir fürs Vorbeischauen und aufmerksame Lesen. Dein Vorschlag gefällt mir auch, aber im Moment möchte ich nichts ändern.
Herzliche Grüße
molly
 

Mondnein

Mitglied
und noch mal zur Metrik ...

Ja, das läßt sich gut und flüssig an mit der Metrik, meine ich. Der erste Doppelvers hebt sich etwas ab, und das paßt zum Wechsel der Redner - der dialogische Inhalt bildet sich passend und flüssig in der metrischen Form ab:
"Auf, Kinder, vorbei ist die Nacht,
habt ihr eben Radau gemacht"?
"Auf" - unbetonter Auftakt, dann zwei Daktylen, "männliches" Ende (betont: "Nacht"),
Trochäus "habt ihr", ein letzter Daktylus "eben Ra-" und von da an der Übergang in die Iamben: "(Ra)dáu gemácht",
und dann gehts konsequent weiter in iambischen Versen mit jeweils drei Hebungen.
Eine schöne schlichte Idee, das ganze Liedchen.
 
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