Nass von Sternen

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Nachts
beugt sich der Himmel
mit offenem Mund.

Zwischen den Sternen
atmet etwas,
das lautlos
seine Flügel öffnet.

Der Mond
legt eine silberne Schuppe
auf das Wasser.

Darunter wendet sich
die Tiefe im Schlaf.

Für einen Augenblick
öffnet sie
ein schwarzes Auge.

Unsere Hände
tasten ins Dunkel
und kehren zurück

mit fremdem Staub
in den Poren.

Am Morgen
liegt eine Feder
auf der Fensterbank,

nass von Sternen.

Das Fenster
ist geschlossen.
 



 
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