Chandrika Wolkenstein
Mitglied
Über dem Café am Fluss
hängt die Markise,
vollgesogen mit dem Grau
versäumter Stunden.
Das Laub klebt
auf den Tischen,
nasse Spielkarten
einer verlorenen Farbe.
Unter der Brücke
schiebt der Fluss
sein zerknittertes Silber
vorbei.
Mit jeder Welle
wird der Nachmittag
um ein Geräusch
kälter.
Die Stühle knarren,
als lösten sich im Nebel
die Taue
unsichtbarer Schiffe.
In den Tassen
sammelt sich Regen.
Die Leere zieht Kreise,
lautlos,
bis das Schweigen
zwischen den Stühlen
gerinnt.
Gegen Abend
sinkt die Markise.
Ein Blatt löst sich,
streift den Tisch,
das Pflaster,
erlischt im Fluss.
Zurück bleiben
die leeren Stühle
dem Wasser gegenüber,
zwischen ihnen
die nasse, metallene Weite
des Novembers.
hängt die Markise,
vollgesogen mit dem Grau
versäumter Stunden.
Das Laub klebt
auf den Tischen,
nasse Spielkarten
einer verlorenen Farbe.
Unter der Brücke
schiebt der Fluss
sein zerknittertes Silber
vorbei.
Mit jeder Welle
wird der Nachmittag
um ein Geräusch
kälter.
Die Stühle knarren,
als lösten sich im Nebel
die Taue
unsichtbarer Schiffe.
In den Tassen
sammelt sich Regen.
Die Leere zieht Kreise,
lautlos,
bis das Schweigen
zwischen den Stühlen
gerinnt.
Gegen Abend
sinkt die Markise.
Ein Blatt löst sich,
streift den Tisch,
das Pflaster,
erlischt im Fluss.
Zurück bleiben
die leeren Stühle
dem Wasser gegenüber,
zwischen ihnen
die nasse, metallene Weite
des Novembers.