Margerite-Ritornell

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G

Gelöschtes Mitglied 22614

Gast
Ja, das mag ich! Es könnte sogar eine politische Aussage darin stecken - wie bei Tucholsky?

Bis auf den Blumenanruf daktylisch?

Ist es Absicht, dass es eigentlich kein wirkliches Reimpaar gibt?

Erscheint mir irgendwie, wie ein deutsches Haiku - wenn man am Ende das Denken dann doch nicht lassen kann! Hahaha!

Das muss ich einmal probieren.

LG
atira
 

rogathe

Mitglied
Herzlichen Dank für Kommentar und Empfehlung!

An Tucholsky dachte ich hierbei nicht. Vielleicht kennst du das altmodisch romantische Abzupfen der weißen Zungenblüten:
Er/Sie liebt mich - liebt mich nicht.

LG rogathe
 
G

Gelöschtes Mitglied 22727

Gast
Pardon, aber mit schwebenden Margeriten, schäumenden Wiesen und weissagenden Bitten kann ich wenig bis gar nichts anfangen.

An atira die Frage: Was bitte ist ein deutsches Haiku?

Alles Gute
dmity
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Es hat eine sehr ähnliche Form wie das Haiku, ist aber völlig unabhängig vom Haiku entstanden.
 

Label

Mitglied
schwebenden Margeriten, schäumenden Wiesen und weissagenden Bitten
Wiesenschaumkraut - für Pflanzenkenner ein bekannter Anblick, wenn darin Maragriten stehen, scheinen sie über der Wolke die das Wiesenschaumkraut zu bilden scheint zu schweben, Margariten sind im Verhältnis dazu größer und erheblich substanzieller. Die weissagende Bitte ist die Frage liebt er/sie mich und bei jedem abwechselnden ja und nein wird ein Blütenblatt der Margerite abgezupft. Das letzte Blütenblättchen ist die Antwort.
Schade, gerade habe ich meine Wiese gemäht da hättest du das Wortbild vor Augen gehabt
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo rogathe,

ich konnte beim ersten Lesen relativ wenig mit deinem Gedicht anfangen.
Aber irgendwie komme ich immer wieder zurück und mit jedem Lesen gefällt es mir besser.

Liebe Grüße
Manfred
 

ENachtigall

Mitglied
Das Gedicht veranschaulicht - ebenso wie es in seinen Bildern verhüllt; dass Etwas in der Schwebe ist.
Und ja, auch ich dachte gleich, dass es ein europäisches Pendant zum Haiku sei.
Frühlingshaft und sehr gelungen!

Mit liebem Gruß
Elke,
 
G

Gelöschtes Mitglied 13779

Gast
Finde sowohl das Gedicht als auch das Bild herrlich :) Nur warum "manch"? Versagt die schwebende Margerite nicht jede dringliche Bitte, endet das "Spiel" doch gewöhnlich in unbeantwortetem Seufzen?
 


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