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Lesungen Erfahrungsaustausch

Tinka

Mitglied
Am Freitag (19.5.06) hatten wir unsere inzwischen 12.(erfolgreiche und recht gut besuchte) Lesung. Wir, das heißt die 10 Frauen unserer Wunstorfer Schreibwerkstatt.
Bei den bisherigen Lesungen hat uns immer eine Pianistin aus Hannover musikalische begleitet (erst Barbara Crzybek und später Stella Perevallova). Das bedeutete aber, dass bei der Auswahl des Veranstaltungsraumes immer die Frage im Vordergrund stand: Ist dort ein (gestimmtes/r) Klavier/Flügel vorhanden.
Dieses Mal hat uns der Popchor Wunstorf musikalisch begleitet, was beim Publikum gut angekommen ist. Hier war nun die Schwierigkeit, dass ca. 30 Leute (10 Autorinnen und ca. 20 Chormitglieder)auf der Bühne Platz finden mussten. In "Küster's Hof" (einer Szene-Kneipe) waren dafür die Möglichkeiten gegeben.
Ich wäre daran interessiert, mich mit Autoren/Autorinnen über Lesungserfahrungen, z.B. Organisation, Presse und andere "Werbung", Terminplanung, Räumlichkeiten, musikalische Begleitung, (ob alleine oder in einer Gruppe) und sonstige Erfahrungen auszutauschen.
Gruß Tinka
 
H

HFleiss

Gast
Na, bei so viel Personal auf der Bühne hättet ihr schon mindestens mit Goethe oder Thomas Mann aufwarten müssen, wie du es beschreibst, war das keine Lesung, sondern eher eine Publikums-Konfrontation.

Ich nehme auch öfter an Lesungen teil. Meine Erfahrungen sind nicht die besten. Beim letzten Mal z. B. waren mehr Autoren im Saal vorhanden als Zuhörer. Einmal hatten wir eine Gitarristin, die spielte sehr schöne Balkan-Musik zwischen den Texten, und das kam sehr gut an beim Publikum. Ganz schlecht sieht es mit der Reklame aus, die Institutionen, in denen gelesen wird, sind klammm. Auch die Uhrzeit und das Wetter spielen eine Rolle. Nicht zuletzt auch die Höhe des Eintrittspreises. Die Leute, auf die wir spekulierten, nämlich Rentner mit viel Zeit und leidlich Interesse, haben kein Geld mehr, um die für sie erheblichen Eintrittspreise zu bezahlen.

Gruß
Hanna
 

Tinka

Mitglied
"Na, bei so viel Personal auf der Bühne hättet ihr schon mindestens mit Goethe oder Thomas Mann aufwarten müssen, wie du es beschreibst, war das keine Lesung, sondern eher eine Publikums-Konfrontation."

*g*

Nee, mit dem ollen Jöte könn wa uns janich messn! Wolln wa aba och nich!

Trotzdem: Im Zuschauerraum waren zum Glück doch noch mehr Leute (so schätzungsweise 50-60) als auf der Bühne. (Wir lesen in einer Kleinstadt und da ist es vielleicht einfacher als in Berlin, Köln oder München).

Du sagst, dass du auch schon an Lesungen teilgenommen hast. Wie bist du darangekommen? Bei mir läuft das ja alles über unsere Schreibwerkstatt.

Wie viel Eintritt wurde bei euren Veranstaltungen genommen? Bei uns müssen aus diese Einnahmen die Kosten für Musik, Plakate, Flyer, Deko, ev. Saalmiete usw. decken - nicht ganz einfach!

Deswegen erstellen wir zusätzlich - wenn zeitlich möglich - ein Büchlein mit den Texten und versuchen dies bei der Lesung zu verkaufen - aber auch hier ist es ein Kostenfaktor, denn wenn von 100 Büchern nur 50 verkauft werden ...
Bei Weihnachts-Lesungen ging das meist recht gut - da werden Geschenke gebraucht - aber bei unserer Mai-Lesung lief der Verkauf eher schleppend, obwohl das Büchlein richtig nett war: In einer Druckerei (doppelseitig gedruckt) hergestellt (nicht nur einseitig kopiert und im Coppy-Shop gebunden)und mit Farbfotos versehen.

