Mondblume

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Klappentext

Gabrialla lebt, seit sie sich erinnern kann, auf der Farm. Behütet von den Erziehern und beschützt durch die Regeln, wird sie hier zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft erzogen. Einer Gesellschaft, die nicht an der Spitze der Nahrungskette steht.
Genauso wie all die anderen Kinder und Erwachsenen lebt sie in ständiger Furcht vor den Wächtern, die in ihnen ihre Nahrung sehen.
Gabrialla, die sich selten dem strengen Regime der Oberen beugen kann, flüchtet sich am liebsten in die Gärten, die die inneren Gebäude der Farm umgeben.
Eigentlich wäre sie zufrieden damit, hier ihr Leben zu verbringen, doch nicht sie bestimmt das.
Eines Tages stört eine Gruppe Wächter dieses Leben und reißt Gabrialla aus einer Welt, in der sie sich ohnehin nie heimisch fühlte. Nun muss sie lernen zu überleben …


Prolog

Nur kurz erhellt das noch schwache Tageslicht der aufgehenden Sumza den kleinen Raum, als Gabrialla hinein gestoßen wird. Sie meint, mehrere Gestalten wahrzunehmen, bevor sie das Gleichgewicht verliert und mit Händen und Knien schmerzhaft auf dem Boden landet.
Als sie ihren Blick hebt, ist es zu spät, um zu fliehen. Die Tür ist zu und die Holzwände lassen nur wenig Licht durch die dünnen Spalten, zu wenig, um etwas zu erkennen und einen Ausweg zu finden.

Ein lang überfälliges, verzweifeltes Schluchzen entkommt ihrem Mund, bevor es ihr gelingt, diesen zurückzuhalten. Kurz überwältigen sie Angst, Panik und Verzweiflung, ehe sie diese unterdrücken kann. Vorsichtig, ihre Arme auf Hüfthöhe seitlich von sich gestreckt, tastet sie mit den Füßen in das Halbdunkel.
Sie weiß, der Raum ist nicht groß. Hatte sie doch den gesamten Weg, vom Hügel hinab, Zeit ihr Gefängnis zu sehen und mit jeder Bewegung ihre Angst wachsen zu fühlen.

Nur zwei Mal drei Schritte misst der kleine Raum wohl. Nach kurzem Tasten trifft ihr Bein auf Widerstand, der ihre Berührung mit einem erstickten Laut bestätigt. Hände greifen ihrer linke und ziehen sie hinab, bis sie Holz unter ihren Fingern erspürt. Eine Bank?
Vorsichtig lässt sie sich auf die vermeintliche Bank sinken. Dabei streifen ihr Rücken und ihre rechte Seite an der Wand hinunter, wobei sie rau und unangenehm über ihren nackten Oberarm schleift. Währenddessen streift Gabriallas linke Hand etwas Weiches. Doch es verschwindet, bevor sie auf der Bank sitzt. Als ihre Hand an dem Holz entlang fährt, bemerkt sie, dass dieses warm ist, als hätte vor kurzem hier noch jemand gesessen.
Wo er oder sie wohl jetzt ist?, überlegt sie instinktiv.
Doch mehr als diesen Gedanken hat sie nicht für ihre Mitreisenden übrig, denn die Antwort wäre zu Erschreckend. Die Ereignisse des Tages sind das, was sie beherrscht. Das und die Frage, wie es gekommen ist, dass sie hier ist.
Meine erste Ernte. Ein Teil von ihr bemerkt ihre weichen Knie und wundert sich, wie sie bis hier her gehen konnte. Doch berührt er nur schwach die Oberfläche ihres Bewusstseins. Viel dringender ist für sie die Erkenntnis: Ich bin bei meiner ersten Ernte gewählt worden. Jetzt werde ich niemals frei sein. Leise seufzend lässt sie sich gegen die Wand sinken.
Als hätten sie nur darauf gewartet, dass sie sitzt, fängt ihr Gefängnis sich ruckartig an zu bewegen. Unweigerlich stellt sie sich vor, wie die Wächter und das Gefährt, von dem dieser Raum ein Teil ist, sich auf den Weg machen. Auf den Weg zur Herrin. Dem letzten Ziel in ihrem Leben. So wurde es ihr gelehrt.

Alleine in der Dunkelheit geht sie den Tag noch einmal durch. Versucht zu verstehen, was geschehen ist.
Doch bald fordert die Erschöpfung der Wanderschaft ihren Tribut. Das Rütteln, des von den Gaonjs gezogenen Gefährts, lässt sie in einen Schlaf ähnlichen Zustand gleiten.
Ihre Träume führen sie zurück zu den letzten Tagen, in denen sie ihre Ernte von Neuem durchlebt.

_________________________________

Hallo,

Wenn euch der Prolog gefallen hat:

An der Geschichte schreibe ich jetzt schon seit einigen Jahren.
Es ist meine Erste, die ich versucht habe aufzuschreiben.
Ja, es haben schon einpaar Leute, von viel bis wenig Leser, von Fantasy-Liebende bis Fantasy-Skeptiker, gelesen. Doch jeder muss selber entscheiden, ob ihm die Geschichte gefällt.

Was ich speziell dazu sagen will, ist:

- Anfangs habe ich mit Office Word gearbeitet. Bedingt durch meine Legasthenie habe ich mich dann aber schnell nach anderem umgesehen. Jetzt arbeite ich mit Papyrus Autor und einem speziellen Legastheniker-Programm. Bis jetzt scheint dies gut zu funktionieren, wenn es auch sehr aufwändig.

- Der Anfang einer Geschichte ist sehr schwierig, wie ich erkennen musste. Sprich, wenn ihr den Prolog interessant findet, solltet ihr vielleicht doch noch etwas mehr lesen. Und: Ich bin offen für Vorschläge, wie ich den Anfang besser hinbekomme.

Die Geschichte ist fertig und umfasst knapp 97.000 Zeichen. Fertig in den Sinn, dass sie aufgeschrieben ist. Wie schon geschrieben, lässt mich der Anfang noch nicht ruhen.

Gruß
Helene P.
kapitel 1 Freunde
Kapitel 2 Freiheiten
Kapitel 3 Zweifel
Kapitel 4 Abschied
 

Blumenberg

Mitglied
Hallo Helene,

ich habe mir deinen Text nachdem er zum Text des Monats gewählt wurde nun einmal angeschaut. Ich gebe zu ich habe es nicht so sehr mit Fantasygeschichten, gebe also was die Originalität der Handlung angeht kein geeignetes Publikum ab. Vielleicht kann ich aber bezüglich Sprache und Satzbau etwas beitragen.

Ich muss gestehen, ich bin bisher über den Prolog nicht hinausgekommen, da der Text in meinen Augen eher noch ein Entwurf ist, der an vielen Stellen überarbeitet werden muss. Du schreibst ja selbst, dass dies dein erster Text ist.

