Mandalay oder ein Familienwochenende (gelöscht)

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Languedoc

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Hallo,

Durch mein Ungeschick hat die Verlinkung der Teile (1) bis (5) nicht geklappt. Ich kann den Fehler nicht beheben. Die Kapitel stehen aber korrekt in "Lange Texte".

Sorry für die Unbill.

Languedoc
 

herziblatti

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Hallo Languedoc, Du hast alles eingehalten, was in Deiner Ankündigung/Zusammenfassung steht. Und ein bisschen mehr :) Es ist locker erzählt, teils mit feinem Witz, man möchte gern noch mehr haben. Handwerklich sind mir zwei, drei kleine Passagen/Übergänge erinnerlich, die nicht 100% perfekt waren, wo man stockt beim Lesen. Sonst passt alles. Gut geschrieben, gut beschrieben, stellenweise höchst erfreulich, gern gelesen.

Und hier mein Einwand: warum kein Ereignis, kein PlotPoint, wo es mich richtig packt?
Die Protagonistin bleibt unverbindlich, alles geschieht mit einer wohldosiert-kühlen Distanz. Cilli ist eine fast interessante Figur - wie hinter Glas. Zu kontrolliert. Eigentlich alle. Viel Toleranz und Ausweichen. Geheimnisse/Konflikte bleiben unbenannt, unter Verschluss oder sind nicht vorhanden :(
Man kann entgegnen, dass dieser Text eben keine Dramatik will.
Dann kann ich dazu nur Heidi Merkel zitieren: "Harmonie macht den Menschen glücklich. Den Leser nicht."

Nochmal: es ist ein gutgeschriebener leichter Text. Ich glaube, da steckt mehr drin. In dem Text, und in der Schriftstellerin. Sobald sie bereit ist, das ganze Geschehen aus einer weiteren Distanz zu sehen.
Lieben Gruß vom herziblatti
 

Languedoc

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Hallo herziblatti,

Danke, dass Du trotz des Anti-Teasers den Text in die Hand genommen und Dich durch die lange Geschichte gelesen hast. Das ist nicht selbstverständlich und ich weiß es zu schätzen.

Was ein Plot Point ist, wusste bzw. weiß ich nicht und selbiges steht nun zum Studium an, will ich es als Schriftstellerlehrling weiterbringen. Es wird nicht das einzige sein, was ich zu lernen habe :)

Immerhin hat Dir die Lektüre doch teilweise Vergnügen bereitet, wie Du sagst, und das ist mir, der Geschichtenerfinderin, ein guter Lohn und ein Ansporn, beim Schreiben zu bleiben. Es juckte mich sehr, mal hemmungslos einen dicken Konflikt samt dazugehöriger Dramatik aus der Feder zu pusten. Ob ich die vorgelegte Erzählung in diesem Sinne umkremple und neu aufsetze, kann ich zur Stunde nicht sagen. Vielleicht ist eine Zeit der Distanz zu diesem Stoff das beste Mittel, um herauszufinden, ob in ihm mehr steckt und wenn ja, wie ich diesen vermuteten Kern herauskitzeln kann.

Danke herzlich für Deine anregende Rückmeldung!

Liebe Grüße

Languedoc
 
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