Kurzgeschichte: Der Funke von Kantemaru

Chris Zelert

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Ich möchte euch meine neue Kurzgeschichte „Der Funke von Kantemaru“ vorstellen.

Die Geschichte spielt auf dem fernen Planeten Kantemaru und erzählt von Hoffnung, Widerstand und dem Mut, sich gegen Unterdrückung zu erheben.

Den vollständigen Klappentext und weitere Informationen findet ihr auf der Amazon-Seite und der Thalia-Seite der Geschichte.

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Der Funke von Kantemaru

Thalia
Der Funke von Kantemaru

Ich freue mich über eure Eindrücke und Feedback!
 
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Chris Zelert

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Hier die vollständige Leseprobe

Prolog

Auf dem Planeten Kantemaru, in einer fernen Galaxie, lebte einst die friedliche Rasse der Kantanier. Es gab dort weder Krieg noch Hass; sie lebten harmonisch zusammen. Doch das war einmal. Seit Jahren herrschten Krieg und Unterdrückung, denn eine fremde Spezies hatte das friedliche Leben zerstört. Viele Kantanier wurden versklavt, und wer Widerstand leistete, bezahlte mit dem Leben.

Einige überlebten und versteckten sich in unterirdischen Höhlen. Unter ihnen war auch ein neunjähriger Junge namens Suna. Er trug Lumpen und hatte kurzes schwarzes Haar, doch in seinen Augen funkelte etwas, das niemand übersehen konnte.

Suna trat zu den anderen Kantaniern. Er ballte die Fäuste. „Wann wehren wir uns endlich?“ Seine Stimme zitterte, doch sein Blick war fest.

Ein älterer Kantanier seufzte schwer. „Suna… wir haben keine Waffen. Wir kennen Krieg nicht.“

„Dann lernen wir es eben“, erwiderte Suna trotzig.

Der Mann sah ihn lange an, traurig, aber auch ein wenig stolz. „Du bist noch ein Kind… und trotzdem mutiger als viele von uns.“

Suna nickte, ungeduldig. Tief in ihm wusste er, dass sich etwas ändern musste – dass der erste Schritt bald getan werden würde. Doch er konnte nicht ahnen, wie nah die Gefahr war, die auf Kantemaru lauerte.

Er blickte aus der kleinen Baracke in die Dunkelheit der Sklavenstadt Karneth. Ein Windstoß ließ die lose Decke der Baracke flattern. Etwas war anders an diesem Tag. Etwas, das Suna nicht greifen konnte, doch das ihm klar machte: die Zeit des Wartens war vorbei.
 



 
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