Kleine Ferkelei am Mittag

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Ironbiber

Foren-Redakteur
Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält sich an Ferkelmama fest.
Ach wie gut tut ihre Zitze,
gerade bei der Sommerhitze.

Nach dem Mahl geh‘n wir dann beide,
zum Suhlen auf des Bauern Weide.
Papa tobt dort grunzend schon,
denn Grunzen ist des Keilers Lohn.

Von dem was Papa quickt und grunzt,
hat Puh jedoch noch keinen Dunst.
Papa warnt, ganz ohne Pause:
„Menschen haben Grills zuhause!

Puh, mein Sohn, sei auf der Hut,
Ferkel schmecken Menschen gut!
Als Span bist du ein Gaumenschmaus,
Für Grillverliebte vor dem Haus“.

Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält weiter sich an Mama fest.
Puh ist als Ferkel nicht alleine,
denn Menschen sind halt auch nur Schweine.
 

Walther

Mitglied
moin ironbiber,

hier ein kleines silbenbild deiner ferkelei:
Ferkel Puh im Ferkelnest
XxXxXxX
hält sich an Ferkelmama fest.
XxXxXxX
Ach wie gut tut ihre Zitze,
XxXxXxXx
gerade bei der Sommerhitze.
[red]x[/red]XxXxXxXx

Nach dem Mahl geh‘n wir dann beide
XxXxXxXx
zum Suhlen auf des Bauern Weide.
[red]x[/red]XxXxXxXx
Papa tobt dort grunzend schon,
XxXxXxX
denn Grunzen ist des Keilers Lohn.
[red]x[/red]XxXxXxX

Von dem was Papa quiekt und grunzt,
[red]x[/red]XxXxXxX
hat Puh jedoch noch keinen Dunst.
[red]x[/red]XxXxXxX
Papa warnt, ganz ohne Pause:
XxXxXxXx
„Menschen haben Grills zuhause!
XxXxXxXx

Puh, mein Sohn, sei auf der Hut,
XxXxXxX
Ferkel schmecken Menschen gut!
XxXxXxX
Als Span bist du ein Gaumenschmaus,
[red]x[/red]XxXxXxX
Für Grillverliebte vor dem Haus.“
[red]x[/red]XxXxXxX

Ferkel Puh im Ferkelnest
XxXxXxX
hält weiter sich an Mama fest.
[red]x[/red]XxXxXxX
Puh ist als Ferkel nicht alleine,
[red]x[/red]XxXxXxXx
denn Menschen sind halt auch nur Schweine.
[red]x[/red]XxXxXxXx
du mußt schon entscheiden, ob du nun trochäisch (XxXxXxX(x)) oder jambisch ([red]x[/red]XxXxXxX(x)) taktest. so ist das ein eher holperndes gehoppel. ich habe die stellen, in denen es jambisch wird, [red]rot[/red] markiert. ein paar kleine fehler habe ich auch gleich ausgebaut.

so ganz rund läuft allerdings auch der inhalt nicht. die logik des ablaufs ist mir nicht ganz klar, und so gerät auch der eigentliche witz unter die räder. da mußt du noch dran feilen. ;)

lg w.
 

Ironbiber

Foren-Redakteur
Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält sich an Ferkelmama fest.
Ach wie gut tut ihre Zitze,
grade bei der Sommerhitze.

Nach dem Mahl geh‘n wir dann beide,
Suhlen auf des Bauern Weide.
Papa tobt dort grunzend schon,
Grunzen ist des Keilers Lohn.

Davon was Papa quickt und grunzt,
hat Puh jedoch noch keinen Dunst.
Papa warnt, ganz ohne Pause:
„Menschen haben Grills zuhause!

Puh, mein Sohn, sei auf der Hut,
Ferkel schmecken Menschen gut!
Als Span bist du ein Gaumenschmaus,
Für Grillverliebte vor dem Haus“.

Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält weiter sich an Mama fest.
Puh ist als Ferkel nicht alleine,
Menschen sind halt auch nur Schweine.
 

Ironbiber

Foren-Redakteur
Schweinereien

Walther, ich danke dir für diese sorgsame Textanalyse. Zeigt sie mir erneut, dass ich des Reimens nicht mächtig bin.

Das war auch nur so ein Spanferkelessenmittagsgedanke, den ich hurtig niederschrieb (wieder mal zu hurtig). Ich habe mehrmals angekündigt, die Dichterwiese den Dichtern zu überlassen. Aber ich bin halt ein Trieb- und Wiederholungstäter, der von Jamben und Trichinen keine Ahnung hat und werde es auf meine alten Tage wohl auch nicht mehr lernen.

Ein wenig habe ich rumgebessert, aber die ganz große Konsistenz des Reimes ist mir immer noch nicht gelungen. Ich hoffe auf Milde und zugedrückte Augen der Leserschaft.

Grüße vom Ironbiber
 
Davon was Papa quickt und grunzt,
hat Puh jedoch noch keinen Dunst.
Papa warnt, ganz ohne Pause:
„Menschen haben Grills zuhause!
Was Papa da quiekt und grunzt,
davon hat Puh keinen Dunst.
Doch Papa warnt ohne Pause:
Menschen haben Grills zu Hause

Lieber Ironbiber,
ich habe mal versucht, die eine Strophe "trichinisch"
zu ändern.