Ein Problem ist aber tatsächlich die "Werbung"! Unser "Stadtanzeiger" druckt zwar normalerweise bereitwillig einen Artikel zur Vorankündigung ab (dieses Mal allerdings erst einen Tag! vorher), aber viele Geschäftsleute sind nicht bereit, ein (DIN 4) "Plakat" auszuhängen.

Tja, Lesungen sind zwar eine interessante Erfahrung, aber organisatorisch oft ein Kraftakt!

Gruß Ingrid
 

erbsenrot

Mitglied
Hallo

die Buchhändlerin in meine kleine Stadt, hat mein so eben erschienen Gedichteband gelesen und will nun groß Werbung (mit Plakate usw.) machen.
Ich soll im Rahmen einer Matinee (Sonntagmorgens um 11.00) aus meinem Buch lesen. Ihre Tochter würde es mit Cello musikalisch umrahmen.

Könnt ihr mir raten, wieviel Gedichte ich hintereinander lesen kann und wie lange ich vortragen soll?
Wie Aufnahmefähig sind Zuhörer und wie lange soll das Ganze gehen, wenn nur eine Person vorträgt?
Wann soll das Cellospiel sein. Dazwischen - davor - danach?

Ich würde mich freuen über Anregungen und Erfahrungsberichte :)

Liebe Grüße
erbsenrot
 

Tinka

Mitglied
Hallo erbsenrot,
zunächst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem Angebot!

Was die Länge der Texteinheiten angeht halten wir uns immer an die goldene Regel: "Man kann über alles sprechen, aber nicht über 7 Minuten!"
D.h., wir wählen unsere Plots immer so aus, dass nach ca. 7 Minuten ein break ist, der mit Musik gefüllt wird (die Länge eines Textes sollte diese "magische" Zeit möglichst auch nicht überschreiten!).
Nach ca. 45 Minuten machen wir eine 15 minütige Pause.
Für den ersten Teil wählen wir stets die "schweren" Texte aus, im zweiten Teil geht es dann eher humoristisch-satirisch zu (da nimmt die Aufnahmefähigkeit der Zuhörer dann ab, aber solchen Texten kann man auch dann noch gut folgen und geht danach vergnügt nach Hause).
Wenn du alleine liest würde ich allerdings zwei Pausen (nach jeweils 25-30 Minuten) einplanen, denn es ist doch anstrengender als man denkt.
Die Musik sollte möglichst einen Bezug (fröhlich / getragen /....) zu den Texten haben - also mit dem/der Musiker/in absprechen - lohnt sich!
Ich wünsche dir viel Erfolg und es wäre nett, wenn du von deinen Erfahrungen berichten würdest!
Liebe Grüße Tinka
 

erbsenrot

Mitglied
Liebe Tinka,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Damit kann ich wirklich was anfangen - super! :)

Klar kann ich von den Erfahrungen berichten, wenn das gewünscht wird.
Die Lesung ist in 3 Wochen am 25.Juni.

Kannst du mir noch kurz sagen, wie lange die Breaks mit Musik sind? Ein-zwei Minuten oder länger?

Alles Liebe und vielen Dank auch für die Glückwünsche.

erbsen:)rot
 

Tinka

Mitglied
Hallo Erbsenrot!
Freue mich, dass du so schnell geantwortet hast und dass ich dir vielleicht ein wenig helfen konnte.

Wenn man seine "Kinder" (wenn auch in diesem Fall "nur" geistige) in die Welt entlässt, so ist das nicht leicht! In jedem Text steckt doch ein Teil der Persönlichkeit (Erfahrungen, Enttäuschungen, Freude, Glück,...)!

Zu deiner Frage: Ich kann nur sagen, wie es bei uns bisher war - das muss aber nicht das "Ei der Kolumbus" sein!!!

Am Anfang hat uns unsere "Leiterin" - untermalt von leiser Musik - anmoderiert (wer/ wie lange/ wie entstanden/ was/...) - ca 2-3 Minuten, dann kam als Einstimmung auf den ersten Text (bis auf das letzte Mal - da Chor) eine kurze, dazu passende Piano-Musikeinlage - dann der Text - dann wieder Musik - und Text.....

