Clown seiner Klasse
Mitglied
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Heute wieder so ein Morgen …
Scheiße. Nein, der Text ist gut, meine Freunde schicken mir im sozialen Netz natürlich keine schlechten Beiträge. Der ist gut. Gut wie Gummihammer auf Kopf.
Andreas Kemper – „Faschistoide Rede im Beisein des Bundesinnenministeriums“. Einfach zu googeln, nehme ich an. Verlinken darf man ja nicht.
Jemand reagiert:
Ich finde keine Worte dafür, jedenfalls nicht schnell. Die Strategie, mit der diese Rechten sich und ihren Wählern die Realität umdeuten und nachhaltig umformen, ist kaum von meinem Denkvermögen zu knacken, ohne dass ich selbst Schaden nehme. Ich könnte über das alles einfach lachen, weil es so offenkundig falsch, verlogen und absurd ist, aber dann sehe ich die Millionen Menschen, die das alles glauben, und damit zu einer „alternativen Realität“ machen, weil sie es so wollen. Terrorismus ohne Opfer, der gefährlicher als der II. Weltkrieg für die USA ist … Das lässt mich irre ratlos und traurig zurück Ich denke, dass man mit Leuten, die das glauben, vielleicht über Jahrzehnte nicht vernünftig kommunizieren können wird. Offenbar befinden wir uns im Jahrhundert der völligen Verblödung. Daran kann die Menschheit zugrunde gehen. In Riesenschritten. Sorry für meinen Monolog. Weitermachen!
Jemand anders antwortet wiederum darauf:
Auch wenn ich in manchen Momenten alle Entgeisterung und Verzweiflung teilen möchte, die Du beschreibst, möchte ich doch Deinen ersten Impuls, darüber zu lachen, gerne auch wie irre zu lachen, bestärken. Denn ich weiß nicht, wie es den antifaschistischen Gruppen in der späten Weimarer Republik und den frühen braunen Jahren ging, mit Sicherheit hatten sie mehr materielle Entbehrungen und Gewalt auf dem Zettel, aber eben auch eine reduziertere Exposition gegenüber digital wuchernder Nachrichtenüberflutung und das Erschlagen mit Botschaften und Informationsmüll ist Teil der Lähmungsstrategie. Wir kommen nicht mehr zum Denken und Handeln, wenn wir jede Signalsendung zur Kenntnis und moralische Verantwortung dafür übernehmen. Ich sage jetzt nicht, verhärte und übernimm Selbstpanzerung, aber lasst uns Wege finden, auch stärkende Narrative/Vorbilder/Beispiele zur Kenntnis und in die kämpferische DANN zu übernehmen. Wir sind vielleicht zunehmend von unerwarteten Feinden umgeben. Aber eben auch von Freunden.
.
Und ich trags durch den Tag und versuche dabei, die klebrig zähen Gedankenfäden abzuschütteln.
Heute wieder so ein Morgen …
Scheiße. Nein, der Text ist gut, meine Freunde schicken mir im sozialen Netz natürlich keine schlechten Beiträge. Der ist gut. Gut wie Gummihammer auf Kopf.
Andreas Kemper – „Faschistoide Rede im Beisein des Bundesinnenministeriums“. Einfach zu googeln, nehme ich an. Verlinken darf man ja nicht.
Jemand reagiert:
Ich finde keine Worte dafür, jedenfalls nicht schnell. Die Strategie, mit der diese Rechten sich und ihren Wählern die Realität umdeuten und nachhaltig umformen, ist kaum von meinem Denkvermögen zu knacken, ohne dass ich selbst Schaden nehme. Ich könnte über das alles einfach lachen, weil es so offenkundig falsch, verlogen und absurd ist, aber dann sehe ich die Millionen Menschen, die das alles glauben, und damit zu einer „alternativen Realität“ machen, weil sie es so wollen. Terrorismus ohne Opfer, der gefährlicher als der II. Weltkrieg für die USA ist … Das lässt mich irre ratlos und traurig zurück Ich denke, dass man mit Leuten, die das glauben, vielleicht über Jahrzehnte nicht vernünftig kommunizieren können wird. Offenbar befinden wir uns im Jahrhundert der völligen Verblödung. Daran kann die Menschheit zugrunde gehen. In Riesenschritten. Sorry für meinen Monolog. Weitermachen!
Jemand anders antwortet wiederum darauf:
Auch wenn ich in manchen Momenten alle Entgeisterung und Verzweiflung teilen möchte, die Du beschreibst, möchte ich doch Deinen ersten Impuls, darüber zu lachen, gerne auch wie irre zu lachen, bestärken. Denn ich weiß nicht, wie es den antifaschistischen Gruppen in der späten Weimarer Republik und den frühen braunen Jahren ging, mit Sicherheit hatten sie mehr materielle Entbehrungen und Gewalt auf dem Zettel, aber eben auch eine reduziertere Exposition gegenüber digital wuchernder Nachrichtenüberflutung und das Erschlagen mit Botschaften und Informationsmüll ist Teil der Lähmungsstrategie. Wir kommen nicht mehr zum Denken und Handeln, wenn wir jede Signalsendung zur Kenntnis und moralische Verantwortung dafür übernehmen. Ich sage jetzt nicht, verhärte und übernimm Selbstpanzerung, aber lasst uns Wege finden, auch stärkende Narrative/Vorbilder/Beispiele zur Kenntnis und in die kämpferische DANN zu übernehmen. Wir sind vielleicht zunehmend von unerwarteten Feinden umgeben. Aber eben auch von Freunden.
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Und ich trags durch den Tag und versuche dabei, die klebrig zähen Gedankenfäden abzuschütteln.