Igelkind / Gedicht für Kinder

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molly

Mitglied
Es war einmal... (Aktuelle Version)

Es war einmal ein Igelkind,
das fürchtete sich vor dem Wind,
der über alle Wiesen brauste
und auch sein Igelkleid zerzauste.
Es flüchtete, wie Kinder sind,
zu seiner Mutter ganz geschwind.

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis eines Tags das Nilpferd kam,
es mit auf seine Reise nahm.
Das Nilpferd schwamm mit dem Reptil
zu einem weiten, fernen Ziel.

Es war einmal ein Trampeltier,
das fürchtete sich vor dem Stier,
der schnaubend durch die Gegend lief,
wo sonst das Trampeltier gern schlief.
Es schimpfte über diesen Stier
und es verließ sein Schlafrevier.

Es war einmal ein stolzer Hahn,
der krähte nur: „Schaut mich doch an,
ich bin der schönste weit und breit
und klug dazu, auch sehr gescheit.
Ja, ich bin gut, kein Grobian
und niemals eitel wie der Schwan.

Es waren einmal viele Tiere,
die Pferde, Kühe, Schafe, Stiere,
sie hatten soviel zu berichten
und sie erzählten sich Geschichten.
Zuerst begann das braune Rind:
"Es war einmal ein Igelkind". (c)
 
Zuletzt bearbeitet:

anbas

Mitglied
Hallo Monika,

hm, vielleicht habe ich zu wenig mit Kindern zu tun. Für mein Empfinden ist da etwas zu wenig Handlung in dem Gedicht, es wirkt diesbezüglich auf mich doch recht dünn - aber ich bin nicht vom Fach ;).

Von der Metrik her gibt es ein paar wenige Holperer. Achte mal auf die Zeilenanfänge. Das Gedicht ist so aufgebaut, dass eigentlich immer die erste Silbe unbetont und erst die zweite betont wird. An einigen Stellen ändert sich dies. Beim letzten Vers müsste es auc meiner Sicht nicht unbedingt nachgebessert werden, da dieser eine Art "Sonderstatus" hat und somit auch anders aufgebaut sein kann. Bei den anderen Stellen - ich denke, ich muss sie nicht extra aufzeigen - solltest Du nachbessern.

Liebe Grüße

Andreas
 

Label

Mitglied
Hallo molly

Ich finde dein Gedicht niedlich und ich glaube anbas hat da mit seiner Einschätzung recht, dass er sich mit Kinderbedürfnissen nicht auskennt.
Ich finde es perfekt für Kindergartenkinder und kleinere.

was die Metrik angeht, hat er auch recht, da sind in der Tat ein paar Holperer, aber ganz leicht zu beheben.
Z.B. so

Es war einmal ein Igelkind,
das fürchtete sich vor dem Wind,
der über alle Wiesen brauste
und [blue]auch[/blue] sein Igelkleid zerzauste.
Es flüchtete, wie Kinder sind,
zu seiner Mutter ganz geschwind.

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis eines Tags das Nilpferd kam
und [strike]es[/strike] mit auf [strike]die[/strike][blue]eine[/blue] Reise nahm.
Das Nilpferd schwamm mit dem Reptil
zu einem weiten, fernen Ziel.

Es war einmal ein Trampeltier,
das fürchtete sich vor dem Stier,
der schnaubend durch die Gegend lief,
wo sonst das Trampeltier gern schlief.
Es schimpfte über diesen Stier
und [blue]es[/blue] verließ sein Schlafrevier.

Es war einmal ein stolzer Hahn,
der krähte nur: „Schaut mich doch an,
ich bin der schönste weit und breit
und klug dazu und sehr gescheit.
Ja, ich bin gut, kein Grobian
und niemals eitel wie der Schwan.

Es waren einmal viele Tiere,
[blue]die[/blue] Pferde, Kühe, Schafe, Stiere,
sie hatten soviel zu berichten
und [blue]sie[/blue] erzählten sich Geschichten.
Zuerst begann das braune Rind:
"Es war einmal ein Igelkind".

Ist nur ein Vorschlag, vielleicht magst du ja etwas davon verwenden.

Lieber Gruß
Label
 

molly

Mitglied
Es war einmal...

Es war einmal ein Igelkind,
das fürchtete sich vor dem Wind,
der über alle Wiesen brauste
und auch sein Igelkleid zerzauste.
Es flüchtete, wie Kinder sind,
zu seiner Mutter ganz geschwind.