Nun liegt diese Einteilung auch daran, dass bei uns verschiedene Autorinnen lesen - also zwangsläufig viele Wechsel sind und verschiedene Genres vertreten sind.

Ich weiß ja nicht, was du lesen willst, kenne die Aussage und die Länge der Texte nicht - habe aber dein Profil gelesen.

Zunächst einmal: ,
Bei Lesungen kurze Texte mit klarer/knackiger Aussage wählen!

Wenn du "schwere" Texte lesen möchtest, sollte die Musik dazwischen zum Nachdenken länger sein (2-3 Minuten) - aber nicht zu lange, sonst verlierst du die Menschen, die zwar deine Texte mögen, aber mit (solcher) Musik nichts anfangen können!!!!

Bei fröhlichen Texten kann die Musik ruhig länger sein - das merkt man dann aber! Ich habe bei einer Lesung mal ein humoristisches Gedicht zum "Montags-Problem" gelesen und die Pianistin spielte einleitend (dann kam meine entsprechende Anmoderation): "Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh'n..." Da gingen alle mit und dann kann das Musikstück auch länger dauern!!!! -Bauch fragen - lässt sich in solchen Fällen schwer planen!

Du musst nur aufpassen, dass du durch die Musik die Zuhörer nicht verlierst! Unser Chor hat uns - so meine ich - bei unserer letzten Lesung die Show gestohlen!

Du liest! Du bist die Wichtige! Die Musik ist (in diesem Fall - so schade es ist) nur Nebensache!!!!


Ich wünsche dir eine für dich zufriedenstellende Lesung!
LG Tinka
 

erbsenrot

Mitglied
WOW!

... oh, liebe Tinka,

tausend Dank für deine Hilfe. Das ist wirklich super!

Jetzt bin ich gut vorbereitet und werde es so machen, wie du empfiehlst :)

Ich melde mich dann, wenn's stattgefunden hat und erzähle wie es war ;)

Alles Liebe dir
erbsenrot
 

Tinka

Mitglied
Neeein!
Mach es nicht so, wie ich es "empfohlen" habe - das waren nur Erfahrungswerte!
Gestalte bitte deine Lesung so wie du es für dich für richtig hälst!
Du musst dich wohl dabei fühlen! Nur das zählt!
Zieh dir bitte nicht ein fremdes Kleid an - nämlich das unsere! Vielleicht passt es dir ja nicht!
Versteh mich bitte nicht falsch!
Natürlich kann man von den Erfahrungen Anderer profitieren - aber trotzdem sollte man neben den bewährten, ausgetretenen Pfaden doch noch nach neuen Wegen suchen, auf denen man zufrieden zum eigenen Ziel gelangen kann!
Wenn ich dir ein wenig helfen konnte, so würde mich das freuen.
Ich habe hier aber kein Patentrezept verraten!
 

erbsenrot

Mitglied
Erfahrungsbericht

Hallo liebe Tinka,

wie versprochen, berichte ich mal kurz von meiner ersten Autorenlesung am vergangenen Sonntag.

Die Buchhändlerin hatte den ganzen Laden ausgeräumt. Die gefüllten Bücherwände waren optimal als Deko. Für mich stand ein kleiner Tisch da, herrliche Rosen dazu und sie hatte schöne Stühle für das Publikum hingestellt. Außerdem standen auf der Theke Sekt, Getränke und Käsegebäck für die Pause bereit.

Als alle Plätze belegt waren, hat die Buchhändlerin anmoderiert und ich konnte loslegen. Ich habe es so gemacht, wie du vorgeschlagen hast. 3x 10 min gelesen und dazwischen gab es 2-3 minuten Musik. Es wurde viel gelacht, denn schon ziemlich am Anfang hatte ich einen guten Kontakt zu den Zuhörern.

Nach 45 min. war die Vorlesung zu Ende. Es schloss sich ein lockeres Erzählen mit Fragen an. Dabei kauften die Leute Bücher und ich musste signieren.

