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Lass uns endlich

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Walther

Mitglied
Lass uns endlich


Lass uns klingen kreuzen &
blut körperchen tauschen uns
verbrüderschwesternd die kuss
zungen verboten verknoten &

Lass uns frei sein & gefangen
genommen benommen kommen
bis der sonnen strahl den mond
auf die schnelle aus der bahn haut &

Lass uns uns verschlingend um
schlungen singen was die alten
sungen & wenn sie verklungen
die klänge klingen schärfen &

Lass über kreuz kommen bauch
an bauch im schweiß zu heiß
baden & lass uns nicht versäumen
zu träumen dass friede sei &

Lass uns die nasen reiben &
wunden schrunden unumwunden
ölen den schorf ab lösen & lass
uns die erde lieben wie uns selbst
 

Vera-Lena

Mitglied
Lieber Walther,

dieser Text erinnert mich an Ännchen von Tharau:

"Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein
soll unsrer Liebe Verknotigung sein.

Als Kind habe ich mich über die Verknotigung sehr amüsiert (aber inzwischen bin ich ja erwachsen).

Es macht mich glücklich diesen positiven Text hier zu finden.
Wie viel habe ich geschrieben über das derzeitige Leid in der Welt und konnte mich auch erst gestern dazu aufraffen, wieder das Positive auf zu greifen.

Mir gefällt, wie Du Schritt um Schritt aufzeigst, wie es gehen könnte mit dem sich näher kommen, sich verzeihen und sich schließlich so weit zu öffnen, dass man der ganzen Erde seine Liebe schenkt.

Ja verknotet sind wir ja ohnehin alle, die ganze Menschheit jedenfalls auf einer geistig-sprituellen Ebene.

Danke für diesen Text!

Liebe Grüße
Vera-Lena
 

Walther

Mitglied
Liebe Vera-Lena,

danke für deinen eintrag. die liebe ist universell. wer sie zuteilen will, zerteilt sie.

Ännchen von Tharau hat das konzept formuliert, daß loslassen und verknoten zusammengehören. freiheit von zwang ist aller liebe anfang.

lieber gruß W.
 

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