Lichtlose Nächte

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Trist

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Abendhimmel trauert in den Regenpfützen,
Schatten lieben sich in dunklen Häuserritzen.
Nebelschleier schlingen sich um Straßenbahnen,
die Gesichter hinter Scheiben lassen sich nur ahnen.

Und die Dunkelheit schärft wieder ihre Krallen,
ich tret Nacht für Nacht in anschmiegsame Fallen.
Leere Flaschen sind ein abgegriffnes Glück;
Bordsteinschwalben - einmal Lieben - und zurück ...
 

Trist

Mitglied
Danke, Oscarchen - ich glaube diese Zeile hat irgendwie das ganze Gedicht gerettet ...

eine gute Nacht dir

Trist
 


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