Ein lang überfälliges, verzweifeltes Schluchzen entkommt ihrem Mund, bevor es ihr gelingt, diese[red]n[/red] zurückzuhalten. Kurz überwältigen sie Angst, Panik und Verzweiflung, ehe sie diese unterdrücken kann.
Hier muss es dieses heißen, Ich würde auch das "Ein" zu Beginn des Satzes streichen, da sie nichts zurückhalten kann was bereits passiert ist.

Du verwendest hier auch zweimal hintereinander den exakt gleichen Satzaufbau, was in meinen Augen etwas holprig wirkt.

Sie weiß, der Raum ist nicht groß. Hatte sie doch den gesamten Weg, vom Hügel hinab, Zeit ihr Gefängnis zu sehen und mit jeder Bewegung ihre Angst wachsen zu fühlen. Nur zwei Mal drei Schritte misst der kleine Raum wohl.
Streich hier den letzten Satz, du präsentierst bereits im ersten Satz die Angabe der Raum ist nicht groß. Das reicht für in Kombination mit dem zweiten für den Leser völlig aus das vage Gefühl deiner Protagonistin nachzuvollziehen. Die präzise Angabe danach wirkt auf mich redundant.

Hände greifen ihrer linke und ziehen sie hinab, bis sie Holz unter ihren Fingern erspürt. Eine Bank?
Den Satz verstehe ich überhaupt nicht.

Eine [red]Bank[/red]?
Vorsichtig lässt sie sich auf die vermeintliche [red]Bank[/red] sinken. Dabei [red]streifen[/red] ihr Rücken und ihre rechte Seite an der Wand hinunter, wobei sie rau und unangenehm über ihren nackten Oberarm schleift. Währenddessen [red]streift[/red] Gabriallas linke [red]Hand[/red] etwas Weiches. Doch es verschwindet, bevor sie auf der [red]Bank[/red] sitzt. Als ihre [red]Hand[/red] an dem Holz entlang fährt, bemerkt sie, dass dieses warm ist, als hätte vor kurzem hier noch jemand gesessen.
Diese Passage enthält sehr viele Dopplungen, die ich nach Möglichkeit vermeiden würde.

Doch mehr als diesen Gedanken hat sie nicht für ihre Mitreisenden übrig, denn die Antwort wäre zu Erschreckend.
Warum soll der Gedanke erschreckend sein??

Alleine in der Dunkelheit geht sie den Tag noch einmal durch.
Das hat sie doch gerade in der Passage vorher schon getan.


So weit erst einmal von mir, auch wenn es außer den von mir angemerkten Stellen noch mehr gibt. Ich hoffe du siehst mir die Strenge nach.


Beste Grüße

Blumenberg
 

molly

Mitglied
Hallo Helene,

ich freue mich für Dich, dass Dein Text zum Werk des Monats gewählt wurde.

Da Deine Geschichte noch nicht fertig ist, stellt sich mir die Frage, wieso keine fertige Fantasy-Geschichte ausgewählt wurde, z.B von Amelkin, Mio, Thomas Qu, VikSo... Eine Frage, die Du ja nicht beantworten kannst, aber vielleicht ein Forenredakteur?

Schreib fleißig weiter.

Liebe Grüße

molly
 
Hallo Blumenberg,

erst einmal danke, dass du, obwohl Fantasygeschichten nicht zu deiner allgemeinen Lektüre gehört, dir Zeit für meine Geschichte genommen hast. Auch wenn du es leider nicht über den Prolog geschafft hast.

Richtig, es ist mein erster Text, aber nicht mein Einziger. Neben mehreren Kleinen, ist er einer von zwei längeren Geschichten, an denen ich geschrieben habe und teilweiße immer noch schreibe.

Die Definition Entwurf ist in dem Punkt Sprache und Satzbau wohl sicherlich nicht falsch. In Bezug auf die Geschichte nicht.

Auch, wenn es sich doch wie eine Entschuldigung (von manchen auch gerne Ausrede genannt) anhört, kann ich über meiner Legasthenie leider nicht entkommen. So unglaublich gerne ich das auch würde.
Der Satzbau, ... Ja, der lässt sicher noch Spielraum nach oben.

Es sind interessante Rückmeldungen, die du mir gegeben hast. Einiges, über das ich nachdenken kann. Ich will hier auch nur auf ein, zwei Dinge eingehen.


Doch mehr als diesen Gedanken hat sie nicht für ihre Mitreisenden übrig, denn die Antwort wäre zu Erschreckend.
Warum soll der Gedanke erschreckend sein??
Das wird in der Geschichte aufgelöst. Genau deswegen habe ich das so geschrieben. Damit man sich das fragt.
Genaueres, die Geschichte betreffend, will ich hier nicht zu früh verraten, gerne aber PN.

Alleine in der Dunkelheit geht sie den Tag noch einmal durch.
Das hat sie doch gerade in der Passage vorher schon getan.
Wie meinst du das? In der Passage vorher hat sie eine Erkenntnis über ihre Ernte (Entführung/Auswahl) gehabt.
Dennoch ist mir hier ein Fehler unterlaufen. Es müsste „Die Tage“ heißen, nicht „den Tag“.
Der Beginn der Geschichte ist ihre Erinnerung an die letzten Tage. Erzählt, wie sie hier gelandet ist und wie ihr leben vorher war.



Gruß und Danke für deine Zeit

Helene
 
Hallo molly,

ich bin auch überrascht. Freudig überrascht sogar.

Die Geschichte ist so gesehen fertig. Jedoch noch nicht hier fertig veröffentlicht. Weiß nicht, ob das eine Rolle spielt?

Gruß
Helene
 

molly

Mitglied
Liebe Helene,

"Weiß nicht, ob das eine Rolle spielt"

Nein, hier sicher nicht, Dein Text hat begeistert und ist bestimmt ein guter Ansporn für Dich. Also weiter so!

Viele Grüße

molly
 

poetix

Mitglied
Hallo Helene,
dein Text zeigt, dass dir das Erzählen Spaß macht. Das ist gut.
Der Text wirkt wie der Anfang eines längeren Romans und doch steht er hier für sich. Vielleicht soll er Lust auf mehr machen?
Weiter so!
poetix
 

xavia

Mitglied
Hallo Helene,

du hattest geschrieben, dass die Geschichte fertig sei und ich habe mich bis zum Ende durchgekämpft. Das war für mich nicht einfach, weil ich es gewohnt bin, bei jedem Fehler zu stocken und besonders die Kommata wirklich verwirrend sind. Ich hätte es ganz ohne Kommata leichter lesen können, weil sie oft sinnentstellend sind. Aber zum Inhalt: Ich fände es fair, gewarnt zu werden vor einer unfertigen Geschichte, denn wenn ich mich darauf einlasse, dann frustriert es mich, wenn es absichtlich am Ende in der Luft hängt.

Ein paar Anmerkungen, da du ja noch an der Geschichte arbeitest:

Zu deiner Information: Ich habe sehr viel Fantasy und Science Fiction gelesen, es ist also nicht neu für mich.