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis eines Tags das Nilpferd kam
und mit auf eine Reise nahm.
Das Nilpferd schwamm mit dem Reptil
zu einem weiten, fernen Ziel.

Es war einmal ein Trampeltier,
das fürchtete sich vor dem Stier,
der schnaubend durch die Gegend lief,
wo sonst das Trampeltier gern schlief.
Es schimpfte über diesen Stier
und es verließ sein Schlafrevier.

Es war einmal ein stolzer Hahn,
der krähte nur: „Schaut mich doch an,
ich bin der schönste weit und breit
und klug dazu und sehr gescheit.
Ja, ich bin gut, kein Grobian
und niemals eitel wie der Schwan.

Es waren einmal viele Tiere,
die Pferde, Kühe, Schafe, Stiere,
sie hatten soviel zu berichten
und sie erzählten sich Geschichten.
Zuerst begann das braune Rind:
"Es war einmal ein Igelkind". (c)
 

molly

Mitglied
Hallo Andreas,
natürlich war die Metrik wieder nicht lupenrein. Was den Inhalt angeht, so ist beinahe jede Strophe ein kleines Abenteuer. Außerdem, das kleine Gedicht beginnt und endet mit: Es war einmal ein Igelkind.
Danke Dir fürs Lesen und Deine jederzeit willkommene freundliche Kritik.

Liebe Grüße
molly
 

molly

Mitglied
Hallo Label,

Vielen Dank für Dein positives Echo. In der Tat ist das Gedicht für Kindergartenkinder und fürs erste Schuljahr.
Deine Vorschläge habe ich schon umgesetzt, es liest sich nun auch besser. Vielen Dank für Deine Hilfe.

Liebe Grüße
molly
 
C

cellllo

Gast
Sehr sehr schön !!!

Druckreif ist das jetzt !

Und anregend zu Illustrationen....
Und für Kindergartenfeste
mit gebastelten Kostümen....
Rezitationen reihum in Endlosschleife
begleitet von Pantomimen....
erweitert mit eignen Erfindungen der Kinder....

Gratuliere !!!

cellllo
 

molly

Mitglied
Vielen Dank celllo,

es freut mich, dass der Text Dir gefällt und du ihn sogar in Aktion und illustriert vorstellen kannst.
Ich wünsche Dir eine gute Woche.

Freundliche Grüße

molly
 
Hallo molly,
ich mag dein Kindergedicht und werde es meiner Enkelin vorlesen.
Vielleicht ist sie aber mit 4 Jahren noch zu klein, um es zu verstehen. Sie kennt aber viele Tiere, da sie oft mit den Eltern in den Zoo geht.
Ich werde dir berichten.

Viele Grüße,
Marie-Luise
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo, Molly, ein sehr schönes Gedicht, das zirkular funtioniert, wie "Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne ..."

Leider ist durch die Verbesserung ein grammatischer Fehler durchgeschlüpft. Es fehlt im letzten Vers des Satzes das Subjekt.

Mein Vorschlag:

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis eines Tags das Nilpferd kam
[blue]und's[/blue] mit auf eine Reise nahm.

oder

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis eines Tags das Nilpferd kam[blue],[/blue]
[strike]und[/strike] [blue]es [/blue]mit auf eine Reise nahm.
 

molly

Mitglied
Es war einmal...

Es war einmal ein Igelkind,
das fürchtete sich vor dem Wind,
der über alle Wiesen brauste
und auch sein Igelkleid zerzauste.
Es flüchtete, wie Kinder sind,
zu seiner Mutter ganz geschwind.

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis eines Tags das Nilpferd kam,
es mit auf eine Reise nahm.
Das Nilpferd schwamm mit dem Reptil
zu einem weiten, fernen Ziel.

Es war einmal ein Trampeltier,
das fürchtete sich vor dem Stier,
der schnaubend durch die Gegend lief,
wo sonst das Trampeltier gern schlief.
Es schimpfte über diesen Stier
und es verließ sein Schlafrevier.

Es war einmal ein stolzer Hahn,
der krähte nur: „Schaut mich doch an,
ich bin der schönste weit und breit
und klug dazu und sehr gescheit.
Ja, ich bin gut, kein Grobian
und niemals eitel wie der Schwan.

Es waren einmal viele Tiere,
die Pferde, Kühe, Schafe, Stiere,
sie hatten soviel zu berichten
und sie erzählten sich Geschichten.
Zuerst begann das braune Rind:
"Es war einmal ein Igelkind". (c)
 

molly

Mitglied
Danke Marie-Luise fürs Lesen und die Bewertung.

