Ich bin über die letzte Zeile gestolpert. Bei einem so knappen Gedicht ist die Doppel-Bestimmung von „sehnsucht“ (einmal „sehnsucht, etwas zu werden" und einmal „sehnsucht, die wir leben nennen") störend.
Wenn das Lyrische Ich bereits „zu nichts wurde“, dann war dazwischen die Sehnsucht. Und wer ist dann wir?