Wieso Mondblume? Wieso überhaupt Mond? Wenn die Sonne Sumza heißt, warum heißt dann der Mond nicht auch irgendwie anders? In dem von mir gelesenen Text kommt überhaupt kein Mond vor, Blumen auch nur selten oder gar nicht (?).

Im Prolog spricht Gabrialla von ihrer »ersten Ernte«. Später wird angedeutet, dass die geernteten Leute aufgegessen werden. Wenn jemand aber mehrere Ernten erleben kann, bedeutet das, dass sie stückweise gegegenn werden und danach wieder laufengelassen werden?
Auch halte ich es für unwahrscheinlich, dass die Opfer einer Ernte von Ernte reden, die haben ja anscheinend eine eigene Kultur, da können sie ja auch ein eigenes Wort dafür finden, dass sie gegessen werden sollen, teilweise oder ganz, ein Wort, dass eher ausdrückt, wie sie das finden. Meinetwegen ein Wort, das man in Anwesenheit der Wächter nicht verwenden darf. Aber so ganz egal kann den Leuten das doch nicht sein, wenn etwas von ihnen aufgegessen wird, immerhin haben sie dagegen auch stabile Gebäude gebaut, sie wollen es also nicht.

Die geheime Stelle auf dem Berg, von wo man auf den Strand sieht: Du schreibst, das sei wie ein Zimmer, dem eine Wand fehlt:
Es sieht aus, wie ein kleines Haus, in den Boden geschlagen. Nur eine Wand und das Dach fehlen.
Das bedeutet aber doch, dass der Pfad, der dorthin führt, in diesem Zimmer endet. Wie kann man dann auf der anderen Seite herausgucken? Ist die gegenüberliegende Wand durchsichtig in einer Richtung? Den Felsen oben auf dem Berg kann man von unten nicht sehen, aber man sieht von unten die Leute, die oben stehen. Auch das deutet auf halb durchsichtig hin. Ist das so gemeint? Sonnte Gabrialla sich darüber nicht irgendwie expliziter wundern? Oder ist das auf ihrem Planeten normal? Wundern tut sie sich doch nur über die Höhe und die Steinwände, letzteres für mich schwer nachzuvollziehen, weil ich mir vorstelle, dass Steinwände durchaus an verschiedenen Stellen sein können.

Die Zeitangaben (außer Herzschlag) sagen mir nichts. Da sie so oft vorkommen, wäre es nicht nett, wenn Gabrialla ihrer Freundin, die Lehrerin werden will, zuhört, wie diese einem Kind die Zeitangaben erläutert?

Mit vielen der Längenangaben ist es ähnlich. Ich finde das nicht sehr geheimnisvoll, es hindert mich daran, mir etwas darunter vorzustellen. Warum muss es außer Fußlängen und Schrittlängen noch weitere Längenangaben ohne bekannten Sinn geben? Wie lang ist zum Beispiel eine Stablänge?

Dass die Regeln über die Wächter in schreienden Großbuschstaben geschrieben sind, kann ich nachvollziehen, aber nicht, warum danach auch alle Gedanken von Gabrialla, die vorher wohl italic waren, auch diesen schreienden Textsatz haben.

Für meinen Geschmack fragt sich Gabrialla zu oft, warum sie anders ist. Ich kann diese Andersartigkeit gar nicht nachvollziehen: Sie möchte als Frau einen Männerberuf, zögert, sich heiraten zu lassen und kann sich schlecht konzentrieren. Bei uns auf dem Planeten kommt so etwas ziemlich oft vor.

Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zum »Werk des Monats« und viel Erfolg bei der Weiterarbeit daran.
Xavia.
 
Hallo Xavia

....du hattest geschrieben, dass die Geschichte fertig sei und ich habe mich bis zum Ende durchgekämpft. ... Ich fände es fair, gewarnt zu werden vor einer unfertigen Geschichte, denn wenn ich mich darauf einlasse, dann frustriert es mich, wenn es absichtlich am Ende in der Luft hängt.
Die Geschichte ist fertig. Sie ist soweit fertig, dass dieser Teil bei mir fertig geschrieben ist. Ich erwähnte auch, dass ich die Geschichte gerade noch einmal durchsehe, bevor ich sie hier herrein setze.
Dabei ist mir an diesem Punkt jedoch eine Ungereimtheit aufgefallen. Ich kann nicht sagen, wie es anderen geht, aber ich muss das korrigieren, bevor ich das weitergeben kann.

Sorry, wenn das jetzt frustrierend für dich ist, aber für mich ist es das gerade auch. Ich bin mir nicht sicher, wie ich weiter machen soll. Wie ich diesen Teil der Geschichte besser, verständlicher schreiben soll.
Schwierig halt.

....ich habe mich bis zum Ende durchgekämpft. Das war für mich nicht einfach, weil ich es gewohnt bin, bei jedem Fehler zu stocken und besonders die Kommata wirklich verwirrend sind. Ich hätte es ganz ohne Kommata leichter lesen können, weil sie oft sinnentstellend sind.
Erst einmal: Schön zu lesen, dass du bis zum jetzigen Ende gelesen hast :)
Das mit den Kommata war mir nicht bewusst. Ich habe mich hierbei ehrlich gesagt, neben dem was ich meine zu können, sehr auf mein Papyrus verlassen. Vielleicht zu viel.

, ein paar Anmerkungen, da du ja noch an der Geschichte arbeitest:

Zu deiner Information: Ich habe sehr viel Fantasy und Science Fiction gelesen, es ist also nicht neu für mich.
Das finde ich sehr schön :)

wieso Mondblume? Wieso überhaupt Mond?
Das haben mich jetzt schon einige gefragt. Das löst sich eigentlich später in der Geschichte. Ich denke aber, ich werde es jetzt, nach den Rückmeldungen wohl doch vorher schreiben. Angedeutet habe ich es (zugegeben sehr indirekt und wohl nicht sehr gut) schon.

Wenn die Sonne Sumza heißt, warum heißt dann der Mond nicht auch irgendwie anders?
Warum nicht Mond? Die Häuser heißen auch Häuser. Die Bäume auch Bäume. Wenn ich für zu viele Dinge neue Namen setze, befürchte ich, wird die Geschichte unleserlich. Der eine oder andere, den ich die Geschichte zum Lesen gegeben habe, war schon so überfordert mit den neuen Wörtern.

... dass die geernteten Leute aufgegessen werden.
Oh, wo? Die Menschen wissen nicht, was mit ihnen geschieht, wenn sie geerntet werden.
Sie wissen lediglich, was mit ihnen geschieht, wenn sie von Jägern geholt werden.

..Wenn jemand aber mehrere Ernten erleben kann, bedeutet das, dass sie stückweise gegegenn (meinst du geerntet?) werden
Richtig.

Aber so ganz egal kann den Leuten das doch nicht sein,...
Das Prinzip der Gehirnwäsche ist dir klar?

ist die gegenüberliegende Wand durchsichtig in einer Richtung?
Nicht existent trifft es eher.

