hausinschrift

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Amave

Mitglied
wohnzimmergemütlichkeiten

Hallo Herr Karl Feldkamp,

Dein/Ihr Text zeichnet sich m.E. eigentlich durch eine direkte, unprätentiöse Sprache aus und regt zum Nachdenken an. Wer ist Ich? Ein Haus? Ein Internetportal? Ein Individuum, z.B. ein K.F. oder eine Amave? ... Das gefällt mir.
Ich bin jedoch beim Lesen mehrfach über den Begriff wohnzimmergemütlichkeiten gestolpert, zum Einen wegen des Plurals.
Zum Anderen erscheint mir die Wortkreation irgendwie unpassend, fast wie ein Stilbruch...

Oder ist dieser Störfaktor vielleicht von Dir absichtlich integriert worden?
Eine plötzlich vom Himmel fallende, (leicht) deplazierte Wortschöpfung, ein Eindringling, der die Klarheit der Sprache stört, gleich demjenigen, der- wie Du m.M. in dem Text beschreibst- ohne "Legitimation" in die Intimität eines echten, virtuellen oder körperlichen Hauses und seines Lebens eindringt, auf der Suche nach verkleideten Hunden, jungen Katzen und anderen Sensatiönchen, um sich von der Monotonie des eigenen Lebens abzulenken, nicht aber aus echtem Interesse ...?

LG,
Amave
 
Hallo amave,
habe längere Zeit überlegt, die "wohnzimmergemütlichkeiten" einfach zu streichen. Habe mich aber entschieden, dieses Unwort als solches im Text zu lassen, da es jene flache Gemütlichkeit beschreibt.
Danke Dir für Deine Anregung und für Deinen ausführlichen Kommentar.
Mit herzlichem Gruß

Karl
 

Perry

Mitglied
Hallo Karl,

ungebetene Gäste sind immer ein Problem, vielleicht hilft es folgende Inschrift am Haus anzubringen:

"Betrete nie ungebeten ein Haus,
es könnte dein eigenes sein."

LG
Manfred
 

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