Die Presse war auch da und ich habe den Artikel und Reszension mal auf meine Homepage gestellt. http://www.erbsenrot.twoday.net

Danke dir nochmals für die große Hilfe. Die Lesung war so ein einziges Vergnügen für mich :)

Alles Liebe dir
von erbsen:)rot
 

Tinka

Mitglied
Liebe Erbsenrot,
ich habe mich sehr über deine Rückmeldung gefreut - zumal sie soooo positiv war.

Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Lesung!!!!

... als alle Plätze besetzt waren ... => Wie viele Zuhörer waren denn so ungefähr da - wir kommen mit 7-10 Autorinnen so auf 50-130 (je nach Wetter, Konkurenzveranstaltungen, Fernsehprogramm, ...).

Wer hat die Musik gemacht und welcher Art war sie? Passte sie zu deinen Texten?

Es ist aber doch ein schönes, interessantes und aufbauendes Erlebnis - so eine Lesung! Da merkt man "hautnah", ob die geschriebenen Texte "ankommen" => und genau dieses Ziel:
- anzukommen - haben ja die meisten von uns!

Weiterhin viel Erfolg wünscht dir
Tinka!!!!!
 

erbsenrot

Mitglied
Liebe Tinke,

oh, ich danke dir sehr, dass du dich mit mir freust und für deine Glückwünsche. :)

Es waren ca. 15-20 Zuhörer da. Es fanden gleichzeitig 2 Konkurenzveranstaltungen statt, sodass wir eigentlich ganz zufrieden sein konnten.

Die Tochter der Buchhändlerin (13 Jahre alt) hat etwas klassisches auf dem Cello gespielt. Ich fand, dass es gut dazu gepasst hat. Wir hatten abgesprochen, dass sie nach dem ersten Teil, wo ich nachdenkliche Gedichte gelesen habe, etwas Ruhigeres spielt. Nach dem zweiten etwas Lebendiges, und nach dem dritten Fetziges (weil ich da nur Humorvolles und Lustiges gelesen hatte). Und das war wohl alles gut gewählt, denn die Zeit ist umgeflogen.(wobei ich noch Stunden hätte weiterlesen können, soviel Spaß hat es gemacht :D )

Ich bin wirklich überrascht worden von den Reaktionen der Zuhörer, aber ich denke, es lag daran, dass die Buchhändlerin eine wichtige Person ist hier in der Stadt. Ihr Urteil ist von Gewicht und das war natürlich gut für mich.

Nochmals vielen Dank, liebe Tinka. Dein Tread hier, hat mir wirklich sehr geholfen! :)

Alles Liebe und ein schönes Wochenende

erbsen:)rot
 

Nina H.

Mitglied
Ich habe bisher zwei Mal eine öffentliche Lesung gemacht.

Das ersdte Mal war auf dem BuchmesseCon (ja, man besteht beiu dieser Vernastltung dem männlichen Artikel) in Dreieich. Das war alles andere als geplant, ich wollte mir das ganze nur als Gast mal ansehen und wurde dann sozusagen als Krankheitsvertreterin für eine verhinderten Kollegen eingespannt, um aus einer Antholgie zu lesen.
Vorbereitungszeit hatte ich praktisch keine, aber das war ganz gut so, dann konnte ich auch nicht nervös sein. Wir waren gleich eine ganze Gruppe von Autoren auf der Bühne, ich wurde vorgestellt und ich brauchte wirklich nur noch zu lesen. Die Reihen der Zuhörer waren gut gefüllt und es leif auch alles glatt. Es war einfach ein tolles Erlebnis für mich, insbesondere, da ich ansonsten Kontakt zu anderen Autoren und Lesern praktisch nur über das Internet hatte. Das hat dann Lust auf mehr gemacht und ich habe dann später eine eigene Lesung organisiert.