Wundern tut sie sich doch nur über die Höhe und die Steinwände, letzteres für mich schwer nachzuvollziehen, weil ich mir vorstelle, dass Steinwände durchaus an verschiedenen Stellen sein können.
Steinwände = Bergwand
Siehst du und schon ist da ein Wort, das neu ist und verwirrend. Auch deswegen habe ich nicht so viele neue Wörter verwendet.

da sie so oft vorkommen, wäre es nicht nett, wenn Gabrialla ihrer Freundin, die Lehrerin werden will, zuhört, wie diese einem Kind die Zeitangaben erläutert?
Interessante Idee.

dass die Regeln über die Wächter in schreienden Großbuschstaben geschrieben sind, kann ich nachvollziehen, aber nicht, warum danach auch alle Gedanken von Gabrialla, die vorher wohl italic waren, auch diesen schreienden Textsatz haben.
Frustration, weil hier die kursiv nicht übernommen wird und ich befürchtet habe, einen Gedanklichen-Monolog zu übersehen. So simpel.

Ich kann diese Andersartigkeit gar nicht nachvollziehen:
Merke ich.

Sie möchte als Frau einen Männerberuf
Was hier ungewöhnlich ist, da Frauen „nur“ 18 Zyklen haben 2 Kinder zu Gebähren und auf zu ziehen. Das ist hier die Aufgabe der Frauen. Nachkommen für zukünftige Ernten zu schaffen und nicht, die Farm in Stand zu halten.
zögert, sich heiraten zu lassen
Gemerkt, dass ihre anderen Freundinen ganz verssessen darauf sind, bald zu heiratten? Auch das wird ihnen von klein auf eingebläut, dass genau das ihr Lebensinhalt ist.

und kann sich schlecht konzentrieren.
Wenn deine beste Freundinn/ dein bester Freund mit dir redet, wie lange kannst du zuhören? Länger als einen Satz? Glückwunsch, dann kannst du das länger als Gabrialla, wenn sie sich danach sehnt nach draußen zu kommen.

auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zum »Werk des Monats« und viel Erfolg bei der Weiterarbeit daran.
Danke.

Und dir Danke fürs Lesen und deine Rückmeldung.
Ich hoffe dir damit mehr Klarheit gebracht zu haben. Ich habe einiges dadurch erfahren. :)

Gruß
Helene
 

xavia

Mitglied
Hallo Helene,
Die Geschichte ist fertig. Sie ist soweit fertig, dass dieser Teil bei mir fertig geschrieben ist.
Ja, das habe ich jetzt auch erraten. Aber aus dem, was du oben schreibst, ist es nicht ersichtlich und ich hätte die Geschichte jetzt noch nicht gelesen, wenn ich gewusst hätte, dass das Ende noch fehlt. Auch wenn es auf deinem Computer liegt.
Wenn die Sonne Sumza heißt, warum heißt dann der Mond nicht auch irgendwie anders?
Warum nicht Mond? Die Häuser heißen auch Häuser.
Wenn die Häuser Häuser heißen, warum heißen dann die Felsen Steinwände? Immerhin gibt es dort ja wohl gewachsene und gemauerte Steinwände, da werden die Leute wohl auch verbal dazwischen unterscheiden können, ob eine Wand natürlichen oder künstlichen Ursprungs ist.

Ich stelle mir vor, dass die Menschen in deiner Geschichte überhaupt nicht unsere Sprache sprechen. Das bedeutet, dass alles, was du da schreibst, in unsere Sprache übersetzt worden ist. Da könnte man schon die passenden Worte aus unserer Sprache nehmen, um zu übersetzen.
Das Prinzip der Gehirnwäsche ist dir klar?
Nicht aus eigener Erfahrung.
ist die gegenüberliegende Wand durchsichtig in einer Richtung?
Nicht existent trifft es eher.
Du schreibst aber doch, dass dem Raum nur eine Wand fehlt. Wenn man auf der einen Seite hineingehen und auf der anderen Seite herausgucken kann, dann fehlen aber zwei Wände.

Und wenn die dem Strand zugewandte Seite keine Wand hat, verstehe ich nicht, wieso man von oben herunter aber nicht von unten hinaufsehen kann.
Frustration, weil hier die kursiv nicht übernommen wird
Du brauchst nur den Text, der kursiv sein soll, zu markieren und auf die Taste mit dem schrägen K zu klicken. Oder Du fügst am Anfang des kursiven Textes ein i in eckigen Klammern ein und am Ende ein /i in eckigen Klammern.

LG Xavia
 
Klappentext

Gabrialla lebt, seit sie sich erinnern kann, auf der Farm. Behütet von den Erziehern und beschützt durch die Regeln, wird sie hier zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft erzogen. Einer Gesellschaft, die nicht an der Spitze der Nahrungskette steht.
Genauso wie all die anderen Kinder und Erwachsenen lebt sie in ständiger Furcht vor den Wächtern, die in ihnen ihre Nahrung sehen.
Gabrialla, die sich selten dem strengen Regime der Oberen beugen kann, flüchtet sich am liebsten in die Gärten, die die inneren Gebäude der Farm umgeben.
Eigentlich wäre sie zufrieden damit, hier ihr Leben zu verbringen, doch nicht sie bestimmt das.
Eines Tages stört eine Gruppe Wächter dieses Leben und reißt Gabrialla aus einer Welt, in der sie sich ohnehin nie heimisch fühlte. Nun muss sie lernen zu überleben …


Prolog

Nur kurz erhellt das noch schwache Tageslicht der aufgehenden Sumza den kleinen Raum, als Gabrialla hinein gestoßen wird. Sie meint, mehrere Gestalten wahrzunehmen, bevor sie das Gleichgewicht verliert und mit Händen und Knien schmerzhaft auf dem Boden landet.
Als sie ihren Blick hebt, ist es zu spät, um zu fliehen. Die Tür ist zu und die Holzwände lassen nur wenig Licht durch die dünnen Spalten, zu wenig, um etwas zu erkennen und einen Ausweg zu finden.

Ein lang überfälliges, verzweifeltes Schluchzen entkommt ihrem Mund, bevor es ihr gelingt, diesen zurückzuhalten. Kurz überwältigen sie Angst, Panik und Verzweiflung, ehe sie diese unterdrücken kann. Vorsichtig, ihre Arme auf Hüfthöhe seitlich von sich gestreckt, tastet sie mit den Füßen in das Halbdunkel.
Sie weiß, der Raum ist nicht groß. Hatte sie doch den gesamten Weg, vom Hügel hinab, Zeit ihr Gefängnis zu sehen und mit jeder Bewegung ihre Angst wachsen zu fühlen.

