Hinter dem Verstehen

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Arcos

Mitglied
Es waren Fragen,
die mich durchs Leben trieben.

Eine scheinbar endlose Route,
die sich spiralförmig
nach außen wand.

Immer weiter fort
von dem,
was ich zu sein glaubte.

Und vielleicht
immer näher
an das,
was ich niemals
benennen konnte.

Jede Gewissheit
wurde zum Anfang
eines neuen Zweifels.

Es war nie der Weg,
der mich führte.

Vielleicht waren es
die Fragen selbst,
die mich
am Leben hielten.

Vielleicht war das Ziel,
es nicht verstehen zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:

trivial

Mitglied
Lieber Önder,

„Vielleicht war das Ziel, es nicht verstehen zu müssen.“

Damit holst Du mich schon eher wieder ab. Schade, dass der andere Thread verschwunden ist – auch wenn ich den Inhalt nicht teilte, empfand ich die Diskussion und damit diesen gemeinsamen Erkenntnisprozess als durchaus fruchtbar; war sie doch Teil jener asymptotischen Bewegung, die auch mich bewegt.

Vielleicht sollte ich öfters etwas Positives schreiben und nicht nur, wenn mich etwas stört. Das fühlt sich dann nur immer so redundant an.

Liebe Grüße
Rufus
 

Arcos

Mitglied
Hallo Rufus,

vielen Dank für deinen Kommentar.
Ich freue mich, dass es dir gefällt.
Das Thema im anderen Thread hatte unglaublich viele Schichten, über die man hätte diskutieren können. Aber das hätte den Rahmen sicherlich gesprengt. Ich verstehe deine Position voll und ganz und bin bei dir. Jedoch driftete das Ganze langsam in eine Richtung, die so von mir ursprünglich nicht beabsichtigt war, was das eigentliche Werk angeht. Wie so oft, weiß man nicht, wie es beim Leser ankommt und was es auslöst. Ich denke, dass es von mir auch etwas unglücklich gestaltet worden ist. Es hat aber überhaupt nichts mit dir zu tun. Insofern ist alles gut.

Ich freue mich auch über die Sterne von Anita (@Ubertas) und Chandrika.
Vielen Dank dafür.

Viele Grüße
Önder
 



 
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