jagen

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Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Lé,

dort wo der himmel sich beugt hin zur welt
da läge die hoffnung begründet
Ja, das ist wohl so, aber da wir den Horizont nie erreichen können, bleibt uns auch die Hoffnung und lässt uns weitermachen.
Da gibt es dann durchaus bittere Momente, aber die Süße überwiegt (so ist es wenigstens bei mir).
Sehr gerne gelesen!

Liebe Grüße
Manfred
 

revilo

Mitglied
sieht aus als jagten die wolken
dem horizont entgegen
und ich mit ihnen

dort wo der himmel sich beugt hin zur welt
da läge die hoffnung begründet
und fände der jäger die beute

doch deine jahre fliehn die tage schwinden
und augenblicke bleiben ohne frucht
du schleckst zitroneneis
es schmeckt erst süß
dann bitter

da ist mir zu viel Lyriklametta drin......schon in der ersten Strophe entzauberst Du die Stimmung, die du vermutlich einfangen wolltest, nein viel schlimmer: du verrätst sie dem Leser...da war für mich das Gedicht eigentlich zu Ende.....dann kommt in der zweiten Strophe ein Aufzählung von Allgemeinplätzen und in in den ersten beiden Zeilen wird es jammerig.......und die letzten beiden Zeilen wirken angeklatscht...... ich glaube zu verstehen, dass du eine ganz besondere Situation mit vermutlich persönlichem Bezug beschreiben wolltest....das ist dir leider misslungen......LG revilo
 

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