Nur zwei Mal drei Schritte misst der kleine Raum wohl. Nach kurzem Tasten trifft ihr Bein auf Widerstand, der ihre Berührung mit einem erstickten Laut bestätigt. Hände greifen ihrer linke und ziehen sie hinab, bis sie Holz unter ihren Fingern erspürt. Eine Bank?
Vorsichtig lässt sie sich auf die vermeintliche Bank sinken. Dabei streifen ihr Rücken und ihre rechte Seite an der Wand hinunter, wobei sie rau und unangenehm über ihren nackten Oberarm schleift. Währenddessen streift Gabriallas linke Hand etwas Weiches. Doch es verschwindet, bevor sie auf der Bank sitzt. Als ihre Hand an dem Holz entlang fährt, bemerkt sie, dass dieses warm ist, als hätte vor kurzem hier noch jemand gesessen.
Wo er oder sie wohl jetzt ist?, überlegt sie instinktiv.
Doch mehr als diesen Gedanken hat sie nicht für ihre Mitreisenden übrig, denn die Antwort wäre zu Erschreckend. Die Ereignisse des Tages sind das, was sie beherrscht. Das und die Frage, wie es gekommen ist, dass sie hier ist.
Meine erste Ernte. Ein Teil von ihr bemerkt ihre weichen Knie und wundert sich, wie sie bis hier her gehen konnte. Doch berührt er nur schwach die Oberfläche ihres Bewusstseins. Viel dringender ist für sie die Erkenntnis: Ich bin bei meiner ersten Ernte gewählt worden. Jetzt werde ich niemals frei sein. Leise seufzend lässt sie sich gegen die Wand sinken.
Als hätten sie nur darauf gewartet, dass sie sitzt, fängt ihr Gefängnis sich ruckartig an zu bewegen. Unweigerlich stellt sie sich vor, wie die Wächter und das Gefährt, von dem dieser Raum ein Teil ist, sich auf den Weg machen. Auf den Weg zur Herrin. Dem letzten Ziel in ihrem Leben. So wurde es ihr gelehrt.

Alleine in der Dunkelheit geht sie den Tag noch einmal durch. Versucht zu verstehen, was geschehen ist.
Doch bald fordert die Erschöpfung der Wanderschaft ihren Tribut. Das Rütteln, des von den Gaonjs gezogenen Gefährts, lässt sie in einen Schlaf ähnlichen Zustand gleiten.
Ihre Träume führen sie zurück zu den letzten Tagen, in denen sie ihre Ernte von Neuem durchlebt.

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Hallo,

Wenn euch der Prolog gefallen hat:

An der Geschichte schreibe ich jetzt schon seit einigen Jahren.
Es ist meine Erste, die ich versucht habe aufzuschreiben.
Ja, es haben schon einpaar Leute, von viel bis wenig Leser, von Fantasy-Liebende bis Fantasy-Skeptiker, gelesen. Doch jeder muss selber entscheiden, ob ihm die Geschichte gefällt.

Was ich speziell dazu sagen will, ist:

- Anfangs habe ich mit Office Word gearbeitet. Bedingt durch meine Legasthenie habe ich mich dann aber schnell nach anderem umgesehen. Jetzt arbeite ich mit Papyrus Autor und einem speziellen Legastheniker-Programm. Bis jetzt scheint dies gut zu funktionieren, wenn es auch sehr aufwändig.

- Der Anfang einer Geschichte ist sehr schwierig, wie ich erkennen musste. Sprich, wenn ihr den Prolog interessant findet, solltet ihr vielleicht doch noch etwas mehr lesen. Und: Ich bin offen für Vorschläge, wie ich den Anfang besser hinbekomme.

Die Geschichte ist fertig und umfasst knapp 97.000 Zeichen. Fertig in den Sinn, dass sie aufgeschrieben ist. Wie schon geschrieben, lässt mich der Anfang noch nicht ruhen.

Statusinformation:
Bevor hier noch jemand anfängt zu lesen, weil hier steht, dass ich diese Geschichte fertig geschrieben habe und dann merkt, dass sie hier (also auf LL) noch nicht vollständig vorhanden ist:
Bevor hier Vermutungen aufkommen, ich würde die Geschichte hier eh nicht weiter veröffentlichen:

Durch das Tolle Feedback und die Informationen, die ich, unter anderem hier auf LL bekommen habe, habe ich einen neuen Anfang für die Geschichte gefunden. Einen Anfang, mit dem ich hoffentlich zufriedener bin.
Leider geht das Schreiben nicht so schnell voran, wie ich gehofft habe. Ich will hier aber die Geschichte nicht weiter einstellen und dann erst den neuen Anfang präsentieren und die Kapitel hier noch einmal durcheinander werfen.


Gruß
Helene P.
kapitel 1 Freunde
Kapitel 2 Freiheiten
Kapitel 3 Zweifel
Kapitel 4 Abschied
 
Klappentext

Gabrialla lebt, seit sie sich erinnern kann, auf der Farm. Behütet von den Erziehern und beschützt durch die Regeln, wird sie hier zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft erzogen. Einer Gesellschaft, die nicht an der Spitze der Nahrungskette steht.
Genauso wie all die anderen Kinder und Erwachsenen lebt sie in ständiger Furcht vor den Wächtern, die in ihnen ihre Nahrung sehen.
Gabrialla, die sich selten dem strengen Regime der Oberen beugen kann, flüchtet sich am liebsten in die Gärten, die die inneren Gebäude der Farm umgeben.
Eigentlich wäre sie zufrieden damit, hier ihr Leben zu verbringen, doch nicht sie bestimmt das.
Eines Tages stört eine Gruppe Wächter dieses Leben und reißt Gabrialla aus einer Welt, in der sie sich ohnehin nie heimisch fühlte. Nun muss sie lernen zu überleben …


Prolog

Nur kurz erhellt das noch schwache Tageslicht der aufgehenden Sumza den kleinen Raum, als Gabrialla hinein gestoßen wird. Sie meint, mehrere Gestalten wahrzunehmen, bevor sie das Gleichgewicht verliert und mit Händen und Knien schmerzhaft auf dem Boden landet.
Als sie ihren Blick hebt, ist es zu spät, um zu fliehen. Die Tür ist zu und die Holzwände lassen nur wenig Licht durch die dünnen Spalten, zu wenig, um etwas zu erkennen und einen Ausweg zu finden.

Ein lang überfälliges, verzweifeltes Schluchzen entkommt ihrem Mund, bevor es ihr gelingt, diesen zurückzuhalten. Kurz überwältigen sie Angst, Panik und Verzweiflung, ehe sie diese unterdrücken kann. Vorsichtig, ihre Arme auf Hüfthöhe seitlich von sich gestreckt, tastet sie mit den Füßen in das Halbdunkel.
Sie weiß, der Raum ist nicht groß. Hatte sie doch den gesamten Weg, vom Hügel hinab, Zeit ihr Gefängnis zu sehen und mit jeder Bewegung ihre Angst wachsen zu fühlen.

