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Im blick

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Walther

Mitglied
Im blick


Ich habe in deinem schoß gelegen
& zart tastende fragen gestellt
an deinen lebens mund dein

Duft gab mir noten & dein
Räkeln schaukelte mich tiefer
ich suchte deinen augen auf

Schlag um ihn zu versenken -
versengen ach sängen wir nur
diese lieder bei denen die lider

Flattern wie die kolibris beim
saugen des lebens safts des
reinen honigs der meine finger

Kuppe beperlte als ich entdecker
spielte – wiege mich liebste bis
unser hunger gestillt & wir

So stille sind so ruhig & sanft die
köpfe an brüste schmiegend herz
schlägen dem rhythmus des lebens

Nach horchen & mit liebe tastende
fragen beantworten die finger zart
verknoteter hände im auge im blick
 
D

Die Dohle

Gast
... sehr schwierig, "das" hinzukriegen, hallo Walther, die von Dir gewählte Form bringt das gut zum Ausdruck. Dieser Text kommt deshalb, wenigstens aus meiner Sicht, nur vordergründig ein bisschen störrisch daher. Ein sehr schöner, klug zugewandter Text. Respekt!

lg
die dohle
 

Walther

Mitglied
Hallo lb. Dohle,

danke für deinen eintrag. perlende wörter, an kettenfäden aufgereiht, mit knoten gesichert und platziert: in der tat ein schwieriges unterfangen. die reihnung soll schmuck erzeugen, sie selbst soll sich mit sich schmücken. das ist nicht einfach, und doch: man muß es immmer wieder versuchen, denn die ersten ketten gelingen selten. hie und da mag man im unvermögen vermögen erkennen, der wahl die qual ansehen, die augen rollen, weil die kombination eine reihung falscher nachbarn ist.

ich freue mich, wenn es mal halbwegs gelingt. danke daher!

lg w.
 

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