In den Mehlweißen Wogen des Winters uä.

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1
Die Katze spielt
Mit den Hunden und jagt
Sie mit gestylter Wut
Dass die Brombeerhecken dröhnen
Vom Lachen der Mäuse

2
Mutter flicht die Zeit
in die Uhr
Wenn die Fliege verdaut
Schrickt der Birnbaum auf
Und am Zifferblatt
Hängt das lockere Fleisch
Der Sekunde.

3
Die Zeit
Ist ein Knoten im Haar
Der Mutter. Vater klebt
Seinen Schatten an die Wand
Des Hauses das
Groß die Augen aufschlägt
Wie ein Album voll Fotographie
Und ich kenne sie nie.

4
Das Reh lacht
Bis sich der Fremde
Seine Fellwärme stahl
Und wogend glitt
Durch die mehlweißen Winter
Als getarntes Reh
Zu dem Lachen von Treibholz
Und zu-kaltem Schnee.

5
Der Bauer melkt
Die Sehnsucht aus der Kuh

Die Äpfel rauschen leis dazu
 
Hallo Patrick!

Ein Feuerwerk an abgefahren Bildern. Da jagt eine tollkühne Assoziation die nächste! Gefällt mir sehr gut und ich muss an Dali denken!

Gruß,
Artbeck
 
1
Die Katze spielt
Mit den Hunden und jagt
Sie mit gestylter Wut
Dass die Brombeerhecken dröhnen
Vom Lachen der Mäuse

2
Mutter flicht die Zeit
in die Uhr
Wenn die Fliege verdaut
Schrickt der Birnbaum auf
Und am Zifferblatt
Hängt das lockere Fleisch
Der Sekunde.

3
Die Zeit
Ist ein Knoten im Haar
Der Mutter. Vater klebt
Seinen Schatten an die Wand
Des Hauses das
Groß die Augen aufschlägt
Wie ein Album voll Fotographie
Und ich kenne sie nie.

4
Das Reh lacht
Bis sich der Fremde
Seine Fellwärme stiehlt
Und wogend gleitet
Durch die mehlweißen Winter
Als getarntes Reh
Zu dem Lachen von Treibholz
Und zu-kaltem Schnee.

5
Der Bauer melkt
Die Sehnsucht aus der Kuh

Die Äpfel rauschen leis dazu
 

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