Nur zwei Mal drei Schritte misst der kleine Raum wohl. Nach kurzem Tasten trifft ihr Bein auf Widerstand, der ihre Berührung mit einem erstickten Laut bestätigt. Hände greifen ihrer linke und ziehen sie hinab, bis sie Holz unter ihren Fingern erspürt. Eine Bank?
Vorsichtig lässt sie sich auf die vermeintliche Bank sinken. Dabei streifen ihr Rücken und ihre rechte Seite an der Wand hinunter, wobei sie rau und unangenehm über ihren nackten Oberarm schleift. Währenddessen streift Gabriallas linke Hand etwas Weiches. Doch es verschwindet, bevor sie auf der Bank sitzt. Als ihre Hand an dem Holz entlang fährt, bemerkt sie, dass dieses warm ist, als hätte vor kurzem hier noch jemand gesessen.
Wo er oder sie wohl jetzt ist?, überlegt sie instinktiv.
Doch mehr als diesen Gedanken hat sie nicht für ihre Mitreisenden übrig, denn die Antwort wäre zu Erschreckend. Die Ereignisse des Tages sind das, was sie beherrscht. Das und die Frage, wie es gekommen ist, dass sie hier ist.
Meine erste Ernte. Ein Teil von ihr bemerkt ihre weichen Knie und wundert sich, wie sie bis hier her gehen konnte. Doch berührt er nur schwach die Oberfläche ihres Bewusstseins. Viel dringender ist für sie die Erkenntnis: Ich bin bei meiner ersten Ernte gewählt worden. Jetzt werde ich niemals frei sein. Leise seufzend lässt sie sich gegen die Wand sinken.
Als hätten sie nur darauf gewartet, dass sie sitzt, fängt ihr Gefängnis sich ruckartig an zu bewegen. Unweigerlich stellt sie sich vor, wie die Wächter und das Gefährt, von dem dieser Raum ein Teil ist, sich auf den Weg machen. Auf den Weg zur Herrin. Dem letzten Ziel in ihrem Leben. So wurde es ihr gelehrt.

Alleine in der Dunkelheit geht sie den Tag noch einmal durch. Versucht zu verstehen, was geschehen ist.
Doch bald fordert die Erschöpfung der Wanderschaft ihren Tribut. Das Rütteln, des von den Gaonjs gezogenen Gefährts, lässt sie in einen Schlaf ähnlichen Zustand gleiten.
Ihre Träume führen sie zurück zu den letzten Tagen, in denen sie ihre Ernte von Neuem durchlebt.

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Hallo,

Wenn euch der Prolog gefallen hat:

An der Geschichte schreibe ich jetzt schon seit einigen Jahren.
Es ist meine Erste, die ich versucht habe aufzuschreiben.
Ja, es haben schon einpaar Leute, von viel bis wenig Leser, von Fantasy-Liebende bis Fantasy-Skeptiker, gelesen. Doch jeder muss selber entscheiden, ob ihm die Geschichte gefällt.

Was ich speziell dazu sagen will, ist:

- Anfangs habe ich mit Office Word gearbeitet. Bedingt durch meine Legasthenie habe ich mich dann aber schnell nach anderem umgesehen. Jetzt arbeite ich mit Papyrus Autor und einem speziellen Legastheniker-Programm. Bis jetzt scheint dies gut zu funktionieren, wenn es auch sehr aufwändig.

- Der Anfang einer Geschichte ist sehr schwierig, wie ich erkennen musste. Sprich, wenn ihr den Prolog interessant findet, solltet ihr vielleicht doch noch etwas mehr lesen. Und: Ich bin offen für Vorschläge, wie ich den Anfang besser hinbekomme.

Die Geschichte ist fertig und umfasst knapp 97.000 Zeichen. Fertig in den Sinn, dass sie aufgeschrieben ist. Wie schon geschrieben, lässt mich der Anfang noch nicht ruhen.

Statusinformation:
Bevor hier noch jemand anfängt zu lesen, weil hier steht, dass ich diese Geschichte fertig geschrieben habe und dann merkt, dass sie hier (also auf LL) noch nicht vollständig vorhanden ist:
Bevor hier Vermutungen aufkommen, ich würde die Geschichte hier eh nicht weiter veröffentlichen:

Durch das Tolle Feedback und die Informationen, die ich, unter anderem hier auf LL bekommen habe, habe ich einen neuen Anfang für die Geschichte gefunden. Einen Anfang, mit dem ich hoffentlich zufriedener bin.
Leider geht das Schreiben nicht so schnell voran, wie ich gehofft habe. Ich will hier aber die Geschichte nicht weiter einstellen und dann erst den neuen Anfang präsentieren und die Kapitel hier noch einmal durcheinander werfen.


Gruß
Helene P.
kapitel 1 Freunde
Kapitel 2 Freiheiten
Kapitel 3 Zweifel
Kapitel 4 Abschied
 
Statusinformation:
Bevor hier noch jemand anfängt zu lesen, weil hier steht, dass ich diese Geschichte fertig geschrieben habe und dann merkt, dass sie hier (also auf LL) noch nicht vollständig vorhanden ist:
Bevor hier Vermutungen aufkommen, ich würde die Geschichte hier eh nicht weiter veröffentlichen:

Durch das tolle Feedback und die Informationen, die ich, unter anderem hier auf LL bekommen habe, habe ich einen neuen Anfang für die Geschichte gefunden. Einen Anfang, mit dem ich hoffentlich zufriedener bin.
Leider geht das Schreiben nicht so schnell voran, wie ich gehofft habe. Ich will hier aber die Geschichte nicht weiter einstellen und dann erst den neuen Anfang präsentieren und die Kapitel hier noch einmal durcheinander werfen.
 

texthagel

Mitglied
Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei und so auch das, was ein jeder schreiben kann. Sicher ein paar Tips sind hilfreich, wie zum Beispiel das Vermeiden von Wiederholungen. Dann einfach versuchen andere, vielfältigere Wörter oder Satzglieder zu verwenden.
Dennoch, aller Anfang ist schwer aber doch schon ganz fein gemacht!
MfG Andy Hagel von texthagel
 
Edit und neu 2018

Klappentext

Die Ernte.
Von Kindheit an, wissen die Menschen der Farm, dass ihr Leben höchstens 35 Jahre währen wird. Sichere Jahre. Sicher vor Krankheit, Hunger und den Jägern.
Doch nur für die Fügsamen.
Widerspruch wird verhindert.
Aufbegehren eliminiert.
Inmitten der Idylle dieser heilen Welt gibt es ein Mädchen, das anders ist. Gabrialla.
Seit ihrem neunten Lebensjahr wohnt sie, wie jedes Kind der Farm, in der Obhut von Erziehern und Lehrern. Hier wird ihnen gelehrt, womit sie für die Gemeinschaft nützlich und für die Herrscher begehrlich werden. Wird ihnen beigebracht, die Jäger zu fürchten, die Wächter zu achten und den Schutz der Farm zu suchen.
Doch Gabrialla kann sich nur schwer fügen. Ihr Wunsch nach Freiheit drängt sie nach draußen in die Gärten. Ihre Wildheit und Stärke schreckt die Menschen ab. Alleine ihre seltsame Freundschaft zu der fügsamen Michelle, lässt sie versuchen, sich an die Gemeinschaft anzupassen.
Nun, wo sie ihren 18 Sommer erlebt haben, steht ihre Gruppe davor, als Erwachsene in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Ihre Zeit ist gekommen, für den Fortbestand der Gemeinschaft zu sorgen und für die Ernte erwählt zu werden.
Nur nicht Gabrialla, denn etwas ist in ihr erwacht und hat andere Pläne.