Aber da muss ich sagen, auch wenn ich jetzt froh bin, dass ich das erlebt habe, ist es doch etwas, was ich jetzt nur alle paar Monate durchstehen könnte. Zuerst einmal war es schwierig, alles auszumachen. Das mit dem Ort war nicht das Problem, das lief über fimiläre Kontakte, aber ich wollte eben noch andere Autoren mittun lassen, um eine Anthologie zu präsentieren, da musste man schreiben, auf Antworten warten (ich wollte auch nicht alle auf einmal anschreiben, immerhin wollte ich keine Endlos-Lesung, da ich selber weiß, dass spätens beim dritten Autor mir als Zuhörer zumeist reicht) alles durchplanen, Zeitungen anschreiben, Einladungen versenden und und ... Was sich gar nicht so viel anhört, ist im Endeffekt doch nicht gerade wenig.
In dem Fall musste ich die Veranstaltung auch modieren und nachdem wir zu diesem Zeitpunkt ein wahnsinniges Schneechaos hatten und unklar war, ob überhaupt irgendwer kommen kann, lagen dann auch meine Nerven ziemlich blank. Ich bin zwar mit dem Auto gekommen, aber man konnte nicht überall fahren, also hatte ich das "Vergnügen", das wohl wenigen Autoren vergönnt war, nämlich im Schianzug aufzukreuzen. Nachdem ich mich umgezogen hatten und dann mal die anderen Autoren da waren, ging es aber.

Es kamen dann trotz allem erstaunlich viele Leute (zwar sehr viele verspätet, aber in diesem Fall aus gutem Grund), die ruhig zuhörten und sich auch bei den Bücherkäufen nicht lumpen ließen. (Wobei da sicher nicht der finanzielle Gedanke im Vordergrund stehen darf, da mein Autorenrabatt mit Auslandsporto sehr schnell dahinschmilzt und wenn man irgendwelche Ausgaben wie Pressematerial rechnet, darf man froh sein, wenn kein Verlust entsteht. Aber es ist halt eine schöne Rückmeldung, wenn jemand nach der Lesung ein Buch will.)

Letztendlich war es dann doch noch eine schöne Erfahrung. Als Begleitprogramm hatten wir keine Musik, aber dafür eine Ausstellung von Ölbildern. Inzwischen erinnere ich mich trotz der anfänglichen Schwierigkeiten gerne zurück und nach einer längeren Pause bekomme ich langsam Lust auf meine nächste Lesung!

Fotos und Nachbericht: http://www.free-ftp.org/unstern/lesung.htm
 

Mimmikux

Mitglied
Ich habe bis jetzt zwei Lesungen besucht. Eine davon ohne Musik und der Autor hatte nur mit dem PC ausgedruckte Exemplare seiner Werke. Ich muss dazusagen, dass es kostenlos war und von der Städtischen Bücherei organiesiert. Die Geschichten waren zwar nicht schlecht, aber die Ausgabe des Buches miserabel.

Dann war ich zu einer Lesung eingeladen anlässlich einer Literaturpreisverleihung. Das hat mir sehr gut gefallen, da musikalisch untermalt und auch der Rest wirklich gut organisiert war.

Nun bin ich selbst am Überlegen eine Lesung auf die Beine zu stellen, aber ich trau mich noch nicht so richtig. Es würde mir leichter fallen mit einem Autor, der schon etwas Erfahrung hat.

Hat jemand schon Erfahrungen mit Lesungen in Buchläden?
 

Nina H.

Mitglied
Da fragst Du die Richtige, ich hatte eben erst eine Lesung in der Buchhandlung Mord + Musik (www.mordundmusik.at) in Wien am 12. Oktober. ;-)

Es ist ein kleiner Laden, aber dank der Spezialisierung auf Krimi, Fantastisches und etwas Underground-Musik doch für mich der ideale Veranstaltungsort. Außerdem ist der Buchhändler recht unkompliziert, was das ganze enorm erleichtert hat.

Falls Du konkrete Fragen dazu hast, Mimmikux, kannst Du sie gerne posten!

Verrückterweise war das erst meine vierte Lesung - aber die war dafür nur ca. eine Woche nach meiner dritten in Deutschland/Dreieich beim BuCon. Da hat der Wurdackverlag sein SF-Programm vorgestellt und ich durfte dabei auch eine Geschichte lesen. Ich fand es super, der Saal war vollbesetzt und ich wurde auch nett vorgestellt.
 


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