künstler arbeiten gern alleine

Mondnein

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[ 4] künstler arbeiten gern alleine


im knochen gebälk stalaktiten gebiss
durchwachsen von pflanzen madonnen zement
versprüht gaudis plastik impressionis
tisch – beint sich sein taktraum dezent deszendent

doch aszendental blickt er auf andern tags
gaudi schafft sich alles neu seinsam allein
und gar nicht mal langsam: kunst vermags
in schatten des scheins zu verglühen zum sein

in rundfunk programmen da liest du ihn wenn
die lupe du nutzt unterm autor des stücks
fast unsichtbar zwischen den zeilen: sie nen
nen mich seinen hörer – da hat er die glücks

erfahrung dass einer sein singen noch hört
meist findet sich keiner – kein name kein mensch
so wird das geheimnis der nacht kaum gestört:
mensch rührt sich den rührenden reim rein auf mensch!
 

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