Prolog

Warum habe ich in letzter Zeit nur so einen Hunger? Und was riecht hier so gut? Schnüffelnd reckt sie ihre Nase in Richtung des Essensraumes und schreckt zurück. Nein, das Essen ist eindeutig nicht besser geworden. Ihr Blick wird von den Lehrlingen angezogen. Wie sie auf die Treppe abbiegen und nach oben eilen. Nur kurz bleibt sie an der Glaswand hängen. An dem gerahmten Bild ihrer Sehnsucht. Zu stark wird ihre Aufmerksamkeit von dem Geruch vereinnahmt, als sie bei einem Mädchen hängenbleibt. Es folgt einer Gruppe und scheint doch nicht dazu zu gehören. Läuft sie doch nicht in ihr, sondern nur an deren Rand. Schüchtern, nicht unterwürfig wie die andern, hat sie ihren Blick gesenkt. Unwillkürlich zieht Gabrialla die Luft ein. Zarter, schmackhaftes Essen versprechender Geruch erfüllt sie und lässt Wasser in ihrem Mund zusammen laufen.
Hunger, knurrt es in ihr.
Das Mädchen weiterhin fokussierend, setzt sie sich langsam in Bewegung. Vorsichtig, darauf bedacht nicht aufzufallen, passt sie sich fast den Strom an. Nur etwas Schneller als die anderen, bewegt sie sich vorwärts. Weiter immer weiter auf das Mädchen und dem köstlichen Geruch zu.
„Gabrialla! Warte! Die anderen haben noch nicht aufgeschlossen.“ Als wäre sie gegen eine Mauer gelaufen, bleibt Gabrialla stehen und dreht sich herum. Ihr Herz klopft hart gegen ihre Brust und ihr Atem geht ruckartig, als sie wieder klar zu denken beginnt. Verwirrt blinzelnd sieht sie Juls an, der seinerseits, sie seltsam anblickend zurückweicht.
Was ist passiert? Da durchzuckt sie ein reißender Schmerz, und ihr Magen, der sich gerade noch wie ein Stein angefühlt hat, scheint flatternd in sich zusammen zu sinken

_________________________________

Hallo,

Wenn euch der (neue) Prolog gefallen hat:

Es ist immer noch die gleich Geschichte, wie letztes Jahr. Nach Blockade und Zeitmangel habe ich es endlich geschafft den Anfang neu zu formen.
Es ist meine Erste, die ich versucht habe aufzuschreiben.
Ja, es haben schon einpaar Leute, von viel bis wenig Leser, von Fantasy-Liebende bis Fantasy-Skeptiker, gelesen. Doch jeder muss selber entscheiden, ob ihm die Geschichte gefällt.


Die Geschichte ist fertig und umfasst knapp aktuell 44.000 Wörer. Fertig in den Sinn, dass sie aufgeschrieben ist.
Den Anfang habe ich jetzt, aufgrund der Rückmeldungen hier und anderswo, komplett überarbeitet und an einer anderen Stelle der Geschichte angesetzt.

Ich freue mich über jegliche, konstruktive Kritik. :)

Gruß und viel Spaß hier beim Lesen und euch beim Schreiben

Helene


Gruß
Helene P.
kapitel 1 Freunde
Kapitel 2 Freiheiten
Kapitel 3 Zweifel
Kapitel 4 Abschied
 
Hallo nach längerem noch einmal in die Runde.

Wie ich einst geschrieben habe, hatte ich mich daran gemacht den Anfang meiner Geschichte zu überarbeiten.

Nun, nach einer Schreibblockade und nicht wenig Frust, habe ich die ersten vier Kapitel fertig und möchte sie hier (einschließlich der Folgenden) wider einstellen.

Der Anfang meiner Geschichte ist nun an einem Anderen Punkt der gesamten Geschichte gesetzt worden und stark überarbeitet. Ich bin gespannt auf ( wie ich erhoffe konstruktive) Rückmeldungen :)

Gruß
Helene P

PS: Heute habe ich zuerst das erste Kapitel neu eingesetzt, die anderen 3 folgen die nächsten Tage. Ich gehe davon aus, es gibt immer noch keine Möglichkeit kursive Schriften zu übernehmen?
 
Edit und neu 2018

Klappentext

Die Ernte.
Von Kindheit an, wissen die Menschen der Farm, dass ihr Leben höchstens 35 Jahre währen wird. Sichere Jahre. Sicher vor Krankheit, Hunger und den Jägern.
Doch nur für die Fügsamen.
Widerspruch wird verhindert.
Aufbegehren eliminiert.
Inmitten der Idylle dieser heilen Welt gibt es ein Mädchen, das anders ist. Gabrialla.
Seit ihrem neunten Lebensjahr wohnt sie, wie jedes Kind der Farm, in der Obhut von Erziehern und Lehrern. Hier wird ihnen gelehrt, womit sie für die Gemeinschaft nützlich und für die Herrscher begehrlich werden. Wird ihnen beigebracht, die Jäger zu fürchten, die Wächter zu achten und den Schutz der Farm zu suchen.
Doch Gabrialla kann sich nur schwer fügen. Ihr Wunsch nach Freiheit drängt sie nach draußen in die Gärten. Ihre Wildheit und Stärke schreckt die Menschen ab. Alleine ihre seltsame Freundschaft zu der fügsamen Michelle, lässt sie versuchen, sich an die Gemeinschaft anzupassen.
Nun, wo sie ihren 18 Sommer erlebt haben, steht ihre Gruppe davor, als Erwachsene in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Ihre Zeit ist gekommen, für den Fortbestand der Gemeinschaft zu sorgen und für die Ernte erwählt zu werden.
Nur nicht Gabrialla, denn etwas ist in ihr erwacht und hat andere Pläne.


Prolog

Warum habe ich in letzter Zeit nur so einen Hunger? Und was riecht hier so gut? Schnüffelnd reckt sie ihre Nase in Richtung des Essensraumes und schreckt zurück. Nein, das Essen ist eindeutig nicht besser geworden. Ihr Blick wird von den Lehrlingen angezogen. Wie sie auf die Treppe abbiegen und nach oben eilen. Nur kurz bleibt sie an der Glaswand hängen. An dem gerahmten Bild ihrer Sehnsucht. Zu stark wird ihre Aufmerksamkeit von dem Geruch vereinnahmt, als sie bei einem Mädchen hängenbleibt. Es folgt einer Gruppe und scheint doch nicht dazu zu gehören. Läuft sie doch nicht in ihr, sondern nur an deren Rand. Schüchtern, nicht unterwürfig wie die andern, hat sie ihren Blick gesenkt. Unwillkürlich zieht Gabrialla die Luft ein. Zarter, schmackhaftes Essen versprechender Geruch erfüllt sie und lässt Wasser in ihrem Mund zusammen laufen.
Hunger, knurrt es in ihr.
Das Mädchen weiterhin fokussierend, setzt sie sich langsam in Bewegung. Vorsichtig, darauf bedacht nicht aufzufallen, passt sie sich fast den Strom an. Nur etwas Schneller als die anderen, bewegt sie sich vorwärts. Weiter immer weiter auf das Mädchen und dem köstlichen Geruch zu.
„Gabrialla! Warte! Die anderen haben noch nicht aufgeschlossen.“ Als wäre sie gegen eine Mauer gelaufen, bleibt Gabrialla stehen und dreht sich herum. Ihr Herz klopft hart gegen ihre Brust und ihr Atem geht ruckartig, als sie wieder klar zu denken beginnt. Verwirrt blinzelnd sieht sie Juls an, der seinerseits, sie seltsam anblickend zurückweicht.
Was ist passiert? Da durchzuckt sie ein reißender Schmerz, und ihr Magen, der sich gerade noch wie ein Stein angefühlt hat, scheint flatternd in sich zusammen zu sinken

