nocturne

Mondnein

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nocturne


hart starrt die bank mir in den steisz
bau ich den feste burg po sau
nen schlacht weck ruf zum wächter horn
des tieres aus vor jener frau

die auf dem sichel mond bett fes
te burg ist unser wehr und waf
fen arsenal in armen hält
ein lallend kind fall affel staff

erweckt vom lärm der waffen baff
wer hilft mir nun aus aller not?
wer wird mir luft verschaffen tough
zerbrechen hartes schüttel brot?

wer wird mir wasser spenden frisch
zu keimen aus vom wüsten tod
wirds lösch gerät verschwenden zisch
wenn platzt mein rot titanic boot?

vom hexa gonal ha zwei o
kristall aus schnee berührt versank
der gummi schlauch in zonen wo
fock loxy ladies fisch ertrank
 

Etma

Mitglied
wer wird mir wasser spenden frisch
zu keimen aus vom wüsten tod
Diese beiden Verse stechen für mich heraus - sie sind sehr schön!
Wie immer ein tolles Klangedicht, Mondnein!
Man liest es sehr langsam, weil du die Wörter aufgeschnitten hast und oft auch Teile davon
in neue Verse platziert hast.

vom hexa gonal ha zwei o
Dieser Teil kommt mir ein Stück weit streberhaft vor, sorry. Man kann schon mit sowas prahlen,
wenn man will - aber wozu? Ich habs nicht mit der Chemie. Soll aber wohl eine Schneeflocke sein ...
Sehr streberhaft. Bitte nicht als Beleidigung auffassen! Es ist ja auch amüsant, statt Schneeflocke
das zu sagen.

Im Gesamten fällt es mir schwer zu erkennen, was hier überhaupt beschrieben wird. Aber das stört
nur ein bisschen. Man kann darüber nachdenken, ob man es noch sinnfreier oder lieber sinnvoller
gestalten möchte. Ein klarer Inhalt ist nicht unbedingt mein Plädoyer. Vielleicht aber die Kenntnismachung
einer sinnfreien Zone. Dann verbringt man aber wiederum weniger Zeit mit der Analyse und dem
wiederholten Lesen dieses Werks.
 

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