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Klon fünfunddreißig

5,00 Stern(e) 1 Stimme

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Sie lebte im Kosmos auf einem Kometen,
jedermann rief sie immer nur Klon fünfunddreißig,
Ich schwirrte zum Saturn hin zum Kometen,
ich wollte sie sehen, den Klon fünfunddreißig.

All meine Liebe wollte ich beamen,
quer durch die Leere zu Klon fünfunddreißig,
sie war hinterm Saturn auf einem Kometen,
ich wollte sie haben, den Klon fünfunddreißig.

Ihr Draht war aus Gold, ihre Augen, die strahlten,
so fing sie mich ein, hat das Herz mir gestohlen,
ich schraube mich fest an an Klon fünfunddreißig,
für immer und ewig, mit Klon fünfunddreißig.

So lebt sie im Kosmos auf einem Kometen,
jedermann rief sie immer nur Klon fünfunddreißig.
Ich flog hintern Saturn hin zum Kometen,
ich wollte sie sehen, den Klon fünfunddreißig.

So lebt sie im Kosmos auf einem Kometen,
jedermann rief sie immer nur Klon fünfunddreißig.
Ich schwirrte zum Saturn hin zum Kometen,
ich wollte sie sehen, den Klon fünfunddreißig.

Wir hängen zusammen, mein Klon fünfunddreißig,
mit Drähten zusammen, oh Klon fünfunddreißig,
du gabst mir dein Herz, es schlägt in mir drinnen,
und keiner von uns wird jemals entrinnen.
 

Mondnein

Foren-Redakteur
Teammitglied
Eine Fastghasele, nahe dem Grundmuster, wo Wiederholungen und rührende Reime bestimmend sind. "Geklonte Reime", selbstabbildend.

Das Lyri ist selbst rührend klonisch, zusammen mit seiner "eigenen" Umwelt (Saturn, Komet).

Die Strophen wie Tapeten, wo die Bahnen mit dem Kleister aufeinandergeraten sind, Schleifen lappen, und die Muster sich verschoben haben.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Danke, Mondnein.
Als Ausgangspunkt hatte ich Pretty Belinda.
Nachdem ich fertig war, habe ich noch ein wenig geschliffen, damit es besser lesbar wird.
Die Reimstruktur ist schon ausgefallen.

Ich habe Belinda als Sehnsuchtsbild ins All gezaubert. In gewisser Hinsicht eine Traversie.
 


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