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Hallo,

Wenn euch der (neue) Prolog gefallen hat:

Es ist immer noch die gleich Geschichte, wie letztes Jahr. Nach Blockade und Zeitmangel habe ich es endlich geschafft den Anfang neu zu formen.
Es ist meine Erste, die ich versucht habe aufzuschreiben.
Ja, es haben schon einpaar Leute, von viel bis wenig Leser, von Fantasy-Liebende bis Fantasy-Skeptiker, gelesen. Doch jeder muss selber entscheiden, ob ihm die Geschichte gefällt.


Die Geschichte ist fertig und umfasst knapp aktuell 44.000 Wörer. Fertig in den Sinn, dass sie aufgeschrieben ist.
Den Anfang habe ich jetzt, aufgrund der Rückmeldungen hier und anderswo, komplett überarbeitet und an einer anderen Stelle der Geschichte angesetzt.

Ich freue mich über jegliche, konstruktive Kritik. :)

Gruß und viel Spaß hier beim Lesen und euch beim Schreiben

Helene


Gruß
Helene P.
kapitel 1 Freunde
Kapitel 2 Freiheiten
Kapitel 3 Zweifel
Kapitel 4 Abschied
 
Edit und neu 2018

Klappentext

Die Ernte.
Von Kindheit an, wissen die Menschen der Farm, dass ihr Leben höchstens 35 Jahre währen wird. Sichere Jahre. Sicher vor Krankheit, Hunger und den Jägern.
Doch nur für die Fügsamen.
Widerspruch wird verhindert.
Aufbegehren eliminiert.
Inmitten der Idylle dieser heilen Welt gibt es ein Mädchen, das anders ist. Gabrialla.
Seit ihrem neunten Lebensjahr wohnt sie, wie jedes Kind der Farm, in der Obhut von Erziehern und Lehrern. Hier wird ihnen gelehrt, womit sie für die Gemeinschaft nützlich und für die Herrscher begehrlich werden. Wird ihnen beigebracht, die Jäger zu fürchten, die Wächter zu achten und den Schutz der Farm zu suchen.
Doch Gabrialla kann sich nur schwer fügen. Ihr Wunsch nach Freiheit drängt sie nach draußen in die Gärten. Ihre Wildheit und Stärke schreckt die Menschen ab. Alleine ihre seltsame Freundschaft zu der fügsamen Michelle, lässt sie versuchen, sich an die Gemeinschaft anzupassen.
Nun, wo sie ihren 18 Sommer erlebt haben, steht ihre Gruppe davor, als Erwachsene in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Ihre Zeit ist gekommen, für den Fortbestand der Gemeinschaft zu sorgen und für die Ernte erwählt zu werden.
Nur nicht Gabrialla, denn etwas ist in ihr erwacht und hat andere Pläne.


Prolog

Warum habe ich in letzter Zeit nur so einen Hunger? Und was riecht hier so gut? Schnüffelnd reckt sie ihre Nase in Richtung des Essensraumes und schreckt zurück. Nein, das Essen ist eindeutig nicht besser geworden. Ihr Blick wird von den Lehrlingen angezogen. Wie sie auf die Treppe abbiegen und nach oben eilen. Nur kurz bleibt sie an der Glaswand hängen. An dem gerahmten Bild ihrer Sehnsucht. Zu stark wird ihre Aufmerksamkeit von dem Geruch vereinnahmt, als sie bei einem Mädchen hängenbleibt. Es folgt einer Gruppe und scheint doch nicht dazu zu gehören. Läuft sie doch nicht in ihr, sondern nur an deren Rand. Schüchtern, nicht unterwürfig wie die andern, hat sie ihren Blick gesenkt. Unwillkürlich zieht Gabrialla die Luft ein. Zarter, schmackhaftes Essen versprechender Geruch erfüllt sie und lässt Wasser in ihrem Mund zusammen laufen.
Hunger, knurrt es in ihr.
Das Mädchen weiterhin fokussierend, setzt sie sich langsam in Bewegung. Vorsichtig, darauf bedacht nicht aufzufallen, passt sie sich fast den Strom an. Nur etwas Schneller als die anderen, bewegt sie sich vorwärts. Weiter immer weiter auf das Mädchen und dem köstlichen Geruch zu.
„Gabrialla! Warte! Die anderen haben noch nicht aufgeschlossen.“ Als wäre sie gegen eine Mauer gelaufen, bleibt Gabrialla stehen und dreht sich herum. Ihr Herz klopft hart gegen ihre Brust und ihr Atem geht ruckartig, als sie wieder klar zu denken beginnt. Verwirrt blinzelnd sieht sie Juls an, der seinerseits, sie seltsam anblickend zurückweicht.
Was ist passiert? Da durchzuckt sie ein reißender Schmerz, und ihr Magen, der sich gerade noch wie ein Stein angefühlt hat, scheint flatternd in sich zusammen zu sinken

_________________________________

Hallo,

Wenn euch der (neue) Prolog gefallen hat:

Es ist immer noch die gleich Geschichte, wie letztes Jahr. Nach Blockade und Zeitmangel habe ich es endlich geschafft den Anfang neu zu formen.
Es ist meine Erste, die ich versucht habe aufzuschreiben.
Ja, es haben schon einpaar Leute, von viel bis wenig Leser, von Fantasy-Liebende bis Fantasy-Skeptiker, gelesen. Doch jeder muss selber entscheiden, ob ihm die Geschichte gefällt.


Die Geschichte ist fertig und umfasst knapp aktuell 44.000 Wörer. Fertig in den Sinn, dass sie aufgeschrieben ist.
Den Anfang habe ich jetzt, aufgrund der Rückmeldungen hier und anderswo, komplett überarbeitet und an einer anderen Stelle der Geschichte angesetzt.

Ich freue mich über jegliche, konstruktive Kritik. :)

Gruß und viel Spaß hier beim Lesen und euch beim Schreiben

Helene


Gruß
Helene P.
kapitel 1 Freunde

Kapitel 2 Hunger
 

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