Danke, Bernd, den Fehler habe ich behoben, bei mir klang die andere Form auch gut und so ist es nun richtig.

Es freut mich, dass Euch mein Text gefällt.

Liebe Grüße euch beiden

molly
 
hallo molly,

das ist eine liebenswerte, kindgerechte geschichte!

was das metrum betrifft, da wurden dir ja schon gute vorschläge gemacht.

Es war einmal ein Igelkind,
das fürchtete sich vor dem Wind,
der über alle Wiesen brauste,
[blue]das schöne[/blue] Igelkleid zerzauste.
Es flüchtete, wie Kinder sind,
zu seiner Mutter - ganz geschwind.

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis [blue]unverhofft[/blue] ein Nilpferd kam,
es mit auf[blue] seine [/blue]Reise nahm.
Das Nilpferd schwamm mit dem Reptil
zu einem [blue]weit entfernten [/blue]Ziel.

Es war einmal ein Trampeltier,
das fürchtete sich vor dem Stier,
der schnaubend durch die Gegend lief,
wo sonst das Trampeltier gern schlief.
Es schimpfte über diesen Stier,
[blue]verließ verstimmt[/blue] das Schlafrevier.

Es war einmal ein stolzer Hahn,
der krähte nur: „Schaut mich doch an,
ich bin der schönste weit und breit
und klug dazu[blue],auch[/blue] sehr gescheit.
Ja, ich bin gut, kein Grobian
und [blue]selten [/blue]eitel wie der Schwan.

Es waren einmal viele Tiere,
die Pferde, Kühe, Schafe, Stiere,
erzählten [blue]lauthals[/blue] sich Geschichten.
Zuerst begann das braune Rind:
"Es war einmal ein Igelkind".

Gerne gelesen! Gruß, A.D.
 

molly

Mitglied
Igelkind

@ Bernd, vielen Dank für die sehr gute Bewertung :)

Liebe Grüße
molly

@ A.D.
vielen Dank für die Beschäftigung mit meinem Text. Einiges werde ich davon übernehmen, z. B. das 2. "und" beim Hahn durch "auch" ersetzen. Über die anderen Vorschläge muss ich noch nachdenken.
Ich danke Dir für die sehr gute Bewertung. Es freut mich, dass Dir das Gedicht gefallen hat. :)

Liebe Grüße
molly
 

molly

Mitglied
Es war einmal...

Es war einmal ein Igelkind,
das fürchtete sich vor dem Wind,
der über alle Wiesen brauste
und auch sein Igelkleid zerzauste.
Es flüchtete, wie Kinder sind,
zu seiner Mutter ganz geschwind.

Es war einmal ein Krokodil,
das schwamm allein im großen Nil,
bis eines Tags das Nilpferd kam,
es mit auf seine Reise nahm.
Das Nilpferd schwamm mit dem Reptil
zu einem weiten, fernen Ziel.

Es war einmal ein Trampeltier,
das fürchtete sich vor dem Stier,
der schnaubend durch die Gegend lief,
wo sonst das Trampeltier gern schlief.
Es schimpfte über diesen Stier
und es verließ sein Schlafrevier.

Es war einmal ein stolzer Hahn,
der krähte nur: „Schaut mich doch an,
ich bin der schönste weit und breit
und klug dazu, auch sehr gescheit.
Ja, ich bin gut, kein Grobian
und niemals eitel wie der Schwan.

Es waren einmal viele Tiere,
die Pferde, Kühe, Schafe, Stiere,
sie hatten soviel zu berichten
und sie erzählten sich Geschichten.
Zuerst begann das braune Rind:
"Es war einmal ein Igelkind". (c)
 

poetix

Mitglied
Hallo Monika,
ein sehr schönes zirkulares Gedicht, meiner Meinung nach für Kinder gerade richtig. Dir alles Gute.
Viele Grüße
Christoph
 

molly

Mitglied
Hallo Christoph,

vielen Dank für Deinen freundlichen Kommentar und die sehr gute Bewertung.
Dir und Deiner Familie ein schönes Wochenende.

Viele Grüße
Monika
 

morgenklee

Mitglied
Was ist denn dünn an diesen Zeilen? Doch höchstens
die Serifen!

Nee, molly, das ist doch gut gelungen. Vielleicht könnte man an der einen oder anderen Stellschraube noch drehen. Aber dafür gibt es dann später das Lektorat. ;-)

Mir gefällt's!
m'klee
 

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