Heinrich VII
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Was man angeblich alles wollen und sein soll - das meiste wurde uns schon in der Kindheit eingetrichtet. Mit der Zeit ist daraus ein obsessives „Ich muss das alles haben“ geworden. Man beginnt, sich Dinge zu wünschen, als wären es die eigenen Träume. Man schuftet dafür, reibt sich auf und gibt sein letztes Hemd für Ziele, die man nie selbst gewählt hat. Alle haben wir diese Vorstellungen, die meisten jedenfalls. Und jene, die tatsächlich etwas erreichen, müssen sich ständig verteidigen: gegen Diebe, gegen Neider und gegen jene, die Erfolg für moralisch verwerflich halten.
Wir können aber auch das Gegenteil tun. Wir können einfach ignorieren, was man uns eingebleut hat. Drauf scheißen, was man besitzen oder wer man sein sollte. Diese fremden Wünsche einfach vergessen. Nicht dafür arbeiten. Nicht der Herde folgen. Nichts erreichen. Diebe, Neider und moralische Richter werden dann nicht auftauchen - sie stürzen sich auf lohnendere Opfer. Ja, du hast nichts, du hast alles losgelassen – aber du bist frei. Und genau das ist es, was du allen anderen voraus hast.
Wir können aber auch das Gegenteil tun. Wir können einfach ignorieren, was man uns eingebleut hat. Drauf scheißen, was man besitzen oder wer man sein sollte. Diese fremden Wünsche einfach vergessen. Nicht dafür arbeiten. Nicht der Herde folgen. Nichts erreichen. Diebe, Neider und moralische Richter werden dann nicht auftauchen - sie stürzen sich auf lohnendere Opfer. Ja, du hast nichts, du hast alles losgelassen – aber du bist frei. Und genau das ist es, was du allen anderen voraus hast.