Anonym
Gast
An einer gewöhnlichen Wand,
da gab es unlängst einen Klecks,
groß, hässlich, mit vielen Sprenkeln,
man hatte jemanden zuvor,
ruckzuck, ungeniert erschlagen,
denn es war lästig geworden.
Ständig hatte es mehr Denken
als auch Bedenken gefordert,
mehr mündige Freiheit brauche
eine wache Demokratie.
Andere wollten ein reines Hier,
mit glaubhaften Trugbildern voran
und ganz markigem Geschwätz dazu,
schön gestrickt sein sollte die Heimat.
Niederträchtig sei das Mahnen,
es müsse endlich verschwinden,
so säbelte mancher lautstark
und berauscht johlte die Menge.
Unzufriedene freuten sich,
die Leichtgläubigen glaubten gleich –
bald kamen eifrige Streicher,
sie malten am schändlichen Fleck,
aber nichts nützte, kein Pinseln,
immerzu schien die Untat durch.
da gab es unlängst einen Klecks,
groß, hässlich, mit vielen Sprenkeln,
man hatte jemanden zuvor,
ruckzuck, ungeniert erschlagen,
denn es war lästig geworden.
Ständig hatte es mehr Denken
als auch Bedenken gefordert,
mehr mündige Freiheit brauche
eine wache Demokratie.
Andere wollten ein reines Hier,
mit glaubhaften Trugbildern voran
und ganz markigem Geschwätz dazu,
schön gestrickt sein sollte die Heimat.
Niederträchtig sei das Mahnen,
es müsse endlich verschwinden,
so säbelte mancher lautstark
und berauscht johlte die Menge.
Unzufriedene freuten sich,
die Leichtgläubigen glaubten gleich –
bald kamen eifrige Streicher,
sie malten am schändlichen Fleck,
aber nichts nützte, kein Pinseln,
immerzu schien die Untat durch.