Metapher die mit Monden jongliert

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Milchige, weiße Schall
kugeln. Trabanten
einer apokalyptischen
Erde.

Monde
am
herzhohen
Himmel.

Lass sie einander
begegnen wie Kinder.
Unvoreingenommen.
Herzlich.

Schöpf aus
dem Schlafkrug
die dunkelste Farbe
für sie.

Misch sie
mit dem Blau
deiner Augen. Mit
dem Rot
deiner Lippen.

Lass sie rollen,
die vulkanische
Schräge, die
Herzfläche
hinab.

In dem Augenblick,
in dem es leicht fällt,
sie zu verlieren,
lass sie einander
erkennen

und geh.
 
Zuletzt bearbeitet:

juliawa

Mitglied
Hallo Patrick,

das ist auch mein Lieblingsteil. Ich finde aber auch den Rest sehr gelungen! (Ich hätte den Schlafkrug drinnengelassen.)
Gerne gelesen!

LG
juliawa
 

Mondnein

Mitglied
Mir macht die Schlagerstelle mit dem Blau der Augen und dem Rot der Lippen Freude, beim ersten Lesen.

Mal sehn, wie sich das beim zweiten, dritten, fünften, achten Lesen entwickelt.

grusz, hansz
 

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