Mein Wort, mein Wort

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Mein Wort, mein Wort


© Rolf-Peter Wille


Mein Wort, mein Wort,
Wo ziehst Du hin?
Wann wirkst Du fort?
Wie webt Dein Sinn?

Was kannst Du denn, was sollst Du denn
Allein, alleine schaffen?
Ein Affe, der veräfft sich bloß
So ohne and’re Affen.

Wie sollst Du denn, wie willst Du denn
Uns als Solist betören?
Es müssen sich die Musiker
in einer Band verschwören.

Mein Bild, mein Bild. Ein Bild jedoch,
Das springt doch aus dem Rahmen!
Das ist ein Baum, ein Garten schon;
Nicht bloß ein Blumensamen!

Das lockt sie ja, das lockt sie ja,
Die große Horde Affen.
Sie springen in die Galerie,
Steh’n dumm davor und gaffen.

Sie stürzen sich, sie stürzen sich
Hinein in dieses Bild.
Sie klettern wendig auf den Baum.
Sie purzeln sich wie wild.

Ich hab’ sie nun, ich hab’ sie nun,
Mit meinem Bild gepackt.
Da dürfen sie sich purzeln
Im Rhythmus und im Takt.

Sie tanzen mir, sie tanzen mir
In bunter Melodie.
Gar munter und mit Leidenschaft
Und auch Melancholie.

Musik, Dein trauter Rhythmus erst,
Der wird uns recht durchdringen.
Laß mich mein Bild mit meinem Wort
In meinem Lied besingen.
 

wolfsfrau

Mitglied
Wort,Bild,Musik

Hi Rolf-Peter

Der Rhythmus deines Gedichtes ist so gut hab es gleich
ein paar mal lesen müssen. Deine Wörter erzeugen Bilder
mit einer wunderschönen Melodie oder umgekehrt - allein kann nie was
stehn.

Viele liebe Grüße
die Wolfsfrau
 
K

Klopfstock

Gast
Lieber Rolf-Peter,
für mich bist Du einfach einer der Größten -
ganz ohne Neid und mit tiefer Bewunderung!!!

Sende Dir liebe Grüße
 

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