Viele Grüße
Marie-Luise
 

Ironbiber

Foren-Redakteur
Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält sich an Ferkelmama fest.
Ach wie gut tut ihre Zitze,
grade bei der Sommerhitze.

Nach dem Mahl geh‘n wir dann beide,
Suhlen auf des Bauern Weide.
Papa tobt dort grunzend schon,
Grunzen ist des Keilers Lohn.

Davon was Papa quickt und grunzt,
hat Puh jedoch noch keinen Dunst.
Doch Papa warnt ohne Pause:
„Menschen haben Grills zuhause!

Puh, mein Sohn, sei auf der Hut,
Ferkel schmecken Menschen gut!
Als Span bist du ein Gaumenschmaus,
Für Grillverliebte vor dem Haus“.

Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält weiter sich an Mama fest.
Puh ist als Ferkel nicht alleine,
Menschen sind halt auch nur Schweine.
 

Ironbiber

Foren-Redakteur
Dichter und Ferkel haben's schwer.

Liebe Marie-Luiese,

habe jetzt auch dem Pausenpapa neue Trichinen verpasst.

Einen herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit.
Jetzt werde ich Puh, das Ferkel aber ruhen lassen,
denn es ist müde an Mamas Milchbar eingeschlafen.

Nochmals Dank und Gruß ... Ironbiber
 

JoteS

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo

Nur um das auch noch festzuhalten:

Eber lieben Quickies und quieken dabei. Keiler hingegen sind Wildschweine und auch die quicken niemals, weil es dieses Wort nicht gibt.
Warum ein Grunzen ein Lohn sein soll bleibt mir unergründlich. Die Pointe(n) zünden nicht. Alles andere wurde ja bereits kritisiert.

Sorry

J.
 

Ironbiber

Foren-Redakteur
Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält sich an Ferkelmama fest.
Ach wie gut tut ihre Zitze,
grade bei der Sommerhitze.

Nach dem Mahl geh‘n wir dann beide,
Suhlen auf des Bauern Weide.
Papa tobt dort grunzend schon,
Grunzen ist des Keilers Lohn.

Davon was Papa quiekt und grunzt,
hat Puh jedoch noch keinen Dunst.
Doch Papa warnt ohne Pause:
„Menschen haben Grills zuhause!

Puh, mein Sohn, sei auf der Hut,
Ferkel schmecken Menschen gut!
Als Span bist du ein Gaumenschmaus,
Für Grillverliebte vor dem Haus“.

Ferkel Puh im Ferkelnest,
hält weiter sich an Mama fest.
Puh ist als Ferkel nicht alleine,
Menschen sind halt auch nur Schweine.
 

Ironbiber

Foren-Redakteur
Jote mag mein Ferkel nicht

Vielen Dank für die konstruktive Kritik mit freundlichen und aufmunternden Worten, was ich bei dir immer so schätze.

Jetzt quiekt die Sau in der dritten Version aber endlich richtig und du kannst dich entspannt zurücklehnen.

Gruß vom Ironbiber
 

Walther

Mitglied
nee,

lb ironbiber,

das holpert immer noch fürchterlich. einfach meinem silbenbild hinterher optimieren. dann würde es passen!

lg w.
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Der Eber
der ist missgestimmt
weil seine Kinder
Ferkel sind.

Nicht nur die Frau
die Sau alleine
auch die Verwandtschaft

alles Schweine!!!!!!!!

;-)
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Es gibt zwei grundlegend verschiedene Auffassungen zu den Strukturen, die eine ist die von Walther genannte, dass streng über alle Strophen ein einmal vorgegebener Rhythmus eingehalten werden muss. Diese Form ist entspricht bei Liedern eher dem Kunstlied. In der Lyrik liegt es eher in der Tradition von Opitz.

Die andere ist, dass in jeder Strophe Klang, Rhythmus und Inhalt aufeinander abgestimmt werden können - und auch die Rhythmik variabel ist.
Diese Form etspricht bei Liedern eher dem Volkslied.
In der Lyrik liegt es eher in der Tradition der Knittelverse, die taktzählend, nicht silbenzählend sind.

Bei Jambus und Trochäus könnte man es hier mit dem Auftakt vergleichen. Der Auftakt kann unterschiedlich sein.
 

Walther

Mitglied
moin bernd,

im prinzip ja, aber: hier sind wir bei der lyrik. und da sollte das versmaß in unserer leistungsklasse schon stimmen. :)

lg w.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Moin Walther,

Soweit ich sehe, stimmt das Versmaß, aber es ist kein regelmäßiges. Wir haben hier unterschiedliche Meinung.

Wie geschrieben, es ist eine sehr alte Streitfrage.

Ob das Gedicht durch regelmäßiges Versmaß besser wird, hängt vom Ergebnis ab.

Es ist jedenfalls kein silbenzählendes Versmaß. Du verwendest dagegen ein silbenzählendes mit gleichmäßigem Takt.

Mein Vergleich zur Musik sollte es lediglich verdeutlichen.
 

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